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Allgemeine Sparkasse Oberösterreich Bankaktiengesellschaft - image
Banken, Finanz, Versicherung

Vier neue Filialen hat die Sparkasse Oberösterreich 2025 eröffnet, unter anderem in Sattledt und im Linzer High-Five-Tower. Sieben weitere sind für 2026 geplant. Damit kommt das Haus auf 115 Standorte in Oberösterreich und im westlichen Mostviertel. Rund 440.000 Kundinnen und Kunden betreut die Bank, nach eigenen Angaben mehr als jede andere Regionalbank des Bundeslandes. Das Geschäft ist das einer Universalbank. In den Filialen geht es um Gehaltskonto, Sparbuch und den Kredit fürs Eigenheim, in der Firmenkundenbetreuung um Investitionen: Deren Volumen stieg 2025 um acht Prozent auf 4,3 Milliarden Euro, das Neugeschäft im privaten Wohnbau zog um 85,4 Prozent an. Ein eigenes Team betreut Bäuerinnen und Bauern und schloss im selben Jahr 130 Finanzierungen über zusammen 40 Millionen Euro ab. Die Bilanzsumme lag Ende 2025 bei 15,8 Milliarden Euro, die Kernkapitalquote bei 19,6 Prozent. Gegründet wurde die Sparkasse 1849 in der Linzer Innenstadt, ursprünglich als Einrichtung gegen Armut. Der Sitz liegt bis heute an der Promenade. Heute ist sie eine Aktiengesellschaft und firmiert seit Juli 2023 als Sparkasse Oberösterreich Bank AG; der frühere Name Allgemeine Sparkasse Oberösterreich Bankaktiengesellschaft steht für dieselbe Gesellschaft. Seit Juni 2024 liegt sie wieder überwiegend in oberösterreichischer Hand: Gut 85 Prozent hält die Anteilsverwaltung, zehn Prozent die Erste Bank, 3,15 Prozent eine Stiftung der eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Über die Sparkassengruppe gehört die Bank zu einem Verbund, der weit über Österreich hinausreicht. Beaufsichtigt wird sie von der Europäischen Zentralbank und der Finanzmarktaufsicht. Rund 1.660 Menschen arbeiten für die Bank. Die meisten von ihnen in den Filialen. Andere analysieren Kreditrisiken, arbeiten im Controlling oder entwickeln in der IT das digitale Banking weiter. An der Spitze steht Stefanie Christina Huber als Generaldirektorin, gemeinsam mit den Vorstandsdirektoren Manuel Molnar und Martin Punzenberger. Eine tagesaktuelle Beschäftigtenzahl veröffentlicht das Haus nicht selbst; die Angabe stammt aus dem Firmenverzeichnis der Wirtschaftskammer. Im trend-Ranking der besten Arbeitgeber 2025, das auf Urteilen von Beschäftigten beruht, sieht sich die Bank nach eigenen Angaben auf Platz eins unter den oberösterreichischen Banken und auf Platz drei österreichweit in der Kategorie Banken und Finanzdienstleistungen. Der Einstieg beginnt oft direkt nach der Pflichtschule. Die Lehre zum Bankkaufmann oder zur Bankkauffrau dauert drei Jahre und führt durch alle Bereiche einer Filiale, auf Wunsch mit Schwerpunkt Digitalisierung. Wer will, hängt die Matura an und bekommt dafür fünf zusätzliche bezahlte Lerntage im Jahr. Jedem Lehrling wird ein Buddy zur Seite gestellt. Laptop und iPhone gibt es dazu, beides auch zur privaten Nutzung.

Linz
Hypo Tirol Bank AG - image
Banken, Finanz, Versicherung

Über 550 Menschen arbeiten bei der Hypo Tirol Bank, verteilt auf 19 Geschäftsstellen im Land und eine Niederlassung in Wien. Das Haus gehört zu hundert Prozent dem Land Tirol und vergibt seit 1901 Kredite in der Region. Gegründet wurde es, um Tiroler Bäuerinnen und Bauern in einer wirtschaftlich harten Zeit wieder auf die Beine zu helfen. Heute ist daraus eine Universalbank geworden. Wer ein Konto eröffnet, einen Wohnkredit aufnimmt oder sein Vermögen anlegt, wird hier ebenso betreut wie ein Tiroler Handwerksbetrieb, der eine neue Halle finanziert, oder eine Gemeinde, die in Infrastruktur investiert. Privatkunden gehören dazu, kleine und mittlere Unternehmen, Gründerinnen und Freiberufler und die öffentliche Hand. Die Bilanzsumme lag Ende 2024 bei rund acht Milliarden Euro. Dass mit dem Land Tirol ein alleiniger Eigentümer hinter der Bank steht, gibt dem Arbeitsplatz eine spürbare Beständigkeit; am Bozner Platz in Innsbruck wird seit den 1920er-Jahren Bankgeschäft betrieben. Die Arbeitsfelder reichen weit über den Schalter hinaus. In den Geschäftsstellen in Innsbruck, Kitzbühel oder Landeck beraten Kundenbetreuerinnen, in der Zentrale halten IT-Fachleute den laufenden Betrieb am Laufen, Juristinnen kümmern sich um Personalfragen, Treasury-Spezialisten um die Refinanzierung. Einsteigen lässt sich über eine Lehre, ein Traineeprogramm quer durch die Abteilungen oder die hauseigene Hypo Tirol Akademie zur Weiterbildung. Als Lehrbetrieb ist die Bank vom Land Tirol ausgezeichnet, auf kununu trägt sie das Siegel Top Company 2026.

Innsbruck
BENDURA BANK AG - image
Banken, Finanz, Versicherung

Bei der BENDURA BANK AG arbeiten Menschen aus mehr als zwanzig Nationen zusammen. Die Privatbank sitzt in Gamprin-Bendern im Norden Liechtensteins, wenige Kilometer von der Schweizer und der österreichischen Grenze. Sie kümmert sich um vermögende Privatkunden und Unternehmerfamilien aus aller Welt, und sie tut das bewusst in überschaubarer Größe, mit persönlichem Kontakt statt Schalterbetrieb. Gegründet wurde das Haus 1998 als Hypo Investment Bank (Liechtenstein), eine Tochter der Vorarlberger Hypo. 2009 ging es an die Schweizer Valartis-Gruppe, und seit der Übernahme durch die börsennotierte Citychamp Watch & Jewellery Group aus Hongkong trägt es seinen heutigen Namen. Der leitet sich vom Ortsteil Bendern und dem keltischen Wort „Dura" für Turm ab. Hinter der Bank steht heute also eine internationale Gruppe, und Repräsentanzen unterhält BENDURA in Wien und in Hongkong. Das erleichtert Neugeschäft in Europa wie in Asien. Das Tagesgeschäft dreht sich um Vermögen. Beraterinnen und Berater verwalten Depots, legen mit den Kunden Anlagestrategien fest und begleiten Familien oft über Generationen. Daneben legt die Bank Investmentfonds auf und administriert sie, gibt Wertpapiere für Emittenten heraus und finanziert über Lombard- und Hypothekarkredite. Laut eigenen Angaben betreut sie Kundenvermögen von rund 3,5 Milliarden Schweizer Franken. Eine tagesaktuelle, offiziell bestätigte Mitarbeiterzahl weist die Bank auf ihrer Website nicht aus; der Geschäftsbericht 2023 nennt gut 130 Beschäftigte. Wer einsteigt, landet selten nur an einem einzigen Schreibtisch. Das Private Banking ist nach Regionen geordnet, mit eigenen Teams für Zentraleuropa und für Asien, dazu kommen Bereiche wie die Wertpapierabwicklung, die Fondsadministration und der Bereich Client Data Services. Berufseinsteiger nimmt die Bank über ein zwölfmonatiges Trainee-Programm im Private Banking auf, das mehrere Abteilungen durchläuft und von Tag eins an einen unbefristeten Vertrag vorsieht. Weiterbildung trägt das Haus finanziell mit und ergänzt sie durch interne Programme. Flexible Arbeitszeiten gehören dazu, ebenso eine Beteiligung der Mitarbeitenden am eigenen Institut. Die Größe ist hier Programm. Rund 130 Menschen, ein Standort, kurze Wege. Reguliert wird BENDURA von der liechtensteinischen Finanzmarktaufsicht. Ihren ersten Geschäftstag hatte die Bank am 14. Juli 1998.

Raiffeisenlandesbank Oberösterreich AG - image
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64 selbstständige Raiffeisenbanken mit zusammen rund 344 Filialen prägen das Bankgeschäft in Oberösterreich. Ihr gemeinsames Spitzeninstitut steht am Europaplatz in Linz: die Raiffeisenlandesbank Oberösterreich AG. Sie übernimmt dort die Geschäfte, die für eine einzelne Regionalbank zu groß sind, vom Firmenkundengeschäft bis zur Beteiligung an Industrieunternehmen. Wer hier arbeitet, sitzt an einer der zentralen Schaltstellen der österreichischen Raiffeisen-Gruppe. Das Tagesgeschäft reicht weit über den Bankschalter hinaus. Privatkunden führen hier ihr Konto, oberösterreichische Betriebe finanzieren ihre Investitionen, und große Unternehmen holen sich Kapital für den nächsten Schritt. Daneben verwaltet die Bank ein umfangreiches Beteiligungsportfolio. Sie ist Kernaktionärin des Linzer Stahlkonzerns voestalpine und hält Anteile an der Raiffeisen Bank International sowie an der tschechischen Raiffeisenbank a.s. Allein diese drei Beteiligungen trugen 2025 jeweils über 90 Millionen Euro zum Konzernergebnis bei. Die Zahlen zeigen die Größenordnung. Die Konzernbilanzsumme lag Ende 2025 bei 48,7 Milliarden Euro, der Jahresüberschuss vor Steuern bei 748,3 Millionen Euro. Rund 7.800 Menschen arbeiten im Konzern, der 154 vollkonsolidierte Gesellschaften umfasst. Beraten wird dabei nicht nur in Österreich. Neben Linz, Salzburg und Wien ist die Bank an neun Standorten in Deutschland und in Prag vertreten. Entsprechend breit sind die Tätigkeitsfelder. In der Kundenberatung begleiten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Privat- und Firmenkunden durch ihre Finanzierungen, im Beteiligungsmanagement analysieren Spezialisten Industrie- und Bankbeteiligungen, dazu kommen Aufgaben in Risikomanagement, IT und Treasury. Die Bank geht auf das Genossenschaftsmodell Friedrich Wilhelm Raiffeisens zurück und arbeitet nach dessen Grundsätzen von Solidarität und Subsidiarität. Als Spitzeninstitut der oberösterreichischen Raiffeisenbanken verbindet sie regionale Verankerung mit internationaler Reichweite. Geführt wird die Aktiengesellschaft seit Mai 2025 von Generaldirektor Reinhard Schwendtbauer.

Wiener Städtische Versicherung AG - image
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Knapp 2.000 Beraterinnen und Berater sind für die Wiener Städtische in ganz Österreich unterwegs. Sie sitzen in Landesdirektionen und Geschäftsstellen vom Bodensee bis an die ungarische Grenze und sind oft die erste Adresse, wenn Kundinnen und Kunden eine Versicherung abschließen oder einen Schaden melden wollen. Gegründet wurde das Unternehmen 1824 in Wien. Heute ist es die größte Einzelgesellschaft der Vienna Insurance Group. Die einen schließen eine Lebens- oder Krankenversicherung ab, die anderen melden einen Blechschaden oder den Wasserrohrbruch im Keller. Beides läuft bei der Wiener Städtischen zusammen. Mit einem Marktanteil von rund 17 Prozent zählt sie zu den größten Versicherern Österreichs. Rund 4.000 Menschen arbeiten hier, knapp die Hälfte davon im Außendienst, verteilt auf neun Landesdirektionen und etwa 130 Geschäftsstellen im ganzen Land. Im Innendienst sieht die Arbeit anders aus. Aktuare kalkulieren Tarife, Sachbearbeiterinnen prüfen Schadensfälle, andere veranlagen das Kapital der Versicherten oder halten im Kundenservice den Kontakt. Wer eine Lehre beginnen will, findet hier einen Platz, genauso wie Absolventinnen und Absolventen aus Wirtschaft, Mathematik, Recht oder IT. Ausgebildet wird im eigenen Haus, und das Unternehmen verweist gern auf Laufbahnen, die beim Einstieg begannen und bis in die Führung reichten. Hinter der Wiener Städtischen steht die Vienna Insurance Group, einer der größten Versicherungskonzerne Zentral- und Osteuropas. Ihr Sitz ist seit den 1950er-Jahren der Ringturm am Wiener Schottenring, ein Hochhaus, das viele Wienerinnen und Wiener vom Vorbeigehen kennen. Fast 200 Jahre nach der Gründung verkauft das Haus noch immer Versicherungen, aus demselben Gebäude.

Raiffeisen Bank International AG - image
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Die Raiffeisen Bank International AG & RZB-Gruppe beschäftigt alleine im Bereich IT in Wien rund 500 MitarbeiterInnen. IT ist Ihre Disziplin? Wir bieten Ihnen ein breites Aufgabenspektrum: Entwicklung und Betreuung von Bankensoftware, technischer Support der Fachabteilungen, projektübergreifende Tätigkeit im Rahmen von IT- , Security- und Business-Projekten. Die Raiffeisen Bank International AG (RBI) ist eine vollkonsolidierte Tochter der Raiffeisen Zentralbank Österreich AG (RZB). Die RBI betrachtet Österreich und Zentral- und Osteuropa (CEE) als ihren Heimmarkt. 14 Märkte der Region werden durch Tochterbanken abgedeckt, darüber hinaus umfasst die Gruppe zahlreiche andere Finanzdienstleistungsunternehmen beispielsweise in den Bereichen Leasing, Vermögensverwaltung und Mergers and Acquisitions. Insgesamt betreuen rund 51.000 Mitarbeiter 14,2 Millionen Kunden in rund 2.600 Geschäftsstellen, der überwiegende Teil davon in CEE. Unsere Firmenkultur gewährleistet, dass für unser geschäftliches und ethisches Verhalten höchste Standards eingehalten werden, die auf den folgenden Wertvorstellungen basieren: Kundenorientierung Professionalität Qualität Gegenseitiger Respekt Initiative Teamwork Integrität Eigenschaften, die BewerberInnen mitbringen sollten: * Analytisches Denken * Selbständige und strukturierte Arbeitsweise * Fachliches Interesse * Freude an der Arbeit im Team Aufnahmeverfahren: Interview mit Fachabteilung und Human Resources Joblink: https://jobs.rbinternational.com/

HYPO NOE Leasing GmbH - image
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HYPO NOE Leasing finanziert, was die öffentliche Hand baut. Ein Uni-Campus, ein Krankenhaus, ein neues Bildungszentrum: Hinter solchen Vorhaben in Niederösterreich steht oft ein Leasingmodell dieses Unternehmens aus St. Pölten. Es ist Marktführerin beim Immobilienleasing für die öffentliche Hand und trägt eine Bilanzsumme von rund 2,7 Milliarden Euro. Auftraggeber sind Bund, Länder und Gemeinden. Das Kerngeschäft klingt komplizierter, als es ist. Statt einen Neubau selbst zu kaufen, least ihn die öffentliche Hand über viele Jahre; HYPO NOE Leasing errichtet oder finanziert das Gebäude und bleibt bis zum Vertragsende im Boot. Eine Spezialität sind sogenannte Maastricht-schonende Finanzierungsstrukturen, die es Ländern und dem Bund erlauben, große Investitionen zu stemmen, ohne die Haushaltsregeln zu sprengen. Dazu kommen Modelle für Public-Private-Partnership und das Leasing von Ausstattung, etwa medizintechnischer Geräte für Kliniken. Die Projekte sind groß. Ein Klinikneubau kann mehrere Hundert Millionen Euro kosten, der Ausbau eines Uni-Campus rund hundert. Wer hier arbeitet, betreut also keine Kleinkredite, sondern langlaufende Bauvorhaben mit öffentlichen Auftraggebern, österreichischen Baufirmen und Facility-Managern. Gefragt sind Fachleute für strukturierte Finanzierung, Vertrags- und Bilanzrecht, Projektsteuerung und Rechnungswesen. Rückhalt gibt die Gruppe. HYPO NOE Leasing gehört zur HYPO NOE Landesbank für Niederösterreich und Wien, einer der ältesten Regionalbanken des Landes, 1888 gegründet und zu 100 Prozent im Eigentum des Landes Niederösterreich. Die Bankgruppe beschäftigt rund 812 Menschen und betreut mehr als 80.000 Kundinnen und Kunden an 27 Standorten in Niederösterreich und Wien. Diese Eigentümerstruktur bringt eine Verlässlichkeit mit, die im Geschäft mit der öffentlichen Hand zählt. Wie viele Personen direkt bei der Leasing-Tochter arbeiten, ist öffentlich nicht ausgewiesen. Geführt wird das Unternehmen von der Hypogasse in St. Pölten aus, wo auch die Muttergesellschaft ihren Sitz hat.

St. Pölten
Helvetia Versicherungen AG - image
Banken, Finanz, Versicherung

Am Hohen Markt in Wien sammelt sich jeden Mittag eine kleine Menschentraube. Über die denkmalgeschützte Ankeruhr, ein Jugendstilwerk aus dem Jahr 1914, zieht dann eine Reihe historischer Figuren vorbei. Erbaut hat das Wahrzeichen die frühere Anker-Versicherung, aus der die heutige Helvetia Versicherungen AG hervorgegangen ist. Das Unternehmen sitzt bis heute im selben Haus, Hoher Markt 10–11. Gegründet wurde das Haus am 2. Dezember 1858 als „Der Anker, Gesellschaft für Lebens- und Rentenversicherung". Damit gehört Helvetia zu den ältesten Versicherern Österreichs. Den Namen Helvetia trägt das Unternehmen seit 2006; dahinter steht die schweizerische Helvetia Gruppe aus St. Gallen, mit der die Verbindung bis in die 1960er-Jahre zurückreicht. Was hier versichert wird, betrifft fast jeden Lebensbereich. Helvetia ist im Lebens- und Vorsorgegeschäft ebenso tätig wie in der Schaden- und Unfallversicherung: Das reicht von der Pensionsvorsorge über die Haushalts- und Kfz-Versicherung bis zur Absicherung ganzer Betriebe. Über 630.000 Kundinnen und Kunden in Österreich vertrauen dem Unternehmen ihre Risiken an. Betreut werden sie von mehr als 950 Mitarbeitenden an österreichweit 39 Standorten. Entsprechend breit ist die Palette der Berufe. Im Außendienst beraten Kundenbetreuerinnen und -betreuer in den Regionen zu Vorsorge und Schadenschutz, in der Generaldirektion am Hohen Markt kalkulieren Aktuare die Tarife, prüfen Underwriter die Risiken und bearbeiten Spezialistinnen die Schadenfälle. Dazu kommen Bereiche wie IT, Recht, Finanzen und Kundenservice. Auf Aus- und Weiterbildung legt das Unternehmen erkennbaren Wert: Mitarbeitende werden bei der Auswahl passender Seminare unterstützt und über ein eigenes Weiterbildungsprogramm begleitet. Seit dem 5. Dezember 2025 gehört Helvetia zur Helvetia Baloise Gruppe, dem Zusammenschluss der beiden Schweizer Versicherer Helvetia und Baloise. In der Schweiz ist daraus der größte Allbranchenversicherer geworden. Die Gruppe beschäftigt rund 22.000 Menschen in acht europäischen Märkten und betreut etwa 13 Millionen Kundinnen und Kunden. Für die österreichische Gesellschaft heißt das: ein finanzstarker Konzern im Rücken, die Arbeit aber weiterhin dort, wo schon 1914 die Ankeruhr aufgezogen wurde.

Wien
Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien AG - image
Banken, Finanz, Versicherung

Mehr als 1,25 Millionen Kundinnen und Kunden vertrauen ihr Geld der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien an. Vom ersten Sparbuch bis zur Finanzierung eines mittelständischen Betriebs läuft vieles über das Haus am Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Platz im 2. Wiener Gemeindebezirk. Es ist eine Universalbank und zugleich das Spitzeninstitut der niederösterreichischen Raiffeisenbanken. Privatkundinnen, kleine Betriebe und große Firmen werden im selben Haus betreut. In mehr als 20 Filialen und Standorten in Wien geht es um Konten, Kredite und Veranlagung. Hinter dem Schalter wird das Geschäft schnell spezieller. Wer ein Unternehmen finanziert, sitzt mit Firmenkundenbetreuern am Tisch. Im Treasury dreht sich alles um Wertpapiere und darum, dass jederzeit genug Geld flüssig ist. Und ohne die eigene IT stünde der Zahlungsverkehr still. Rund 1.200 Menschen arbeiten in Wien für die Bank, die Bilanzsumme lag Ende 2025 bei etwa 35,5 Milliarden Euro. Für Bewerberinnen und Bewerber öffnet das viele Türen. Neben der klassischen Beratung gibt es Plätze im Risikomanagement, in Recht und Compliance oder in der IT. Aus- und Weiterbildung gehören bei einer Bank dieser Größe dazu. Wie viele Stellen jährlich neu besetzt werden, macht das Haus allerdings nicht öffentlich. Die Wurzeln reichen weit zurück. Erste Raiffeisenkassen entstanden in Niederösterreich schon im 19. Jahrhundert, ihre heutige Form als Aktiengesellschaft hat die Raiffeisenlandesbank seit 2001. Sie gehört zur Raiffeisen-Holding Niederösterreich-Wien, und über diese Holding hängt die Bank an einem Stück österreichischer Wirtschaft, das man kennt: am Baukonzern STRABAG, am Zuckerkonzern AGRANA, an der Molkerei NÖM.

Oesterreichische Nationalbank - image
Banken, Finanz, Versicherung

Über die Geldpolitik des gesamten Euroraums entscheidet der EZB-Rat in Frankfurt. Österreichs Stimme an diesem Tisch kommt von der Oesterreichischen Nationalbank, deren Gouverneur dort mit Sitz und Abstimmungsrecht vertreten ist. Gegründet wurde die Bank 1816, ihren Sitz hat sie am Otto-Wagner-Platz in Wien. Wer hier arbeitet, ist näher an den Entscheidungen über Geld und Finanzstabilität, als es von außen aussieht. Die OeNB ist eine Aktiengesellschaft im Eigentum der Republik Österreich und fester Bestandteil des Eurosystems sowie des Europäischen Systems der Zentralbanken. Was das im Alltag bedeutet, ist greifbarer, als der Name vermuten lässt. In der Bankenaufsicht prüfen Analystinnen und Analysten, ob die heimischen Kreditinstitute stabil aufgestellt sind und sich an die Aufsichtsregeln halten. Im Treasury verwalten Fachleute die Euro- und Währungsreserven des Landes und helfen, geldpolitische Beschlüsse in die Praxis umzusetzen. Und im Zahlungsverkehr sorgen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dafür, dass Bargeld in hoher Qualität dorthin gelangt, wo es gebraucht wird, und dass Überweisungen verlässlich laufen. Dazu kommen Ökonominnen, Statistiker und Forschende, die Konjunktur, Banken und Finanzmärkte beobachten und die Zahlen liefern, auf die sich Politik und Öffentlichkeit stützen. Mehr als tausend Menschen arbeiten für die OeNB. Der Großteil sitzt in Wien, ein weiterer Standort ist die OeNB West in Innsbruck. Hier arbeiten Juristinnen neben IT-Fachleuten, Volkswirten und Spezialistinnen für Sicherheit und Logistik. Die Bank bildet aus und investiert in Weiterbildung. Als unabhängige Zentralbank ist sie auf Dauer angelegt, ihre Wurzeln reichen bis 1816 zurück. Über das Geldmuseum macht sie Finanzwissen für die Öffentlichkeit zugänglich, und über ihren Jubiläumsfonds vergibt sie seit Jahrzehnten Fördermittel an die wissenschaftliche Forschung in Österreich.

Wien
BAWAG P.S.K. AG - image
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Die BAWAG P.S.K. ist eine der größten und rentabelsten Banken Österreichs mit über 1,6 Millionen Privat- und Firmenkunden und einer landesweit sehr bekannten Marke. Unsere Geschäftsstrategie ist auf niedriges Risiko und hohe Effizienz ausgerichtet. Mehr als 70% unserer Kredite und Forderungen bestehen gegenüber Kunden in Österreich, während die restlichen auf westliche Industrieländer wie Deutschland, Großbritannien, Frankreich und die Vereinigten Staaten entfallen. In den letzten Jahren haben wir uns vermehrt auf unser Kerngeschäft konzentriert und uns aus Geschäftsbereichen zurückgezogen, in welchen wir über keinen oder einen geringen Wettbewerbsvorteil verfügten. Im Zuge dieses Veränderungsprozesses haben wir unsere Tochtergesellschaft für Vermögensverwaltung verkauft, den Eigenhandel eingestellt und die proaktive Entscheidung getroffen, uns aus Mittel- und Osteuropa zurückzuziehen. So haben wir unser Kreditengagement in Mittel- und Osteuropa auf mittlerweile weniger als 1% der Bilanzsumme reduziert. Wir sind stolz auf unser Kreditportfolio, welches wir mit geringem Risiko führen. Unsere Geschäftssegmente sind Retail Banking and Small Business, Corporate Lending and Investments und Treasury Services and Markets. Das Angebot leicht verständlicher, transparenter und erstklassiger Produkte und Dienstleistungen, die den Bedürfnissen unserer Kunden entsprechen, steht in allen Geschäftsbereichen im Zentrum unserer Strategie. Die Wurzeln der BAWAG P.S.K. – heute eine der führenden Banken in Österreich – reichen bis ins Jahr 1883 zurück, als unter Kaiser Franz Joseph I. das „k.k.Postsparcassen-Amt" eröffnet wurde. Die Fusion der Traditionsbanken BAWAG und P.S.K. per 1.1.2005 hat die größte Kundenbank Österreichs entstehen lassen, die neue „BAWAG P.S.K. Bank für Arbeit und Wirtschaft und Österreichische Postsparkasse AG“ ? kurz „BAWAG P.S.K.“. Die Bank steht zu 52% im Eigentum von Cerberus Capital Management LP und zu 40% im Eigentum von GoldenTree Asset Management LP.

Wien
Bank für Tirol und Vorarlberg AG - image
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Innsbruck
Dornbirner Sparkasse Bank AG - image
Banken, Finanz, Versicherung

1867 taten sich Dornbirner Bürger zusammen und gründeten ihre eigene Sparkasse. Aus dem kleinen Geldinstitut von damals ist die siebtgrößte Sparkasse Österreichs geworden. Geführt wird sie nach wie vor aus Dornbirn, ihre Filialen ziehen sich durchs Vorarlberger Rheintal, eine steht in Wien. Das Geschäft ist bodenständig. Privatkundinnen und Privatkunden sparen hier, finanzieren ihr erstes Eigenheim oder legen Geld an; daneben betreut die Bank Firmenkunden vom Handwerksbetrieb bis zum größeren Industrieunternehmen im Tal. An der Spitze stehen zwei Vorstände, das Privat- und das Firmenkundengeschäft führen je eigene Bereichsleiter. Etwa 350 Menschen arbeiten an 13 Standorten; eine genauere Zahl nennt die Bank nicht. Wem die Bank gehört, lässt sich genau benennen. Die Mehrheit liegt bei der Privatstiftung Dornbirner Sparkasse, der übrige Teil bei einer Gesellschaft, hinter der die Stadt Dornbirn steht. Einen anonymen Großaktionär gibt es also nicht. Dazu kommt der Haftungsverbund der österreichischen Sparkassen rund um die Erste Group: Gerät ein Mitglied in Not, springen die anderen ein. Für die Beschäftigten bedeutet das beides zugleich, die kurzen Wege einer regionalen Bank und den Rückhalt einer großen Gruppe. Dass die Arbeit etwas taugt, lässt sich an der Außensicht ablesen. 2026 kürte das Institut für Management und Wirtschaftsforschung die Sparkasse zur Regionalbank mit der besten Servicequalität, und ihre Filialen gelten gemessen am internen Benchmark von Erste Bank und Sparkassen als die erfolgreichsten des Landes. Wer eine Banklehre beginnt, in der Kundenberatung einsteigt oder später ins Firmenkundengeschäft, ins Treasury oder ins Risikomanagement wechseln möchte, findet diese Wege unter einem Dach. Gegründet 1867, ist die Sparkasse eines der ältesten noch tätigen Geldinstitute Vorarlbergs.

Dornbirn
DenizBank AG - image
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Über 300 Beschäftigte, eine Bilanzsumme von 6,3 Milliarden Euro und ein Geschäft, das weit über Österreich hinausreicht. Von Wien aus arbeitet die DenizBank AG, gehört aber zu einer der großen Bankengruppen der Golfregion. Gegründet wurde sie 1996. Den heutigen Namen trägt sie seit 2003. Im Alltag ist die DenizBank eine ganz normale Privatkundenbank. Wer sparen will, findet Tages- und Festgeldangebote; wer Geld in die Türkei überweisen möchte, erledigt das hier ebenso wie seine laufenden Bankgeschäfte über die DenizMobile-App. Daneben steht ein zweites Standbein, das den Charakter des Hauses prägt: die Finanzierung von internationalem Handel. Die Bank begleitet Unternehmen bei grenzüberschreitenden Geschäften und hat sich besonders in der Handels- und Rohstofffinanzierung einen Namen gemacht, oft entlang der Wirtschaftsbeziehungen zwischen Österreich und der Türkei. Die Geschichte erklärt einiges davon. 1996 als ESBANK gegründet, kam das Haus 2002 zur türkischen DenizBank-Gruppe und firmiert seit 2003 unter dem heutigen Namen. Seit Juli 2019 gehört die Muttergesellschaft zur Emirates NBD aus Dubai. Für die Belegschaft bedeutet das eine ungewöhnliche Konstellation: ein vergleichsweise kleines Institut in Wien, im Rücken ein international aufgestellter Eigentümer. Wie solide das Fundament ist, lässt sich an den Zahlen ablesen. 2024 wuchs die Bilanzsumme um knapp zwölf Prozent auf 6,3 Milliarden Euro, der Jahresüberschuss lag bei rund 161 Millionen Euro, die Eigenkapitalrendite bei 12,75 Prozent (DenizBank AG, Geschäftsjahr 2024). Bemerkenswert für ein Haus dieser Größe. Gearbeitet wird an mehreren Orten. Elf Filialen betreibt die DenizBank in Österreich, drei weitere in Deutschland, geführt wird das Ganze aus der Zentrale am Thomas-Klestil-Platz in Wien. Im Filialnetz und im Service-Center beraten Mitarbeitende ihre Kundschaft, häufig in mehr als einer Sprache. Die Zentrale lebt von anderen Berufen. Hier prüfen Kreditfachleute Finanzierungen, hier sitzen die Teams für Risiko und Compliance, und hier entsteht die Technik hinter App und Internetbanking. Geführt wird das Haus von einem vierköpfigen Vorstand. Wer aus dem Bankwesen kommt, findet ein breites Feld; und Mehrsprachigkeit ist hier kein Bonus im Lebenslauf, sondern oft Teil der täglichen Arbeit am Schalter.

Wien
Kärntner Sparkasse AG - image
Banken, Finanz, Versicherung

1835 eröffnete in Klagenfurt die siebte Sparkasse Österreichs. Daraus ist die Kärntner Sparkasse AG geworden, ein Bankhaus mit Sitz am Neuen Platz und knapp 600 Beschäftigten (Stand März 2024). Sie betreuen Privatkunden am Schalter ebenso wie Betriebe bei größeren Finanzierungen, in ganz Kärnten und über die Grenze bis nach Slowenien. Das Kerngeschäft ist bodenständiges Bankgeschäft: Konto und Sparen, Wohnbaufinanzierung, Veranlagung, dazu die Begleitung von Unternehmen bei Krediten und Investitionen. 51 Standorte betreibt die Bank in Kärnten, elf weitere in Slowenien, wohin sie ihr Geschäft seit den 1990er-Jahren ausgeweitet hat. In den Filialen sitzt man den Kundinnen und Kunden direkt gegenüber. Andere prüfen Risiken, werten Zahlen aus oder halten das Filialnetz technisch am Laufen. 2024 flossen mehr als 16 Millionen Euro in die Modernisierung dieser Standorte, sichtbar etwa am neuen Kompetenzzentrum in Villach. Allein steht das Haus dabei nicht. Es gehört zur österreichischen Sparkassengruppe rund um die Erste Bank; die Anteile liegen zu rund drei Vierteln bei der Privatstiftung Kärntner Sparkasse und zu einem Viertel bei der Erste Bank. Das heißt für die Belegschaft: ein überschaubares regionales Haus mit kurzen Entscheidungswegen, das zugleich an einem Verbund mit mehr als tausend Filialen und über 13.000 Kolleginnen und Kollegen hängt. Weiterbildung und ein Wechsel innerhalb der Gruppe werden damit greifbar. Wie man hereinkommt, ist ganz verschieden. Manche fangen mit einer Lehre direkt nach der Schule an, andere kommen als Studierende oder mit Berufserfahrung aus einer anderen Bank. Ausgebildet wird im eigenen Haus, von der Kundenberatung über die Betreuung von Firmenkunden bis zu den Fachfunktionen im Hintergrund. Gearbeitet wird bis heute dort, wo 1835 alles begann: am Neuen Platz in Klagenfurt.

Klagenfurt am Wörthersee
Raiffeisenverband Salzburg - image
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Knapp 385.000 Kundinnen und Kunden zählt Raiffeisen in Salzburg, betreut an rund 132 Bankstellen im ganzen Bundesland. Hinter diesem Netz steht der Raiffeisenverband Salzburg, die Landeszentrale der Salzburger Raiffeisenbanken mit Sitz in der Schwarzstraße in der Stadt Salzburg. Wer hier anfängt, landet nicht zwangsläufig hinter einem Bankschalter. Zum Verband gehören auch die Lagerhäuser und ein eigener Versicherungsmakler. Der Raiffeisenverband ist mehr als ein Geldinstitut. Im Bankgeschäft reicht die Arbeit von der Beratung in der Filiale bis zum Private Banking in der Zentrale. Daneben führt der Verband über die hundertprozentige Tochter Raiffeisen Lagerhaus Salzburg das Warengeschäft: Handel mit Landtechnik, Baustoffen und Energie, dazu 37 Lagerhäuser, neun Fachwerkstätten und 25 Tankstellen im Land. Ein eigener Versicherungsmakler kommt hinzu. Diese Mischung aus Bank und Ware ist für Raiffeisen-Landeszentralen typisch und prägt den Arbeitsalltag. Entsprechend breit sind die Berufe. In den Bankstellen sitzen Kundenbetreuerinnen und Anlageberater, in der Zentrale arbeiten Fachleute für Unternehmenssteuerung, IT und Revision. In den Werkstätten der Lagerhäuser schrauben Mechaniker an Traktoren und Maschinen, an den Tankstellen und im Baustoffhandel stehen Verkäufer. Der Verband bildet zudem selbst aus und ist Partner der Dualen Akademie, die Lehre mit Matura-Niveau verbindet. Größe und Beständigkeit lassen sich an Zahlen festmachen. Raiffeisen ist seit über 130 Jahren in Salzburg. Der Verband beschäftigt im Bank- und Warenbereich rund 1.730 Menschen; gemeinsam mit den 33 eigenständigen Raiffeisenbanken im Land kommt die Raiffeisen Bankengruppe Salzburg auf rund 3.180 Beschäftigte. Die Konzernbilanzsumme lag 2024 bei etwa 22,5 Milliarden Euro. Als Genossenschaft gehört der Verband nicht anonymen Aktionären, sondern seinen Mitgliedern, und das Geschäft ist auf Salzburg ausgerichtet. Diese regionale Verankerung zeigt sich auch abseits der Bilanz. Nach Angaben des Verbands bringen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Raiffeisen Salzburg rund 125.000 Stunden im Jahr ehrenamtlich für Vereine und Gemeinschaft ein. Geführt wird der Verband von Generaldirektor Dr. Heinz Konrad, der die Geschäftsleitung seit Mai 2020 anführt.

Salzburg
BTV Vier Länder Bank AG - image
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Rund 1.600 Menschen arbeiten heute im BTV-Konzern, und die Kundschaft sitzt längst nicht mehr nur in Tirol. Gegründet wurde die Bank 1904 in Innsbruck. Heute begleitet sie Anlegerinnen und Anleger ebenso wie mittelständische, exportorientierte Familienunternehmen in Österreich, Süddeutschland, der Schweiz und Norditalien. Den Namen BTV Vier Länder Bank AG trägt sie offiziell seit Juli 2025, nach 120 Jahren als Bank für Tirol und Vorarlberg. Im Kern ist die BTV eine Universalbank. Sie führt Konten und Depots, finanziert Wohnungen und Werkshallen und verwaltet Vermögen. Ein Schwerpunkt liegt auf Firmenkunden, die ins Ausland verkaufen. Wer in Bayern eine Maschine exportiert oder in Vorarlberg seine Produktion erweitert, bekommt einen Betreuer, der die Märkte in den Nachbarländern kennt. Daneben betreut die Bank Privatkundinnen und -kunden, Freie Berufe und Private-Banking-Mandate. Zum Konzern gehören außerdem Tourismusbeteiligungen wie die Silvretta Montafon und die Mayrhofner Bergbahnen; die BTV betreibt also auch Skigebiete und Bergbahnen. Größe und Beständigkeit lassen sich an Zahlen ablesen. Die Bilanzsumme lag Ende 2025 bei rund 15,9 Milliarden Euro, das betreute Kundenvermögen bei knapp 22 Milliarden. 34 Geschäftsstellen verteilen sich über Tirol, Vorarlberg, Wien, Bayern, Baden-Württemberg und die deutschsprachige Schweiz. An der Wiener Börse notiert die BTV seit 1986, als einzige regionale Bank Westösterreichs, und seit 1952 gehört sie mit Oberbank und BKS Bank zur 3-Banken-Gruppe. Spekulative Geschäfte an den Finanzmärkten meidet das Haus nach eigener Darstellung bewusst. 1924, mitten in der Wirtschaftskrise, zahlte es Sparern ihre Einlagen sofort aus. Das brachte ihm den Namen "Wunder vom Inn" ein. Für Bewerberinnen und Bewerber bedeutet das vor allem Bandbreite. Gefragt sind Kundenbetreuer und Kreditspezialistinnen, Anlageberater und IT-Fachleute, dazu Lehrlinge und Berufseinsteiger, die intern über Seminare, E-Learnings und Zertifikatsausbildungen weiterkommen. Am Hauptsitz in Innsbruck betreibt die Bank mit MUKKI eine eigene Kinderbetreuung. In Arbeitgeber-Rankings taucht die BTV regelmäßig auf, etwa unter den 300 besten Arbeitgebern Österreichs im trend.-Ranking und mit dem kununu-Siegel "Top Company". Wie viele Stellen pro Jahr neu besetzt werden, schwankt mit dem Geschäftsverlauf.

Raiffeisenlandesbank Burgenland - image
Banken, Finanz, Versicherung

In Eisenstadt laufen die Fäden der burgenländischen Raiffeisen-Welt zusammen. Hier sitzt die Raiffeisenlandesbank Burgenland, Zentrale für zwölf eigenständige Raiffeisenbanken im Land und zugleich selbst eine Bank mit eigenen Schaltern. Rund 280 Menschen arbeiten in dem Haus, in der Beratung am Schalter ebenso wie in IT, Treasury oder Recht. Die Landesbank ist Bank, Prüfverband und Dienstleister in einem. Den selbstständigen Raiffeisenbanken im Burgenland nimmt sie vieles ab, das eine einzelne Ortsbank kaum stemmen könnte: die gesetzliche Revision, das Marketing, die IT, die Steuerung der Kreditrisiken, bis hinunter zur Personalverwaltung. Daneben betreibt sie eigene Bankstellen in den Bezirken rund um Eisenstadt sowie in Mattersburg und Neusiedl. Dort sitzen Privatkunden im Beratungsgespräch, und dort kommen Firmen vorbei, die eine Investition finanzieren wollen. Die Wurzeln reichen weit zurück. 1928 entstand in Sauerbrunn ein Landesverband der landwirtschaftlichen Genossenschaften, der Vorläufer des heutigen Hauses. Geblieben ist die genossenschaftliche Form. Geblieben ist auch die Verankerung im Land: Gemeinsam mit den Mitgliedsbanken bildet die Landesbank die größte Bankengruppe des Burgenlandes. Wirtschaftlich steht das Haus auf festem Grund. 2024 wuchs die Bilanzsumme auf 4,68 Milliarden Euro, der Jahresüberschuss lag bei 6,7 Millionen, das Eigenkapital von rund 440 Millionen Euro übertrifft die aufsichtsrechtlichen Vorgaben deutlich. Die Aufgaben reichen weit über den Bankschalter hinaus. In der Firmenkundenberatung begleitet man Unternehmen durch ihre Investitionen, im Treasury steuern Spezialistinnen und Spezialisten das Eigengeschäft der Bank, und weil die Landesbank ihre zwölf Mitgliedsinstitute mitversorgt, arbeiten hier auch Juristen, IT-Leute und Revisoren. Stillstand ist nicht das Thema. 2024 steckte die Bank 2,9 Millionen Euro in ihr Filialnetz und eröffnete neue Standorte in Bad Sauerbrunn und Wulkaprodersdorf. Geführt wird das Haus von einem vierköpfigen Vorstand, und die Nachfolge an der Spitze ist bereits entschieden: Anfang 2027 übernimmt Eva Fugger als Generaldirektorin von Rudolf Könighofer. Dass die fachliche Ausbildung der Beschäftigten in der eigenen Bilanz ausdrücklich als Erfolgsfaktor genannt wird, sagt einiges über den Stellenwert, den Qualifikation hier hat. Bei den eigenen Kunden kommt die Arbeit an. 2025 erhielt das Haus den FMVÖ-Recommender-Award für Kundenorientierung unter den Regionalbanken.

Eisenstadt
Bausparkasse Wüstenrot AG - image
Banken, Finanz, Versicherung

1925 brachte Wüstenrot das Bausparen nach Österreich, als erste Bausparkasse des Landes. Die Zentrale sitzt bis heute in Salzburg und ist damit die einzige österreichische Bausparkasse mit Hauptsitz außerhalb Wiens. Rund 1,4 Millionen Kundinnen und Kunden sparen und finanzieren hier ihr Zuhause. Das Kerngeschäft ist überschaubar erklärt: Menschen legen über einen Bausparvertrag Geld an, um später zu bauen, zu kaufen oder zu sanieren, und holen sich dafür einen Wohnbaukredit. Aus dem Genossenschaftsunternehmen der Anfangsjahre wurde 1997 eine Aktiengesellschaft. Die Bausparkasse gehört zur Wüstenrot Gruppe, die seit 2023 Bausparkasse, Bank und Versicherung unter einem Dach vereint. In Österreich ist diese Kombination in einem Haus die Ausnahme. Zur Gruppe zählen auch die Wüstenrot Bank AG und die IT-Tochter Wüstenrot Technology, in der über 150 Menschen die digitalen Systeme betreuen. Gearbeitet wird an den beiden Standorten Salzburg und Wien sowie in Geschäftsstellen quer durch Österreich. Rund 1.400 Beschäftigte zählt die Gruppe. In den Geschäftsstellen sitzen Kundenberaterinnen und -berater, die beim Sparen und Finanzieren begleiten. In den Zentralen planen Produktentwickler, Risikomanagerinnen, Juristen und IT-Fachleute das Geschäft dahinter. Eine gesonderte Mitarbeiterzahl allein für die Bausparkasse AG weist das Unternehmen öffentlich nicht aus; die Angabe von rund 1.400 bezieht sich auf die Gruppe. Der Eigentümer ist eine Wohnungswirtschafts-Genossenschaft, kein börsennotierter Investor. Die Versicherungssparte besteht seit 1976, die eigene Bank kam 2023 dazu.

Salzburg
Salzburger Sparkasse Bank AG - image
Banken, Finanz, Versicherung

Die Salzburger Sparkasse begleitet die Menschen in Salzburg seit 1855. Was damals als Allgemeine Sparkasse zu Salzburg im Rathaus begann, ist heute eine der prägenden Banken des Bundeslandes. Rund 255.000 Kundinnen und Kunden vertrauen ihr ihr Geld an. Wer hier arbeitet, sitzt nicht in einer anonymen Zentrale, sondern in einem Haus mit festen Wurzeln in der Region. Die Salzburger Sparkasse ist eine Universalbank für Privatkunden und Unternehmen in Salzburg und dem angrenzenden Innviertel. In den Filialen beraten Kundenbetreuerinnen rund ums Konto, Sparen, Wertpapiere und Wohnfinanzierung; in eigenen Beratungszentren kümmern sich Firmenkundenbetreuer um Betriebe, Gewerbetreibende und Gemeinden. Das Netz umfasst 45 Filialstandorte, dazu 23 Selbstbedienungs-Standorte und neun Beratungszentren für Firmen- und Kommunalkunden (sparkasse.at, Bilanz 2023). Die Bilanzsumme überschritt 2023 erstmals die Marke von acht Milliarden Euro und lag bei 8,046 Milliarden Euro. Die Größe der Bank ist greifbar, aber überschaubar. 2023 arbeiteten hier 596 Menschen, davon waren 64 Prozent Frauen und gut ein Viertel der Führungsrollen weiblich besetzt. Im selben Jahr kamen 54 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dazu, darunter neun Lehrlinge - die Bank bildet ihren Nachwuchs also selbst aus. Der Bankberuf reicht dabei von der Kundenberatung in der Filiale über Firmenkundengeschäft und Wertpapierberatung bis zu Fachfunktionen wie Risiko, Recht oder IT im Hintergrund. Hinter der regionalen Marke steht ein starker Verbund. Die Salzburger Sparkasse gehört seit 1996 zu Erste Bank Oesterreich und ist damit Teil der Sparkassengruppe rund um die Erste Group, eine der größten Bankengruppen in Zentral- und Osteuropa mit rund 16,2 Millionen Kundinnen und Kunden. Diese Zugehörigkeit verbindet regionale Nähe mit der Stabilität eines internationalen Konzerns. Zum 1. August 2025 wurde die Salzburger Sparkasse rechtlich mit Erste Bank Oesterreich verschmolzen; die Marke und der Auftritt vor Ort bleiben bestehen. Eigene, separat ausgewiesene Kennzahlen für die Zeit danach liegen öffentlich noch nicht vor - die hier genannten Zahlen stammen aus dem Geschäftsjahr 2023. Die Verbundenheit mit Salzburg ist mehr als ein Werbespruch. Die Sparkasse hat über ihre Geschichte hinweg Kulturhäuser der Stadt mitfinanziert, vom Landestheater bis zum Mozarteum. Der Leitgedanke aus der Gründungszeit gilt bis heute: von Salzburgern für Salzburger.

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