

Kommunalkredit Austria AG
Über das Unternehmen
Windparks, Stromnetze, Glasfaser, Krankenhäuser: Die Kommunalkredit Austria AG finanziert Vorhaben, die ganze Regionen am Laufen halten. Die Wiener Bank begleitet Infrastruktur- und Energieprojekte von der ersten Beratung über die Strukturierung bis zur Finanzierung über deren gesamte Laufzeit. 2024 vergab sie rund zwei Milliarden Euro an neuen Finanzierungen. Das war ihr bisher stärkstes Neugeschäft.
Gegründet wurde das Haus 1958, den heutigen Namen trägt es seit 1998. Lange galt es vor allem als Finanzierer von Gemeinden und öffentlichen Vorhaben. Dann kam die Finanzkrise. Die Bank geriet in Schieflage, kam unter staatliche Kontrolle und wurde 2015 privatisiert. Heute liegt die Mehrheit bei Fonds des schwedischen Investors Altor, einen kleinen Anteil von 0,2 Prozent hält weiterhin der Österreichische Gemeindebund.
Das Geschäft dreht sich um Infrastruktur in ganz Europa. Die Bank berät, strukturiert und arrangiert Finanzierungen über den gesamten Lebenszyklus eines Projekts, von erneuerbarer Energie über öffentliche Bauten bis zur Digitalisierung. Ende 2023 arbeiteten 403 Menschen für die Gruppe, die Bilanzsumme lag bei 5,9 Milliarden Euro. Im Haus kommen 27 Nationalitäten zusammen. Eine neuere offizielle Mitarbeiterzahl ist öffentlich nicht ausgewiesen.
Entsprechend breit ist das Spektrum an Berufen. In den Finanzierungsteams rechnen Projektfinanzierer und Kreditanalystinnen an großen Energie- und Infrastrukturdeals. Daneben braucht eine Bank dieser Größe Juristinnen, Treasury- und Kapitalmarktleute sowie Spezialistinnen für Nachhaltigkeit. Wer hier arbeitet, sieht das Ergebnis oft draußen: den Windpark, das Wärmenetz, die finanzierte Schule.
Der Sitz liegt in Wien, in der Türkenstraße im neunten Bezirk. 2024 erzielte die Bank ein Betriebsergebnis von 127 Millionen Euro, die Eigenkapitalrendite lag bei 19,1 Prozent nach Steuern.
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Hauptstandort
Kommunalkredit Austria AG
Türkenstraße 9
1090 Wien
Österreich