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Rund 16 Millionen Menschen in sieben Ländern führen ihre Konten bei einer Bank der Erste Group. Etwa zehn Millionen davon nutzen George, die digitale Banking-Plattform der Gruppe. Dahinter steht ein Haus mit langer Geschichte: Gegründet wurde die Erste 1819 in Wien als Sparkasse für Menschen mit kleinem Einkommen. Wer heute hier einsteigt, arbeitet für eine der größten Bankengruppen in Mittel- und Osteuropa. Die Erste Group ist eine Universalbank. Sie führt Konten und vergibt Kredite an Privatkundinnen und Privatkunden, begleitet kleine Betriebe ebenso wie große Unternehmen, verwaltet Vermögen und ist im Wertpapiergeschäft aktiv. Ihren Sitz hat die Erste Group Bank AG am Belvedere 1 in Wien. Gearbeitet wird aber längst nicht nur dort. Mit ihren Tochterbanken ist die Gruppe in Österreich, Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Rumänien, Kroatien und Serbien vertreten und betreibt dort rund 2.200 Filialen. In Österreich, Tschechien, der Slowakei und Rumänien zählt sie zu den Marktführern. Die rumänische Banca Comercială Română und die tschechische Česká spořitelna gehören zu den größten Banken ihrer Länder. Insgesamt beschäftigt die Gruppe über 45.000 Menschen (Stand 2023). Das macht das Arbeiten hier konkret: Eine Kundenberaterin in einer Filiale, ein Entwickler, der an der George-App baut, eine Risikomanagerin in der Zentrale, sie alle gehören zur selben Gruppe. Neben dem klassischen Bankgeschäft gibt es Fachbereiche in IT und Softwareentwicklung, im Finanz- und Risikobereich, im Private Banking und in der Vermögensverwaltung. Wer über Ländergrenzen hinweg arbeiten möchte, findet dafür ein großes Feld, denn die sieben Kernmärkte sind eng vernetzt. Die Aktie der Erste Group ist seit 1997 an der Wiener Börse notiert. Die Geschäftsfelder über alle Länder im Detail aufzuschlüsseln würde hier zu weit führen, die offiziellen Geschäftsberichte halten das vollständig fest.

Die Raiffeisen Bank International AG & RZB-Gruppe beschäftigt alleine im Bereich IT in Wien rund 500 MitarbeiterInnen. IT ist Ihre Disziplin? Wir bieten Ihnen ein breites Aufgabenspektrum: Entwicklung und Betreuung von Bankensoftware, technischer Support der Fachabteilungen, projektübergreifende Tätigkeit im Rahmen von IT- , Security- und Business-Projekten. Die Raiffeisen Bank International AG (RBI) ist eine vollkonsolidierte Tochter der Raiffeisen Zentralbank Österreich AG (RZB). Die RBI betrachtet Österreich und Zentral- und Osteuropa (CEE) als ihren Heimmarkt. 14 Märkte der Region werden durch Tochterbanken abgedeckt, darüber hinaus umfasst die Gruppe zahlreiche andere Finanzdienstleistungsunternehmen beispielsweise in den Bereichen Leasing, Vermögensverwaltung und Mergers and Acquisitions. Insgesamt betreuen rund 51.000 Mitarbeiter 14,2 Millionen Kunden in rund 2.600 Geschäftsstellen, der überwiegende Teil davon in CEE. Unsere Firmenkultur gewährleistet, dass für unser geschäftliches und ethisches Verhalten höchste Standards eingehalten werden, die auf den folgenden Wertvorstellungen basieren: Kundenorientierung Professionalität Qualität Gegenseitiger Respekt Initiative Teamwork Integrität Eigenschaften, die BewerberInnen mitbringen sollten: * Analytisches Denken * Selbständige und strukturierte Arbeitsweise * Fachliches Interesse * Freude an der Arbeit im Team Aufnahmeverfahren: Interview mit Fachabteilung und Human Resources Joblink: https://jobs.rbinternational.com/

Die BAWAG P.S.K. ist eine der größten und rentabelsten Banken Österreichs mit über 1,6 Millionen Privat- und Firmenkunden und einer landesweit sehr bekannten Marke. Unsere Geschäftsstrategie ist auf niedriges Risiko und hohe Effizienz ausgerichtet. Mehr als 70% unserer Kredite und Forderungen bestehen gegenüber Kunden in Österreich, während die restlichen auf westliche Industrieländer wie Deutschland, Großbritannien, Frankreich und die Vereinigten Staaten entfallen. In den letzten Jahren haben wir uns vermehrt auf unser Kerngeschäft konzentriert und uns aus Geschäftsbereichen zurückgezogen, in welchen wir über keinen oder einen geringen Wettbewerbsvorteil verfügten. Im Zuge dieses Veränderungsprozesses haben wir unsere Tochtergesellschaft für Vermögensverwaltung verkauft, den Eigenhandel eingestellt und die proaktive Entscheidung getroffen, uns aus Mittel- und Osteuropa zurückzuziehen. So haben wir unser Kreditengagement in Mittel- und Osteuropa auf mittlerweile weniger als 1% der Bilanzsumme reduziert. Wir sind stolz auf unser Kreditportfolio, welches wir mit geringem Risiko führen. Unsere Geschäftssegmente sind Retail Banking and Small Business, Corporate Lending and Investments und Treasury Services and Markets. Das Angebot leicht verständlicher, transparenter und erstklassiger Produkte und Dienstleistungen, die den Bedürfnissen unserer Kunden entsprechen, steht in allen Geschäftsbereichen im Zentrum unserer Strategie. Die Wurzeln der BAWAG P.S.K. – heute eine der führenden Banken in Österreich – reichen bis ins Jahr 1883 zurück, als unter Kaiser Franz Joseph I. das „k.k.Postsparcassen-Amt" eröffnet wurde. Die Fusion der Traditionsbanken BAWAG und P.S.K. per 1.1.2005 hat die größte Kundenbank Österreichs entstehen lassen, die neue „BAWAG P.S.K. Bank für Arbeit und Wirtschaft und Österreichische Postsparkasse AG“ ? kurz „BAWAG P.S.K.“. Die Bank steht zu 52% im Eigentum von Cerberus Capital Management LP und zu 40% im Eigentum von GoldenTree Asset Management LP.

Am Hohen Markt in Wien sammelt sich jeden Mittag eine kleine Menschentraube. Über die denkmalgeschützte Ankeruhr, ein Jugendstilwerk aus dem Jahr 1914, zieht dann eine Reihe historischer Figuren vorbei. Erbaut hat das Wahrzeichen die frühere Anker-Versicherung, aus der die heutige Helvetia Versicherungen AG hervorgegangen ist. Das Unternehmen sitzt bis heute im selben Haus, Hoher Markt 10–11. Gegründet wurde das Haus am 2. Dezember 1858 als „Der Anker, Gesellschaft für Lebens- und Rentenversicherung". Damit gehört Helvetia zu den ältesten Versicherern Österreichs. Den Namen Helvetia trägt das Unternehmen seit 2006; dahinter steht die schweizerische Helvetia Gruppe aus St. Gallen, mit der die Verbindung bis in die 1960er-Jahre zurückreicht. Was hier versichert wird, betrifft fast jeden Lebensbereich. Helvetia ist im Lebens- und Vorsorgegeschäft ebenso tätig wie in der Schaden- und Unfallversicherung: Das reicht von der Pensionsvorsorge über die Haushalts- und Kfz-Versicherung bis zur Absicherung ganzer Betriebe. Über 630.000 Kundinnen und Kunden in Österreich vertrauen dem Unternehmen ihre Risiken an. Betreut werden sie von mehr als 950 Mitarbeitenden an österreichweit 39 Standorten. Entsprechend breit ist die Palette der Berufe. Im Außendienst beraten Kundenbetreuerinnen und -betreuer in den Regionen zu Vorsorge und Schadenschutz, in der Generaldirektion am Hohen Markt kalkulieren Aktuare die Tarife, prüfen Underwriter die Risiken und bearbeiten Spezialistinnen die Schadenfälle. Dazu kommen Bereiche wie IT, Recht, Finanzen und Kundenservice. Auf Aus- und Weiterbildung legt das Unternehmen erkennbaren Wert: Mitarbeitende werden bei der Auswahl passender Seminare unterstützt und über ein eigenes Weiterbildungsprogramm begleitet. Seit dem 5. Dezember 2025 gehört Helvetia zur Helvetia Baloise Gruppe, dem Zusammenschluss der beiden Schweizer Versicherer Helvetia und Baloise. In der Schweiz ist daraus der größte Allbranchenversicherer geworden. Die Gruppe beschäftigt rund 22.000 Menschen in acht europäischen Märkten und betreut etwa 13 Millionen Kundinnen und Kunden. Für die österreichische Gesellschaft heißt das: ein finanzstarker Konzern im Rücken, die Arbeit aber weiterhin dort, wo schon 1914 die Ankeruhr aufgezogen wurde.

Bei HDI in Wien arbeitet niemand im klassischen Versicherungsaußendienst. Verkauft wird über unabhängige Makler. Die rund 341 Beschäftigten sitzen stattdessen im Innendienst, im Marketing und in der IT, der Großteil davon an der Edelsinnstraße im zwölften Wiener Bezirk. Versichert wird auf zwei recht unterschiedlichen Seiten. Für Unternehmen zählt vor allem die Technik: eine Maschine, die ausfällt, ein Transport, der beschädigt ankommt, oder die Wochen, in denen nach einem Schaden die Produktion stillsteht. Privatleute sind mit Auto, Haushalt, Eigenheim oder Rechtsschutz dabei. Gewachsen ist das Haus aus dem Industriegeschäft. Das Geschäft mit Privatkunden kam Schritt für Schritt dazu, die Kfz-Sparte 1990, Haushalt und Rechtsschutz Mitte der Neunziger. Die Wurzeln reichen weiter zurück, als der heutige Name vermuten lässt. 1875 entstand in Österreich ein Versicherungsverein der Papierindustrie, aus dem die Linie führt; in seiner heutigen Form ist HDI seit 1983 am Markt. Über dem österreichischen Geschäft steht die Talanx-Gruppe, eine der großen Versicherungsgruppen Deutschlands. Konkret heißt das: ein regional aufgestelltes Haus mit Büros in mehreren Bundesländern, das seit 2007 auch Töchter in Tschechien, der Slowakei und Ungarn führt. 2023 lag das Prämienvolumen bei rund 272 Millionen Euro, ein Plus von 7,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Weil der Vertrieb bei den Maklern liegt, sieht die Arbeit anders aus als in vielen anderen Versicherungen. In der Schadenabteilung wird entschieden, ob und wie ein Fall reguliert wird. In der Industrieversicherung kalkulieren Underwriter Risiken, die kein Standardtarif abbildet. Wer dazulernen will, findet ein internes Lernportal, externe Kurse und Coachings, die das Unternehmen bezahlt. Auch der Arbeitstag hat hier seine eigenen Regeln. 37,5 Stunden in der Woche, Gleitzeit und bis zu drei Tage Homeoffice. Unter dem Stichwort TOGETHER bündelt HDI, was die Gruppe als ihre Stärke versteht: Menschen unterschiedlicher Herkunft an einem Tisch, ohne Dresscode.

Die NÖM-Milch aus dem Kühlregal, die Tageszeitung Kurier und ein gutes Stück der österreichischen Bankenlandschaft haben etwas gemeinsam: Dahinter steht die Raiffeisen-Holding Niederösterreich-Wien. Sie ist eine der größten privaten Beteiligungsholdings des Landes und verwaltet von Wien aus Anteile an Unternehmen quer durch die Wirtschaft. Eine klassische Filialbank, an die viele beim Namen Raiffeisen zuerst denken, ist sie also nicht. Das Geschäftsmodell ist schnell erklärt: Die Holding investiert in Unternehmen und begleitet sie über Jahre als Eigentümerin. Manche ihrer Beteiligungen kennt fast jeder. Im Bankgeschäft gehört ihr die Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien, über die sie rund ein Viertel an der börsennotierten Raiffeisen Bank International hält. Bei den Lebensmitteln reicht die Spanne vom Molkereibetrieb NÖM bis zum Zuckerkonzern Agrana. Dazu kommen Engagements in der Gesundheitswirtschaft, bei Infrastruktur und Energie sowie im Mediengeschäft, wo die Gruppe etwa am Kurier beteiligt ist. Die Zahlen zeigen die Dimension. In Summe kommt die Gruppe auf eine Bilanzsumme von 37,5 Milliarden Euro, das Konzernergebnis lag zuletzt bei 462,3 Millionen Euro (Stand 31. Dezember 2025). Der Sitz ist Wien, die Rechtsform eine registrierte Genossenschaft. Die Wurzeln reichen ins 19. Jahrhundert zurück, zur Selbsthilfe-Idee von Friedrich Wilhelm Raiffeisen. An der Spitze steht seit 2012 Obmann Erwin Hameseder. Für Bewerberinnen und Bewerber ist das Haus vor allem eine Adresse für kaufmännische und wirtschaftsnahe Berufe. Wer Beteiligungen betreut, arbeitet an der Schnittstelle von Finanzierung, Controlling und Strategie. Daneben sichern Fachleute aus Recht, Compliance und Risikomanagement die vielen Töchter ab. Das Unternehmen trägt das Zertifikat als familienfreundlicher Betrieb (berufundfamilie) und schreibt seine Stellen über raiffeisenbank.jobs aus. Wie viele Menschen die Holding selbst beschäftigt, weist sie öffentlich nicht gesondert aus. Ihren größten Eigentümeranteil halten die niederösterreichischen Raiffeisenbanken, die operative Bankarbeit vor Ort leistet die Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien.

Rund 847.000 Kundinnen und Kunden in Österreich vertrauen ihre Absicherung der Zürich Versicherung an, vom privaten Haushalt über kleine Betriebe bis zum multinationalen Konzern. Dahinter stehen etwa 1.300 Mitarbeitende in allen Bundesländern. Das Geschäft reicht von der Kfz- und Haushaltsversicherung bis zur Vorsorge fürs Alter. Die Zürich Versicherungs-Aktiengesellschaft gehört zur weltweit tätigen Zurich Insurance Group, einem der großen Versicherungskonzerne Europas. In Österreich tritt sie unter zwei Namen auf: Zurich für das klassische Geschäft mit Beratung, Zurich Connect für den Direktabschluss im Netz. Zwei Felder prägen das Angebot. Auf der einen Seite Schaden- und Unfallversicherung, vom Auto bis zum Eigenheim. Auf der anderen Lebensversicherung und Altersvorsorge. Die repräsentative Zentrale liegt am Wiener Schwarzenbergplatz, im Palais Ofenheim, das der Konzern 2024 von Grund auf saniert hat. So unterschiedlich die Produkte, so verschieden sind die Berufe im Haus. In der Versicherungstechnik rechnen Fachleute durch, welches Risiko hinter einer Police steckt und was sie kosten darf. Im Service Center nimmt ein Team den Anruf entgegen, wenn nach einem Unfall der Schaden gemeldet wird. Der Außendienst sitzt bei den Kundinnen und Kunden am Tisch. Dazu kommen IT, Marketing, Recht und Personal. Geduzt wird vom Vorstand bis zur Praktikantin. Beim Arbeiten gibt es Spielraum. Wann und wo etwas erledigt wird, hängt an der Aufgabe, nicht an starren Bürozeiten. Weiterentwicklung ist ausdrücklich erwünscht und wird mit einem eigenen Lernangebot gefördert. Eine eigene Umsatzzahl fürs Österreich-Geschäft veröffentlicht Zurich dabei nicht; die genannten Mitarbeiter- und Kundenzahlen sind die Angaben des Unternehmens selbst. Nach außen hat die Arbeitgeberseite Gewicht: Forbes nahm Zurich 2025 in die Liste der World's Best Employers auf, kununu führt das Haus als Top Company, und beim Best-Recruiters-Vergleich 2023/24 landete es weit vorne.

Bei Bitpanda lässt sich mit ein paar Klicks Bitcoin kaufen, ein Stück Gold dazulegen oder Geld in eine Aktie stecken. Genau damit ist das Wiener Unternehmen seit 2014 groß geworden: Investieren so einfach wie Online-Banking. Aus einem Start-up von drei Gründern ist eine Plattform geworden, über die heute mehr als sieben Millionen Menschen in Europa anlegen. Das Geschäft ist schnell erklärt. Bitpanda betreibt eine Handelsplattform für digitale Vermögenswerte. Neben rund 390 Kryptowährungen kann man dort auch Edelmetalle, Aktien und ETFs handeln, dazu kommt eine eigene Visa-Debitkarte. Der Hauptsitz liegt in der Leopoldstadt in Wien, hier arbeitet auch das größte Team. In Berlin, London, Madrid, Barcelona, Mailand und Bukarest sitzen weitere Büros. Insgesamt gehören über 700 Menschen zur Belegschaft. Bitpanda war 2021 das erste österreichische Start-up, das mit über einer Milliarde Euro bewertet wurde. 2025 kam die EU-weite MiCA-Lizenz dazu, die zentrale Zulassung für Krypto-Dienstleister in Europa, ergänzt um Lizenzen in Großbritannien und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Für das Geschäftsjahr 2025 weist das Unternehmen rund 371 Millionen Euro bereinigten Umsatz aus, ein Plus von 16 Prozent gegenüber dem Vorjahr (The Block, März 2026). Wer hier anfängt, arbeitet an einem regulierten Finanzprodukt mit echten Kundengeldern. Gefragt sind dabei längst nicht nur Entwicklerinnen und Entwickler. In den Teams sitzen genauso Compliance-Fachleute, die die neuen EU-Regeln in den Alltag übersetzen, Produktmanager und Leute aus Kundenservice und Marketing. Das Unternehmen beschreibt seine Belegschaft als international zusammengesetzt und bietet neuen Mitarbeitenden ein Onboarding-Programm samt Umzugsunterstützung. Eine harte Mitarbeiterzahl jenseits der rund 700 Köpfe veröffentlicht Bitpanda nicht laufend. Für 2026 bereitet das Unternehmen nach übereinstimmenden Presseberichten einen Börsengang in Frankfurt vor.

165 Filialen in fünf Ländern, und die Entscheidungen fallen in Linz. Von dort aus finanziert die Oberbank Betriebe und begleitet Privatkunden in Österreich, Deutschland, Tschechien, der Slowakei und Ungarn. Gegründet wurde das Haus 1869 als Bank für Oberösterreich und Salzburg. Heute arbeiten rund 2.160 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Bank. Das Firmenkundengeschäft trägt die Bank. 21,6 Milliarden Euro an Krediten standen Ende 2025 aus, und das Firmenkreditvolumen wuchs im selben Jahr um 4,6 Prozent, während der österreichische Gesamtmarkt um 2,4 Prozent zulegte. Wer hier in der Firmenkundenbetreuung arbeitet, hat es mit Mittelständlern zu tun, die Hallen bauen, Maschinen anschaffen oder einen Standort im Nachbarland aufmachen. Im Privatkundengeschäft geht es um Konten, Wohnbaufinanzierung und Wertpapierdepots. Insgesamt betreut die Oberbank 43,6 Milliarden Euro an Kundengeldern. Ausland heißt hier nicht Repräsentanz, sondern Filiale. Knapp 50 der 165 Standorte liegen in Deutschland, der Rest verteilt sich auf Österreich und die drei mitteleuropäischen Märkte. Über 1.500 Partnerbanken weltweit wickeln das Auslandsgeschäft der Kunden mit ab. Für Beschäftigte heißt das: grenzüberschreitende Finanzierungen sind Tagesgeschäft, nicht Ausnahme. Die Zahlen dahinter sind solide. 477,1 Millionen Euro Gewinn vor Steuern im Jahr 2025, das dritte Rekordergebnis in Folge; die Bilanzsumme lag bei 29,4 Milliarden Euro, die Kernkapitalquote bei knapp 20 Prozent und die Cost-Income-Ratio bei 42,8 Prozent. Unabhängigkeit nennt die Bank ihr oberstes Unternehmensziel. Gemeinsam mit BKS Bank und BTV bildet sie die 3-Banken-Gruppe. Einsteigen kann man auf mehreren Wegen. Das General Banking Program führt Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger in zwei Jahren zur Zertifizierung als General Banker, dahinter steht die hauseigene General Banking Akademie. Praktikumsplätze schreibt die Bank auch für Webentwicklung, für Data Modeling & Analytics und im Personalmanagement aus, nicht nur für klassische Bankberufe. Dazu kommen Lehre und der Quereinstieg für Berufserfahrene an allen Standorten. Welche Benefits und Sozialleistungen im Einzelnen dahinterstehen, führt die Karriereseite allerdings nicht im Detail aus. Zum Jahreswechsel wechselt die Spitze. Generaldirektor Franz Gasselsberger scheidet mit 31. Dezember 2026 aus; Vorstandsdirektor Martin Seiter, seit 2006 im Haus und seit 2020 im Vorstand, übernimmt am 1. Jänner 2027.

Über 300 Beschäftigte, eine Bilanzsumme von 6,3 Milliarden Euro und ein Geschäft, das weit über Österreich hinausreicht. Von Wien aus arbeitet die DenizBank AG, gehört aber zu einer der großen Bankengruppen der Golfregion. Gegründet wurde sie 1996. Den heutigen Namen trägt sie seit 2003. Im Alltag ist die DenizBank eine ganz normale Privatkundenbank. Wer sparen will, findet Tages- und Festgeldangebote; wer Geld in die Türkei überweisen möchte, erledigt das hier ebenso wie seine laufenden Bankgeschäfte über die DenizMobile-App. Daneben steht ein zweites Standbein, das den Charakter des Hauses prägt: die Finanzierung von internationalem Handel. Die Bank begleitet Unternehmen bei grenzüberschreitenden Geschäften und hat sich besonders in der Handels- und Rohstofffinanzierung einen Namen gemacht, oft entlang der Wirtschaftsbeziehungen zwischen Österreich und der Türkei. Die Geschichte erklärt einiges davon. 1996 als ESBANK gegründet, kam das Haus 2002 zur türkischen DenizBank-Gruppe und firmiert seit 2003 unter dem heutigen Namen. Seit Juli 2019 gehört die Muttergesellschaft zur Emirates NBD aus Dubai. Für die Belegschaft bedeutet das eine ungewöhnliche Konstellation: ein vergleichsweise kleines Institut in Wien, im Rücken ein international aufgestellter Eigentümer. Wie solide das Fundament ist, lässt sich an den Zahlen ablesen. 2024 wuchs die Bilanzsumme um knapp zwölf Prozent auf 6,3 Milliarden Euro, der Jahresüberschuss lag bei rund 161 Millionen Euro, die Eigenkapitalrendite bei 12,75 Prozent (DenizBank AG, Geschäftsjahr 2024). Bemerkenswert für ein Haus dieser Größe. Gearbeitet wird an mehreren Orten. Elf Filialen betreibt die DenizBank in Österreich, drei weitere in Deutschland, geführt wird das Ganze aus der Zentrale am Thomas-Klestil-Platz in Wien. Im Filialnetz und im Service-Center beraten Mitarbeitende ihre Kundschaft, häufig in mehr als einer Sprache. Die Zentrale lebt von anderen Berufen. Hier prüfen Kreditfachleute Finanzierungen, hier sitzen die Teams für Risiko und Compliance, und hier entsteht die Technik hinter App und Internetbanking. Geführt wird das Haus von einem vierköpfigen Vorstand. Wer aus dem Bankwesen kommt, findet ein breites Feld; und Mehrsprachigkeit ist hier kein Bonus im Lebenslauf, sondern oft Teil der täglichen Arbeit am Schalter.

1835 eröffnete in Klagenfurt die siebte Sparkasse Österreichs. Daraus ist die Kärntner Sparkasse AG geworden, ein Bankhaus mit Sitz am Neuen Platz und knapp 600 Beschäftigten (Stand März 2024). Sie betreuen Privatkunden am Schalter ebenso wie Betriebe bei größeren Finanzierungen, in ganz Kärnten und über die Grenze bis nach Slowenien. Das Kerngeschäft ist bodenständiges Bankgeschäft: Konto und Sparen, Wohnbaufinanzierung, Veranlagung, dazu die Begleitung von Unternehmen bei Krediten und Investitionen. 51 Standorte betreibt die Bank in Kärnten, elf weitere in Slowenien, wohin sie ihr Geschäft seit den 1990er-Jahren ausgeweitet hat. In den Filialen sitzt man den Kundinnen und Kunden direkt gegenüber. Andere prüfen Risiken, werten Zahlen aus oder halten das Filialnetz technisch am Laufen. 2024 flossen mehr als 16 Millionen Euro in die Modernisierung dieser Standorte, sichtbar etwa am neuen Kompetenzzentrum in Villach. Allein steht das Haus dabei nicht. Es gehört zur österreichischen Sparkassengruppe rund um die Erste Bank; die Anteile liegen zu rund drei Vierteln bei der Privatstiftung Kärntner Sparkasse und zu einem Viertel bei der Erste Bank. Das heißt für die Belegschaft: ein überschaubares regionales Haus mit kurzen Entscheidungswegen, das zugleich an einem Verbund mit mehr als tausend Filialen und über 13.000 Kolleginnen und Kollegen hängt. Weiterbildung und ein Wechsel innerhalb der Gruppe werden damit greifbar. Wie man hereinkommt, ist ganz verschieden. Manche fangen mit einer Lehre direkt nach der Schule an, andere kommen als Studierende oder mit Berufserfahrung aus einer anderen Bank. Ausgebildet wird im eigenen Haus, von der Kundenberatung über die Betreuung von Firmenkunden bis zu den Fachfunktionen im Hintergrund. Gearbeitet wird bis heute dort, wo 1835 alles begann: am Neuen Platz in Klagenfurt.

Mehr als 1,25 Millionen Kundinnen und Kunden vertrauen ihr Geld der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien an. Vom ersten Sparbuch bis zur Finanzierung eines mittelständischen Betriebs läuft vieles über das Haus am Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Platz im 2. Wiener Gemeindebezirk. Es ist eine Universalbank und zugleich das Spitzeninstitut der niederösterreichischen Raiffeisenbanken. Privatkundinnen, kleine Betriebe und große Firmen werden im selben Haus betreut. In mehr als 20 Filialen und Standorten in Wien geht es um Konten, Kredite und Veranlagung. Hinter dem Schalter wird das Geschäft schnell spezieller. Wer ein Unternehmen finanziert, sitzt mit Firmenkundenbetreuern am Tisch. Im Treasury dreht sich alles um Wertpapiere und darum, dass jederzeit genug Geld flüssig ist. Und ohne die eigene IT stünde der Zahlungsverkehr still. Rund 1.200 Menschen arbeiten in Wien für die Bank, die Bilanzsumme lag Ende 2025 bei etwa 35,5 Milliarden Euro. Für Bewerberinnen und Bewerber öffnet das viele Türen. Neben der klassischen Beratung gibt es Plätze im Risikomanagement, in Recht und Compliance oder in der IT. Aus- und Weiterbildung gehören bei einer Bank dieser Größe dazu. Wie viele Stellen jährlich neu besetzt werden, macht das Haus allerdings nicht öffentlich. Die Wurzeln reichen weit zurück. Erste Raiffeisenkassen entstanden in Niederösterreich schon im 19. Jahrhundert, ihre heutige Form als Aktiengesellschaft hat die Raiffeisenlandesbank seit 2001. Sie gehört zur Raiffeisen-Holding Niederösterreich-Wien, und über diese Holding hängt die Bank an einem Stück österreichischer Wirtschaft, das man kennt: am Baukonzern STRABAG, am Zuckerkonzern AGRANA, an der Molkerei NÖM.

Bei der BENDURA BANK AG arbeiten Menschen aus mehr als zwanzig Nationen zusammen. Die Privatbank sitzt in Gamprin-Bendern im Norden Liechtensteins, wenige Kilometer von der Schweizer und der österreichischen Grenze. Sie kümmert sich um vermögende Privatkunden und Unternehmerfamilien aus aller Welt, und sie tut das bewusst in überschaubarer Größe, mit persönlichem Kontakt statt Schalterbetrieb. Gegründet wurde das Haus 1998 als Hypo Investment Bank (Liechtenstein), eine Tochter der Vorarlberger Hypo. 2009 ging es an die Schweizer Valartis-Gruppe, und seit der Übernahme durch die börsennotierte Citychamp Watch & Jewellery Group aus Hongkong trägt es seinen heutigen Namen. Der leitet sich vom Ortsteil Bendern und dem keltischen Wort „Dura" für Turm ab. Hinter der Bank steht heute also eine internationale Gruppe, und Repräsentanzen unterhält BENDURA in Wien und in Hongkong. Das erleichtert Neugeschäft in Europa wie in Asien. Das Tagesgeschäft dreht sich um Vermögen. Beraterinnen und Berater verwalten Depots, legen mit den Kunden Anlagestrategien fest und begleiten Familien oft über Generationen. Daneben legt die Bank Investmentfonds auf und administriert sie, gibt Wertpapiere für Emittenten heraus und finanziert über Lombard- und Hypothekarkredite. Laut eigenen Angaben betreut sie Kundenvermögen von rund 3,5 Milliarden Schweizer Franken. Eine tagesaktuelle, offiziell bestätigte Mitarbeiterzahl weist die Bank auf ihrer Website nicht aus; der Geschäftsbericht 2023 nennt gut 130 Beschäftigte. Wer einsteigt, landet selten nur an einem einzigen Schreibtisch. Das Private Banking ist nach Regionen geordnet, mit eigenen Teams für Zentraleuropa und für Asien, dazu kommen Bereiche wie die Wertpapierabwicklung, die Fondsadministration und der Bereich Client Data Services. Berufseinsteiger nimmt die Bank über ein zwölfmonatiges Trainee-Programm im Private Banking auf, das mehrere Abteilungen durchläuft und von Tag eins an einen unbefristeten Vertrag vorsieht. Weiterbildung trägt das Haus finanziell mit und ergänzt sie durch interne Programme. Flexible Arbeitszeiten gehören dazu, ebenso eine Beteiligung der Mitarbeitenden am eigenen Institut. Die Größe ist hier Programm. Rund 130 Menschen, ein Standort, kurze Wege. Reguliert wird BENDURA von der liechtensteinischen Finanzmarktaufsicht. Ihren ersten Geschäftstag hatte die Bank am 14. Juli 1998.

Rückversicherung heißt: Versicherer versichern sich selbst. Genau das ist das Geschäft der Hannover Rück SE, und zwar in einer Größenordnung von 26,8 Milliarden Euro Rückversicherungsumsatz im Geschäftsjahr 2025. Erstversicherer geben Risiken weiter, die sie allein nicht schultern wollen: eine schwere Hurrikan-Saison, ein Erdbeben, ein Großbrand in einer Industrieanlage. Rund 4.000 Mitarbeitende in 27 Büros auf fünf Kontinenten rechnen, prüfen und zeichnen dieses Geschäft. Gezeichnet wird in zwei Bereichen, der Schaden- und der Personen-Rückversicherung. Das deutsche Schadengeschäft läuft über die Tochter E+S Rück, nach Unternehmensangaben der zweitgrößte Schaden-Rückversicherer im deutschen Markt. Gegründet wurde das Haus 1966 in Hannover, wo es bis heute seinen Sitz hat, an der Karl-Wiechert-Allee im Osten der Stadt. Die Rechtsform ist seit 2013 die einer Europäischen Gesellschaft (SE). Die Zahlen für 2025 hat das Unternehmen im März 2026 vorgelegt: 2,6 Milliarden Euro Nettokonzerngewinn, 12,9 Milliarden Euro Eigenkapital, eine Eigenkapitalrendite von 21,4 Prozent. Standard & Poor's bewertet die Finanzkraft mit AA- ("Very Strong"), A.M. Best mit A+ ("Superior"). Mehrheitsaktionärin ist die Talanx AG mit 50,2 Prozent der Anteile, der Rest liegt im Streubesitz; die Aktie ist im DAX notiert. Für Bewerberinnen und Bewerber heißt das vor allem eines: ein Arbeitgeber, der seit sechs Jahrzehnten existiert und dessen Geschäft konjunkturell wenig mitschwingt. Wer hier arbeitet, arbeitet fast zwangsläufig über Ländergrenzen hinweg. In den 27 Offices sitzen Kolleginnen und Kollegen, die die lokalen Märkte, Gesetze und Kundenbedürfnisse kennen, und ein Risiko in Asien wird gemeinsam mit den Teams vor Ort bewertet. Mathematisch Ausgebildete finden Einstiege im Aktuariat, im Risikomanagement oder in der Quotierung. In der IT arbeiten Softwareentwicklerinnen, Data Scientists und Systemtechniker an den Systemen, mit denen das Geschäft überhaupt erst rechenbar wird. Dazu kommen kaufmännische Rollen rund um Vertragsbearbeitung und Finanzen. Den Einstieg gibt es auf mehreren Wegen: Praktikum, Werkstudium, Trainee-Programm oder Direkteinstieg nach dem Studium. Wie viele Menschen genau am Standort Hannover beschäftigt sind, weist das Unternehmen öffentlich nicht aus. Wer sich für das duale Studium entscheidet, legt nach zwei Jahren die IHK-Prüfung zur Kauffrau oder zum Kaufmann für Versicherungen und Finanzanlagen ab und schließt an der FHDW Hannover mit dem Bachelor of Arts ab. Die Studienkosten trägt die Hannover Rück, dazu gibt es eine Ausbildungsvergütung nach Tarif.

HYPO NOE Leasing finanziert, was die öffentliche Hand baut. Ein Uni-Campus, ein Krankenhaus, ein neues Bildungszentrum: Hinter solchen Vorhaben in Niederösterreich steht oft ein Leasingmodell dieses Unternehmens aus St. Pölten. Es ist Marktführerin beim Immobilienleasing für die öffentliche Hand und trägt eine Bilanzsumme von rund 2,7 Milliarden Euro. Auftraggeber sind Bund, Länder und Gemeinden. Das Kerngeschäft klingt komplizierter, als es ist. Statt einen Neubau selbst zu kaufen, least ihn die öffentliche Hand über viele Jahre; HYPO NOE Leasing errichtet oder finanziert das Gebäude und bleibt bis zum Vertragsende im Boot. Eine Spezialität sind sogenannte Maastricht-schonende Finanzierungsstrukturen, die es Ländern und dem Bund erlauben, große Investitionen zu stemmen, ohne die Haushaltsregeln zu sprengen. Dazu kommen Modelle für Public-Private-Partnership und das Leasing von Ausstattung, etwa medizintechnischer Geräte für Kliniken. Die Projekte sind groß. Ein Klinikneubau kann mehrere Hundert Millionen Euro kosten, der Ausbau eines Uni-Campus rund hundert. Wer hier arbeitet, betreut also keine Kleinkredite, sondern langlaufende Bauvorhaben mit öffentlichen Auftraggebern, österreichischen Baufirmen und Facility-Managern. Gefragt sind Fachleute für strukturierte Finanzierung, Vertrags- und Bilanzrecht, Projektsteuerung und Rechnungswesen. Rückhalt gibt die Gruppe. HYPO NOE Leasing gehört zur HYPO NOE Landesbank für Niederösterreich und Wien, einer der ältesten Regionalbanken des Landes, 1888 gegründet und zu 100 Prozent im Eigentum des Landes Niederösterreich. Die Bankgruppe beschäftigt rund 812 Menschen und betreut mehr als 80.000 Kundinnen und Kunden an 27 Standorten in Niederösterreich und Wien. Diese Eigentümerstruktur bringt eine Verlässlichkeit mit, die im Geschäft mit der öffentlichen Hand zählt. Wie viele Personen direkt bei der Leasing-Tochter arbeiten, ist öffentlich nicht ausgewiesen. Geführt wird das Unternehmen von der Hypogasse in St. Pölten aus, wo auch die Muttergesellschaft ihren Sitz hat.

Über 550 Menschen arbeiten bei der Hypo Tirol Bank, verteilt auf 19 Geschäftsstellen im Land und eine Niederlassung in Wien. Das Haus gehört zu hundert Prozent dem Land Tirol und vergibt seit 1901 Kredite in der Region. Gegründet wurde es, um Tiroler Bäuerinnen und Bauern in einer wirtschaftlich harten Zeit wieder auf die Beine zu helfen. Heute ist daraus eine Universalbank geworden. Wer ein Konto eröffnet, einen Wohnkredit aufnimmt oder sein Vermögen anlegt, wird hier ebenso betreut wie ein Tiroler Handwerksbetrieb, der eine neue Halle finanziert, oder eine Gemeinde, die in Infrastruktur investiert. Privatkunden gehören dazu, kleine und mittlere Unternehmen, Gründerinnen und Freiberufler und die öffentliche Hand. Die Bilanzsumme lag Ende 2024 bei rund acht Milliarden Euro. Dass mit dem Land Tirol ein alleiniger Eigentümer hinter der Bank steht, gibt dem Arbeitsplatz eine spürbare Beständigkeit; am Bozner Platz in Innsbruck wird seit den 1920er-Jahren Bankgeschäft betrieben. Die Arbeitsfelder reichen weit über den Schalter hinaus. In den Geschäftsstellen in Innsbruck, Kitzbühel oder Landeck beraten Kundenbetreuerinnen, in der Zentrale halten IT-Fachleute den laufenden Betrieb am Laufen, Juristinnen kümmern sich um Personalfragen, Treasury-Spezialisten um die Refinanzierung. Einsteigen lässt sich über eine Lehre, ein Traineeprogramm quer durch die Abteilungen oder die hauseigene Hypo Tirol Akademie zur Weiterbildung. Als Lehrbetrieb ist die Bank vom Land Tirol ausgezeichnet, auf kununu trägt sie das Siegel Top Company 2026.

Wer bei Ayvens in Wien arbeitet, sorgt dafür, dass die Autos anderer Leute rollen, ohne dass diese sich um Kauf, Wartung oder Wiederverkauf kümmern müssen. Das Unternehmen least Fahrzeuge, managt ganze Firmenflotten und organisiert alles drumherum. Dahinter steht ein Konzern mit rund 14.500 Beschäftigten in 42 Ländern. In Österreich kannte man die Gesellschaft jahrelang unter dem Namen ALD Automotive. Das Geschäft ist schnell erklärt. Ein Betrieb least seine Fahrzeuge und zahlt eine monatliche Rate, meist über drei bis vier Jahre. Um den Rest kümmert sich Ayvens: Anschaffung, Wartung, Versicherung und am Ende den Wiederverkauf. Neben diesem klassischen Full-Service-Leasing gibt es kürzere, flexible Abos unter dem Namen Ayvens Flex, dazu Beratung rund um den Fuhrpark und, für die wachsende Zahl an E-Fahrzeugen, den Aufbau der passenden Ladeinfrastruktur. Auf der Kundenliste steht der große internationale Konzern ebenso wie der Selbstständige, der genau einen Transporter braucht. Den Namen Ayvens gibt es noch nicht lange. 2023 übernahm ALD Automotive den Konkurrenten LeasePlan; ein Jahr später trugen beide gemeinsam den neuen Namen. Die Wurzeln reichen weiter zurück. LeasePlan wurde 1963 in Amsterdam gegründet, ALD 1968 als Tochter der französischen Großbank Société Générale, deren Mobilitätssparte das Unternehmen bis heute ist. Diese Konzernanbindung prägt den Arbeitsplatz. Weltweit beschäftigt Ayvens rund 14.500 Menschen in 42 Ländern und verwaltet etwa 3,3 Millionen Fahrzeuge (OTS, November 2024). Für den österreichischen Standort nennt das Unternehmen keine eigene Beschäftigtenzahl. Der Sitz der Wiener Gesellschaft liegt in der Clemens-Holzmeister-Straße im 10. Bezirk, geführt wird sie von Maartje van Tongeren und Maxime Verneau. Entsprechend breit sind die Berufe unter einem Dach. Im Vertrieb beraten Mitarbeitende Firmenkunden bei der Zusammenstellung ihrer Flotte, im Fuhrparkmanagement läuft der Alltag der Fahrzeuge zusammen, und im Remarketing kümmern sich Fachleute darum, dass zurückgegebene Autos wieder einen Käufer finden. Dahinter arbeiten Kalkulation, IT und Kundenbetreuung eines Finanzunternehmens. Rund 636.000 der weltweit verwalteten Fahrzeuge fahren bereits elektrisch.

Eine Zahnzusatzversicherung, der Rechtsschutz fürs Auto, die Lebensversicherung fürs Alter: Mit Policen wie diesen beschäftigen sich rund 896 Menschen, die in Österreich für ERGO arbeiten. Verteilt sind sie auf 31 Standorte in sieben Bundesländern. Über dem heimischen Geschäft steht ein internationaler Konzern. ERGO Austria International AG ist die österreichische Holding über dem operativen Versicherungsgeschäft, das unter dem Namen ERGO Versicherung AG läuft. Beide gehören zur deutschen ERGO Group, die in mehr als 20 Ländern tätig ist und rund 37.000 Menschen beschäftigt, und damit zu Munich Re, einem der weltweit größten Rückversicherer. Für Bewerberinnen und Bewerber bedeutet diese Konstruktion einen lokalen Arbeitgeber mit dem Rückhalt einer großen Gruppe. Das Angebot in Österreich ist breit. Wer Auto, Haushalt oder die eigene Gesundheit absichern will, findet hier eine Police; ebenso versichern Betriebe Gebäude, Fuhrparks oder ihre Rechtsfälle. 2025 nahm ERGO in Österreich rund 746 Millionen Euro an Prämien ein. Die Wurzeln im Land reichen weiter zurück, als das Gründungsjahr der Holding vermuten lässt: 2007 in Wien gegründet, vereint die Gruppe ältere Häuser unter ihrem Dach, darunter die D.A.S., die 1956 als erste Rechtsschutzversicherung Österreichs entstand. Die Aufgaben verteilen sich über sehr unterschiedliche Felder. Aktuare und Mathematiker kalkulieren Tarife, im Kundenservice laufen die Schadensmeldungen ein, Juristinnen entscheiden über Rechtsschutzfälle, und ein eigener IT-Bereich hält die Systeme am Laufen. Dazu kommen Vertrieb und Marketing, Finanzen und Risikomanagement. Geführt wird das Unternehmen seit 2019 von Philipp Wassenberg; der Vorstand zählt sechs Köpfe.

Mehr als 18 Millionen Menschen verlassen sich auf den Versicherungsschutz von UNIQA. In Österreich ist das Unternehmen mit rund 21 Prozent Marktanteil die zweitgrößte Versicherungsgruppe. Die Wurzeln reichen bis 1811 zurück, als in Salzburg die erste der Vorgängergesellschaften gegründet wurde. Heute sitzt die Konzernzentrale in Wien, an der Donau gleich gegenüber der Innenstadt. Versichern heißt bei UNIQA vor allem Gesundheit, Vorsorge und der Schutz vor Schäden. Eine Familie sichert ihr Eigenheim ab, ein Betrieb seine Anlagen, jemand spart über eine Lebensversicherung für später. Hinter diesen Polizzen steht ein Konzern von rund 40 Gesellschaften in 14 Ländern, elf davon in Zentral- und Osteuropa. In Märkte wie Tschechien, Polen, Rumänien oder die Ukraine ist UNIQA über Jahre hineingewachsen, häufig durch Zukäufe. Der größte Einzelmarkt bleibt aber Österreich, wo allein 3,7 Millionen Kundinnen und Kunden betreut werden. Die Aktie der Gruppe notiert an der Wiener Börse und ist Teil des Leitindex ATX. Für die Gruppe arbeiten mehr als 21.000 Mitarbeitende und exklusive Vertriebspartner. Diese Zahl umfasst angestellte Beschäftigte und den Außendienst gemeinsam; eine reine Stammbelegschaft weist UNIQA in der Konzernübersicht nicht gesondert aus. Die Bandbreite an Berufen ist entsprechend groß. Aktuarinnen rechnen Risiken und Tarife durch, im Schadenmanagement werden Fälle geprüft und reguliert, in der IT laufen die Systeme, über die Millionen Verträge verwaltet werden. Dazu kommen Underwriting, Asset Management, Recht und der Vertrieb, der im Außendienst direkt bei den Kundinnen und Kunden sitzt. Wer im Beratungsgeschäft anfängt, kann die hauseigene Ausbildung bis zum BÖV-Zertifikat des österreichischen Versicherungsverbands durchlaufen. Reguliert wird das Geschäft von der österreichischen Finanzmarktaufsicht. Eine Versicherung mit über zweihundert Jahren Geschichte, börsennotiert und in einem ganzen Länderbogen tätig, bietet Tätigkeitsfelder vom Rechenmodell über die IT-Plattform bis zum Gespräch am Küchentisch.
