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Vier neue Filialen hat die Sparkasse Oberösterreich 2025 eröffnet, unter anderem in Sattledt und im Linzer High-Five-Tower. Sieben weitere sind für 2026 geplant. Damit kommt das Haus auf 115 Standorte in Oberösterreich und im westlichen Mostviertel. Rund 440.000 Kundinnen und Kunden betreut die Bank, nach eigenen Angaben mehr als jede andere Regionalbank des Bundeslandes. Das Geschäft ist das einer Universalbank. In den Filialen geht es um Gehaltskonto, Sparbuch und den Kredit fürs Eigenheim, in der Firmenkundenbetreuung um Investitionen: Deren Volumen stieg 2025 um acht Prozent auf 4,3 Milliarden Euro, das Neugeschäft im privaten Wohnbau zog um 85,4 Prozent an. Ein eigenes Team betreut Bäuerinnen und Bauern und schloss im selben Jahr 130 Finanzierungen über zusammen 40 Millionen Euro ab. Die Bilanzsumme lag Ende 2025 bei 15,8 Milliarden Euro, die Kernkapitalquote bei 19,6 Prozent. Gegründet wurde die Sparkasse 1849 in der Linzer Innenstadt, ursprünglich als Einrichtung gegen Armut. Der Sitz liegt bis heute an der Promenade. Heute ist sie eine Aktiengesellschaft und firmiert seit Juli 2023 als Sparkasse Oberösterreich Bank AG; der frühere Name Allgemeine Sparkasse Oberösterreich Bankaktiengesellschaft steht für dieselbe Gesellschaft. Seit Juni 2024 liegt sie wieder überwiegend in oberösterreichischer Hand: Gut 85 Prozent hält die Anteilsverwaltung, zehn Prozent die Erste Bank, 3,15 Prozent eine Stiftung der eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Über die Sparkassengruppe gehört die Bank zu einem Verbund, der weit über Österreich hinausreicht. Beaufsichtigt wird sie von der Europäischen Zentralbank und der Finanzmarktaufsicht. Rund 1.660 Menschen arbeiten für die Bank. Die meisten von ihnen in den Filialen. Andere analysieren Kreditrisiken, arbeiten im Controlling oder entwickeln in der IT das digitale Banking weiter. An der Spitze steht Stefanie Christina Huber als Generaldirektorin, gemeinsam mit den Vorstandsdirektoren Manuel Molnar und Martin Punzenberger. Eine tagesaktuelle Beschäftigtenzahl veröffentlicht das Haus nicht selbst; die Angabe stammt aus dem Firmenverzeichnis der Wirtschaftskammer. Im trend-Ranking der besten Arbeitgeber 2025, das auf Urteilen von Beschäftigten beruht, sieht sich die Bank nach eigenen Angaben auf Platz eins unter den oberösterreichischen Banken und auf Platz drei österreichweit in der Kategorie Banken und Finanzdienstleistungen. Der Einstieg beginnt oft direkt nach der Pflichtschule. Die Lehre zum Bankkaufmann oder zur Bankkauffrau dauert drei Jahre und führt durch alle Bereiche einer Filiale, auf Wunsch mit Schwerpunkt Digitalisierung. Wer will, hängt die Matura an und bekommt dafür fünf zusätzliche bezahlte Lerntage im Jahr. Jedem Lehrling wird ein Buddy zur Seite gestellt. Laptop und iPhone gibt es dazu, beides auch zur privaten Nutzung.

Bei der BENDURA BANK AG arbeiten Menschen aus mehr als zwanzig Nationen zusammen. Die Privatbank sitzt in Gamprin-Bendern im Norden Liechtensteins, wenige Kilometer von der Schweizer und der österreichischen Grenze. Sie kümmert sich um vermögende Privatkunden und Unternehmerfamilien aus aller Welt, und sie tut das bewusst in überschaubarer Größe, mit persönlichem Kontakt statt Schalterbetrieb. Gegründet wurde das Haus 1998 als Hypo Investment Bank (Liechtenstein), eine Tochter der Vorarlberger Hypo. 2009 ging es an die Schweizer Valartis-Gruppe, und seit der Übernahme durch die börsennotierte Citychamp Watch & Jewellery Group aus Hongkong trägt es seinen heutigen Namen. Der leitet sich vom Ortsteil Bendern und dem keltischen Wort „Dura" für Turm ab. Hinter der Bank steht heute also eine internationale Gruppe, und Repräsentanzen unterhält BENDURA in Wien und in Hongkong. Das erleichtert Neugeschäft in Europa wie in Asien. Das Tagesgeschäft dreht sich um Vermögen. Beraterinnen und Berater verwalten Depots, legen mit den Kunden Anlagestrategien fest und begleiten Familien oft über Generationen. Daneben legt die Bank Investmentfonds auf und administriert sie, gibt Wertpapiere für Emittenten heraus und finanziert über Lombard- und Hypothekarkredite. Laut eigenen Angaben betreut sie Kundenvermögen von rund 3,5 Milliarden Schweizer Franken. Eine tagesaktuelle, offiziell bestätigte Mitarbeiterzahl weist die Bank auf ihrer Website nicht aus; der Geschäftsbericht 2023 nennt gut 130 Beschäftigte. Wer einsteigt, landet selten nur an einem einzigen Schreibtisch. Das Private Banking ist nach Regionen geordnet, mit eigenen Teams für Zentraleuropa und für Asien, dazu kommen Bereiche wie die Wertpapierabwicklung, die Fondsadministration und der Bereich Client Data Services. Berufseinsteiger nimmt die Bank über ein zwölfmonatiges Trainee-Programm im Private Banking auf, das mehrere Abteilungen durchläuft und von Tag eins an einen unbefristeten Vertrag vorsieht. Weiterbildung trägt das Haus finanziell mit und ergänzt sie durch interne Programme. Flexible Arbeitszeiten gehören dazu, ebenso eine Beteiligung der Mitarbeitenden am eigenen Institut. Die Größe ist hier Programm. Rund 130 Menschen, ein Standort, kurze Wege. Reguliert wird BENDURA von der liechtensteinischen Finanzmarktaufsicht. Ihren ersten Geschäftstag hatte die Bank am 14. Juli 1998.

Über 550 Menschen arbeiten bei der Hypo Tirol Bank, verteilt auf 19 Geschäftsstellen im Land und eine Niederlassung in Wien. Das Haus gehört zu hundert Prozent dem Land Tirol und vergibt seit 1901 Kredite in der Region. Gegründet wurde es, um Tiroler Bäuerinnen und Bauern in einer wirtschaftlich harten Zeit wieder auf die Beine zu helfen. Heute ist daraus eine Universalbank geworden. Wer ein Konto eröffnet, einen Wohnkredit aufnimmt oder sein Vermögen anlegt, wird hier ebenso betreut wie ein Tiroler Handwerksbetrieb, der eine neue Halle finanziert, oder eine Gemeinde, die in Infrastruktur investiert. Privatkunden gehören dazu, kleine und mittlere Unternehmen, Gründerinnen und Freiberufler und die öffentliche Hand. Die Bilanzsumme lag Ende 2024 bei rund acht Milliarden Euro. Dass mit dem Land Tirol ein alleiniger Eigentümer hinter der Bank steht, gibt dem Arbeitsplatz eine spürbare Beständigkeit; am Bozner Platz in Innsbruck wird seit den 1920er-Jahren Bankgeschäft betrieben. Die Arbeitsfelder reichen weit über den Schalter hinaus. In den Geschäftsstellen in Innsbruck, Kitzbühel oder Landeck beraten Kundenbetreuerinnen, in der Zentrale halten IT-Fachleute den laufenden Betrieb am Laufen, Juristinnen kümmern sich um Personalfragen, Treasury-Spezialisten um die Refinanzierung. Einsteigen lässt sich über eine Lehre, ein Traineeprogramm quer durch die Abteilungen oder die hauseigene Hypo Tirol Akademie zur Weiterbildung. Als Lehrbetrieb ist die Bank vom Land Tirol ausgezeichnet, auf kununu trägt sie das Siegel Top Company 2026.

Rund 847.000 Kundinnen und Kunden in Österreich vertrauen ihre Absicherung der Zürich Versicherung an, vom privaten Haushalt über kleine Betriebe bis zum multinationalen Konzern. Dahinter stehen etwa 1.300 Mitarbeitende in allen Bundesländern. Das Geschäft reicht von der Kfz- und Haushaltsversicherung bis zur Vorsorge fürs Alter. Die Zürich Versicherungs-Aktiengesellschaft gehört zur weltweit tätigen Zurich Insurance Group, einem der großen Versicherungskonzerne Europas. In Österreich tritt sie unter zwei Namen auf: Zurich für das klassische Geschäft mit Beratung, Zurich Connect für den Direktabschluss im Netz. Zwei Felder prägen das Angebot. Auf der einen Seite Schaden- und Unfallversicherung, vom Auto bis zum Eigenheim. Auf der anderen Lebensversicherung und Altersvorsorge. Die repräsentative Zentrale liegt am Wiener Schwarzenbergplatz, im Palais Ofenheim, das der Konzern 2024 von Grund auf saniert hat. So unterschiedlich die Produkte, so verschieden sind die Berufe im Haus. In der Versicherungstechnik rechnen Fachleute durch, welches Risiko hinter einer Police steckt und was sie kosten darf. Im Service Center nimmt ein Team den Anruf entgegen, wenn nach einem Unfall der Schaden gemeldet wird. Der Außendienst sitzt bei den Kundinnen und Kunden am Tisch. Dazu kommen IT, Marketing, Recht und Personal. Geduzt wird vom Vorstand bis zur Praktikantin. Beim Arbeiten gibt es Spielraum. Wann und wo etwas erledigt wird, hängt an der Aufgabe, nicht an starren Bürozeiten. Weiterentwicklung ist ausdrücklich erwünscht und wird mit einem eigenen Lernangebot gefördert. Eine eigene Umsatzzahl fürs Österreich-Geschäft veröffentlicht Zurich dabei nicht; die genannten Mitarbeiter- und Kundenzahlen sind die Angaben des Unternehmens selbst. Nach außen hat die Arbeitgeberseite Gewicht: Forbes nahm Zurich 2025 in die Liste der World's Best Employers auf, kununu führt das Haus als Top Company, und beim Best-Recruiters-Vergleich 2023/24 landete es weit vorne.

1867 taten sich Dornbirner Bürger zusammen und gründeten ihre eigene Sparkasse. Aus dem kleinen Geldinstitut von damals ist die siebtgrößte Sparkasse Österreichs geworden. Geführt wird sie nach wie vor aus Dornbirn, ihre Filialen ziehen sich durchs Vorarlberger Rheintal, eine steht in Wien. Das Geschäft ist bodenständig. Privatkundinnen und Privatkunden sparen hier, finanzieren ihr erstes Eigenheim oder legen Geld an; daneben betreut die Bank Firmenkunden vom Handwerksbetrieb bis zum größeren Industrieunternehmen im Tal. An der Spitze stehen zwei Vorstände, das Privat- und das Firmenkundengeschäft führen je eigene Bereichsleiter. Etwa 350 Menschen arbeiten an 13 Standorten; eine genauere Zahl nennt die Bank nicht. Wem die Bank gehört, lässt sich genau benennen. Die Mehrheit liegt bei der Privatstiftung Dornbirner Sparkasse, der übrige Teil bei einer Gesellschaft, hinter der die Stadt Dornbirn steht. Einen anonymen Großaktionär gibt es also nicht. Dazu kommt der Haftungsverbund der österreichischen Sparkassen rund um die Erste Group: Gerät ein Mitglied in Not, springen die anderen ein. Für die Beschäftigten bedeutet das beides zugleich, die kurzen Wege einer regionalen Bank und den Rückhalt einer großen Gruppe. Dass die Arbeit etwas taugt, lässt sich an der Außensicht ablesen. 2026 kürte das Institut für Management und Wirtschaftsforschung die Sparkasse zur Regionalbank mit der besten Servicequalität, und ihre Filialen gelten gemessen am internen Benchmark von Erste Bank und Sparkassen als die erfolgreichsten des Landes. Wer eine Banklehre beginnt, in der Kundenberatung einsteigt oder später ins Firmenkundengeschäft, ins Treasury oder ins Risikomanagement wechseln möchte, findet diese Wege unter einem Dach. Gegründet 1867, ist die Sparkasse eines der ältesten noch tätigen Geldinstitute Vorarlbergs.

Mehr als 1,25 Millionen Kundinnen und Kunden vertrauen ihr Geld der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien an. Vom ersten Sparbuch bis zur Finanzierung eines mittelständischen Betriebs läuft vieles über das Haus am Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Platz im 2. Wiener Gemeindebezirk. Es ist eine Universalbank und zugleich das Spitzeninstitut der niederösterreichischen Raiffeisenbanken. Privatkundinnen, kleine Betriebe und große Firmen werden im selben Haus betreut. In mehr als 20 Filialen und Standorten in Wien geht es um Konten, Kredite und Veranlagung. Hinter dem Schalter wird das Geschäft schnell spezieller. Wer ein Unternehmen finanziert, sitzt mit Firmenkundenbetreuern am Tisch. Im Treasury dreht sich alles um Wertpapiere und darum, dass jederzeit genug Geld flüssig ist. Und ohne die eigene IT stünde der Zahlungsverkehr still. Rund 1.200 Menschen arbeiten in Wien für die Bank, die Bilanzsumme lag Ende 2025 bei etwa 35,5 Milliarden Euro. Für Bewerberinnen und Bewerber öffnet das viele Türen. Neben der klassischen Beratung gibt es Plätze im Risikomanagement, in Recht und Compliance oder in der IT. Aus- und Weiterbildung gehören bei einer Bank dieser Größe dazu. Wie viele Stellen jährlich neu besetzt werden, macht das Haus allerdings nicht öffentlich. Die Wurzeln reichen weit zurück. Erste Raiffeisenkassen entstanden in Niederösterreich schon im 19. Jahrhundert, ihre heutige Form als Aktiengesellschaft hat die Raiffeisenlandesbank seit 2001. Sie gehört zur Raiffeisen-Holding Niederösterreich-Wien, und über diese Holding hängt die Bank an einem Stück österreichischer Wirtschaft, das man kennt: am Baukonzern STRABAG, am Zuckerkonzern AGRANA, an der Molkerei NÖM.

Bei Bitpanda lässt sich mit ein paar Klicks Bitcoin kaufen, ein Stück Gold dazulegen oder Geld in eine Aktie stecken. Genau damit ist das Wiener Unternehmen seit 2014 groß geworden: Investieren so einfach wie Online-Banking. Aus einem Start-up von drei Gründern ist eine Plattform geworden, über die heute mehr als sieben Millionen Menschen in Europa anlegen. Das Geschäft ist schnell erklärt. Bitpanda betreibt eine Handelsplattform für digitale Vermögenswerte. Neben rund 390 Kryptowährungen kann man dort auch Edelmetalle, Aktien und ETFs handeln, dazu kommt eine eigene Visa-Debitkarte. Der Hauptsitz liegt in der Leopoldstadt in Wien, hier arbeitet auch das größte Team. In Berlin, London, Madrid, Barcelona, Mailand und Bukarest sitzen weitere Büros. Insgesamt gehören über 700 Menschen zur Belegschaft. Bitpanda war 2021 das erste österreichische Start-up, das mit über einer Milliarde Euro bewertet wurde. 2025 kam die EU-weite MiCA-Lizenz dazu, die zentrale Zulassung für Krypto-Dienstleister in Europa, ergänzt um Lizenzen in Großbritannien und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Für das Geschäftsjahr 2025 weist das Unternehmen rund 371 Millionen Euro bereinigten Umsatz aus, ein Plus von 16 Prozent gegenüber dem Vorjahr (The Block, März 2026). Wer hier anfängt, arbeitet an einem regulierten Finanzprodukt mit echten Kundengeldern. Gefragt sind dabei längst nicht nur Entwicklerinnen und Entwickler. In den Teams sitzen genauso Compliance-Fachleute, die die neuen EU-Regeln in den Alltag übersetzen, Produktmanager und Leute aus Kundenservice und Marketing. Das Unternehmen beschreibt seine Belegschaft als international zusammengesetzt und bietet neuen Mitarbeitenden ein Onboarding-Programm samt Umzugsunterstützung. Eine harte Mitarbeiterzahl jenseits der rund 700 Köpfe veröffentlicht Bitpanda nicht laufend. Für 2026 bereitet das Unternehmen nach übereinstimmenden Presseberichten einen Börsengang in Frankfurt vor.

Die Raiffeisen Bank International AG & RZB-Gruppe beschäftigt alleine im Bereich IT in Wien rund 500 MitarbeiterInnen. IT ist Ihre Disziplin? Wir bieten Ihnen ein breites Aufgabenspektrum: Entwicklung und Betreuung von Bankensoftware, technischer Support der Fachabteilungen, projektübergreifende Tätigkeit im Rahmen von IT- , Security- und Business-Projekten. Die Raiffeisen Bank International AG (RBI) ist eine vollkonsolidierte Tochter der Raiffeisen Zentralbank Österreich AG (RZB). Die RBI betrachtet Österreich und Zentral- und Osteuropa (CEE) als ihren Heimmarkt. 14 Märkte der Region werden durch Tochterbanken abgedeckt, darüber hinaus umfasst die Gruppe zahlreiche andere Finanzdienstleistungsunternehmen beispielsweise in den Bereichen Leasing, Vermögensverwaltung und Mergers and Acquisitions. Insgesamt betreuen rund 51.000 Mitarbeiter 14,2 Millionen Kunden in rund 2.600 Geschäftsstellen, der überwiegende Teil davon in CEE. Unsere Firmenkultur gewährleistet, dass für unser geschäftliches und ethisches Verhalten höchste Standards eingehalten werden, die auf den folgenden Wertvorstellungen basieren: Kundenorientierung Professionalität Qualität Gegenseitiger Respekt Initiative Teamwork Integrität Eigenschaften, die BewerberInnen mitbringen sollten: * Analytisches Denken * Selbständige und strukturierte Arbeitsweise * Fachliches Interesse * Freude an der Arbeit im Team Aufnahmeverfahren: Interview mit Fachabteilung und Human Resources Joblink: https://jobs.rbinternational.com/

1835 eröffnete in Klagenfurt die siebte Sparkasse Österreichs. Daraus ist die Kärntner Sparkasse AG geworden, ein Bankhaus mit Sitz am Neuen Platz und knapp 600 Beschäftigten (Stand März 2024). Sie betreuen Privatkunden am Schalter ebenso wie Betriebe bei größeren Finanzierungen, in ganz Kärnten und über die Grenze bis nach Slowenien. Das Kerngeschäft ist bodenständiges Bankgeschäft: Konto und Sparen, Wohnbaufinanzierung, Veranlagung, dazu die Begleitung von Unternehmen bei Krediten und Investitionen. 51 Standorte betreibt die Bank in Kärnten, elf weitere in Slowenien, wohin sie ihr Geschäft seit den 1990er-Jahren ausgeweitet hat. In den Filialen sitzt man den Kundinnen und Kunden direkt gegenüber. Andere prüfen Risiken, werten Zahlen aus oder halten das Filialnetz technisch am Laufen. 2024 flossen mehr als 16 Millionen Euro in die Modernisierung dieser Standorte, sichtbar etwa am neuen Kompetenzzentrum in Villach. Allein steht das Haus dabei nicht. Es gehört zur österreichischen Sparkassengruppe rund um die Erste Bank; die Anteile liegen zu rund drei Vierteln bei der Privatstiftung Kärntner Sparkasse und zu einem Viertel bei der Erste Bank. Das heißt für die Belegschaft: ein überschaubares regionales Haus mit kurzen Entscheidungswegen, das zugleich an einem Verbund mit mehr als tausend Filialen und über 13.000 Kolleginnen und Kollegen hängt. Weiterbildung und ein Wechsel innerhalb der Gruppe werden damit greifbar. Wie man hereinkommt, ist ganz verschieden. Manche fangen mit einer Lehre direkt nach der Schule an, andere kommen als Studierende oder mit Berufserfahrung aus einer anderen Bank. Ausgebildet wird im eigenen Haus, von der Kundenberatung über die Betreuung von Firmenkunden bis zu den Fachfunktionen im Hintergrund. Gearbeitet wird bis heute dort, wo 1835 alles begann: am Neuen Platz in Klagenfurt.

Knapp 2.000 Beraterinnen und Berater sind für die Wiener Städtische in ganz Österreich unterwegs. Sie sitzen in Landesdirektionen und Geschäftsstellen vom Bodensee bis an die ungarische Grenze und sind oft die erste Adresse, wenn Kundinnen und Kunden eine Versicherung abschließen oder einen Schaden melden wollen. Gegründet wurde das Unternehmen 1824 in Wien. Heute ist es die größte Einzelgesellschaft der Vienna Insurance Group. Die einen schließen eine Lebens- oder Krankenversicherung ab, die anderen melden einen Blechschaden oder den Wasserrohrbruch im Keller. Beides läuft bei der Wiener Städtischen zusammen. Mit einem Marktanteil von rund 17 Prozent zählt sie zu den größten Versicherern Österreichs. Rund 4.000 Menschen arbeiten hier, knapp die Hälfte davon im Außendienst, verteilt auf neun Landesdirektionen und etwa 130 Geschäftsstellen im ganzen Land. Im Innendienst sieht die Arbeit anders aus. Aktuare kalkulieren Tarife, Sachbearbeiterinnen prüfen Schadensfälle, andere veranlagen das Kapital der Versicherten oder halten im Kundenservice den Kontakt. Wer eine Lehre beginnen will, findet hier einen Platz, genauso wie Absolventinnen und Absolventen aus Wirtschaft, Mathematik, Recht oder IT. Ausgebildet wird im eigenen Haus, und das Unternehmen verweist gern auf Laufbahnen, die beim Einstieg begannen und bis in die Führung reichten. Hinter der Wiener Städtischen steht die Vienna Insurance Group, einer der größten Versicherungskonzerne Zentral- und Osteuropas. Ihr Sitz ist seit den 1950er-Jahren der Ringturm am Wiener Schottenring, ein Hochhaus, das viele Wienerinnen und Wiener vom Vorbeigehen kennen. Fast 200 Jahre nach der Gründung verkauft das Haus noch immer Versicherungen, aus demselben Gebäude.

Die BAWAG P.S.K. ist eine der größten und rentabelsten Banken Österreichs mit über 1,6 Millionen Privat- und Firmenkunden und einer landesweit sehr bekannten Marke. Unsere Geschäftsstrategie ist auf niedriges Risiko und hohe Effizienz ausgerichtet. Mehr als 70% unserer Kredite und Forderungen bestehen gegenüber Kunden in Österreich, während die restlichen auf westliche Industrieländer wie Deutschland, Großbritannien, Frankreich und die Vereinigten Staaten entfallen. In den letzten Jahren haben wir uns vermehrt auf unser Kerngeschäft konzentriert und uns aus Geschäftsbereichen zurückgezogen, in welchen wir über keinen oder einen geringen Wettbewerbsvorteil verfügten. Im Zuge dieses Veränderungsprozesses haben wir unsere Tochtergesellschaft für Vermögensverwaltung verkauft, den Eigenhandel eingestellt und die proaktive Entscheidung getroffen, uns aus Mittel- und Osteuropa zurückzuziehen. So haben wir unser Kreditengagement in Mittel- und Osteuropa auf mittlerweile weniger als 1% der Bilanzsumme reduziert. Wir sind stolz auf unser Kreditportfolio, welches wir mit geringem Risiko führen. Unsere Geschäftssegmente sind Retail Banking and Small Business, Corporate Lending and Investments und Treasury Services and Markets. Das Angebot leicht verständlicher, transparenter und erstklassiger Produkte und Dienstleistungen, die den Bedürfnissen unserer Kunden entsprechen, steht in allen Geschäftsbereichen im Zentrum unserer Strategie. Die Wurzeln der BAWAG P.S.K. – heute eine der führenden Banken in Österreich – reichen bis ins Jahr 1883 zurück, als unter Kaiser Franz Joseph I. das „k.k.Postsparcassen-Amt" eröffnet wurde. Die Fusion der Traditionsbanken BAWAG und P.S.K. per 1.1.2005 hat die größte Kundenbank Österreichs entstehen lassen, die neue „BAWAG P.S.K. Bank für Arbeit und Wirtschaft und Österreichische Postsparkasse AG“ ? kurz „BAWAG P.S.K.“. Die Bank steht zu 52% im Eigentum von Cerberus Capital Management LP und zu 40% im Eigentum von GoldenTree Asset Management LP.

Am Hohen Markt in Wien sammelt sich jeden Mittag eine kleine Menschentraube. Über die denkmalgeschützte Ankeruhr, ein Jugendstilwerk aus dem Jahr 1914, zieht dann eine Reihe historischer Figuren vorbei. Erbaut hat das Wahrzeichen die frühere Anker-Versicherung, aus der die heutige Helvetia Versicherungen AG hervorgegangen ist. Das Unternehmen sitzt bis heute im selben Haus, Hoher Markt 10–11. Gegründet wurde das Haus am 2. Dezember 1858 als „Der Anker, Gesellschaft für Lebens- und Rentenversicherung". Damit gehört Helvetia zu den ältesten Versicherern Österreichs. Den Namen Helvetia trägt das Unternehmen seit 2006; dahinter steht die schweizerische Helvetia Gruppe aus St. Gallen, mit der die Verbindung bis in die 1960er-Jahre zurückreicht. Was hier versichert wird, betrifft fast jeden Lebensbereich. Helvetia ist im Lebens- und Vorsorgegeschäft ebenso tätig wie in der Schaden- und Unfallversicherung: Das reicht von der Pensionsvorsorge über die Haushalts- und Kfz-Versicherung bis zur Absicherung ganzer Betriebe. Über 630.000 Kundinnen und Kunden in Österreich vertrauen dem Unternehmen ihre Risiken an. Betreut werden sie von mehr als 950 Mitarbeitenden an österreichweit 39 Standorten. Entsprechend breit ist die Palette der Berufe. Im Außendienst beraten Kundenbetreuerinnen und -betreuer in den Regionen zu Vorsorge und Schadenschutz, in der Generaldirektion am Hohen Markt kalkulieren Aktuare die Tarife, prüfen Underwriter die Risiken und bearbeiten Spezialistinnen die Schadenfälle. Dazu kommen Bereiche wie IT, Recht, Finanzen und Kundenservice. Auf Aus- und Weiterbildung legt das Unternehmen erkennbaren Wert: Mitarbeitende werden bei der Auswahl passender Seminare unterstützt und über ein eigenes Weiterbildungsprogramm begleitet. Seit dem 5. Dezember 2025 gehört Helvetia zur Helvetia Baloise Gruppe, dem Zusammenschluss der beiden Schweizer Versicherer Helvetia und Baloise. In der Schweiz ist daraus der größte Allbranchenversicherer geworden. Die Gruppe beschäftigt rund 22.000 Menschen in acht europäischen Märkten und betreut etwa 13 Millionen Kundinnen und Kunden. Für die österreichische Gesellschaft heißt das: ein finanzstarker Konzern im Rücken, die Arbeit aber weiterhin dort, wo schon 1914 die Ankeruhr aufgezogen wurde.

Wohnen kostet Geld, und in Oberösterreich finanziert die HYPO einen guten Teil davon. Im geförderten und gemeinnützigen Wohnbau des Landes ist sie Marktführerin und begleitet seit über 130 Jahren Menschen, die bauen, kaufen oder ihr Erspartes anlegen. Gegründet 1890 vom oberösterreichischen Landtag, nahm sie 1891 als Landes-Hypothekenanstalt ihren Betrieb auf. Seit 1997 ist sie eine Aktiengesellschaft mit Sitz an der Linzer Landstraße. Im Kern ist die HYPO Oberösterreich eine Universal- und Hypothekenbank. Sie führt Konten und vergibt Kredite wie jede Hausbank, hat ihren Schwerpunkt aber im Wohnbau und in der Veranlagung. Als Pfandbriefbank refinanziert sie sich über gedeckte Anleihen und Wohnbauanleihen. Neben Privatkundinnen und -kunden betreut sie Ärztinnen und Ärzte, gemeinnützige Bauträger und die öffentliche Hand. In den Filialen beraten Mitarbeitende zu Finanzierung und Geldanlage, im Private Banking geht es um größere Vermögen, in den internen Abteilungen um Treasury, Risiko und die Abwicklung im Hintergrund. Die Bank ist überschaubar und regional verankert. Rund 425 Menschen arbeiteten zuletzt für sie (Stand 2020), verteilt auf zwölf Standorte, die meisten davon in Linz, dazu Filialen in Städten wie Wels, Steyr und Ried sowie ein Büro in Wien. Die Bilanzsumme lag Ende 2020 bei knapp 7,8 Milliarden Euro. Eigentümer sind das Land Oberösterreich mit gut der Hälfte der Anteile sowie die HYPO Holding rund um die Raiffeisenlandesbank Oberösterreich und die Oberösterreichische Versicherung. Das Land im Rücken zu haben prägt das Geschäft. Vieles dreht sich um Wohnbau, Infrastruktur und öffentliche Projekte im eigenen Bundesland. Als Arbeitgeberin tritt die HYPO selbstbewusst auf, und sie kann es belegen. Seit 2017 zeichnen das Wirtschaftsmagazin Trend und die Bewertungsplattform Kununu sie Jahr für Jahr als Top-Arbeitgeberin aus. 2007 war sie die erste Bank Oberösterreichs mit dem staatlichen Gütezeichen für familienfreundliche Betriebe. Sie bildet Lehrlinge aus und bietet neben der klassischen Führungslaufbahn auch Fachkarrieren. Wer gern vor Menschen spricht, kann das als interne Trainerin oder interner Trainer vertiefen. Der eigene Anspruch steht knapp im Leitbild: Menschlichkeit und Leistung sollen zusammengehören.

In Kärnten kennt man die BKS Bank seit über hundert Jahren. 1922 in Klagenfurt gegründet, ist sie heute eine börsennotierte Universalbank mit rund 1.100 Beschäftigten in der Gruppe und Standorten in mehreren Ländern. Ein Haus, das in seiner Region verwurzelt ist und trotzdem über die Grenze reicht. Das Geschäft ist das einer klassischen Hausbank. Privatkunden sparen hier, eröffnen ein Konto, finanzieren die Wohnung. Betriebe lassen sich bei Investitionen begleiten und beim Schritt ins Ausland. Dazu kommen Vermögensanlage, Wertpapiergeschäft und Leasing, für das fünf eigene Gesellschaften zur Gruppe gehören. Klagenfurt ist und bleibt der Sitz. Von dort aus hat sich die Bank aber längst über Kärnten hinaus entwickelt. Rund 63 Geschäftsstellen betreibt sie, und neben Österreich ist sie mit eigenen Standorten in Slowenien, Kroatien und der Slowakei vertreten. Der Schritt über die Grenze begann schon in den 1990er-Jahren. An der Wiener Börse notiert die Aktie seit 1986. Allein steht die BKS dabei nicht. Gemeinsam mit der Oberbank und der BTV bildet sie die 3-Banken-Gruppe, einen Verbund aus drei regional verankerten, aber eigenständig geführten Instituten. Das gibt einem mittelgroßen Haus Rückhalt, ohne dass die Entscheidungen anderswo fallen. Die Berufe reichen weiter, als das Wort Bank vermuten lässt. Klar, in den Filialen sitzen die Beraterinnen und Berater, die beim Wohnkredit oder beim Wertpapierdepot weiterhelfen. Doch ein Institut dieser Größe beschäftigt ebenso IT-Leute, Risikoanalystinnen und Treasury-Fachkräfte in der Klagenfurter Zentrale, und im Firmenkundengeschäft betreuen Spezialisten mittelständische Unternehmen. Wer von Schule oder Uni kommt, findet Lehrstellen und Trainee-Plätze. Genaue Mitarbeiterzahlen schwanken je nach Stichtag; die Bank selbst nennt rund 1.100 Beschäftigte in der Gruppe. Verwurzelt ist sie geblieben. Gegründet in Klagenfurt, geführt aus Klagenfurt, und das seit 1922.

In Eisenstadt laufen die Fäden der burgenländischen Raiffeisen-Welt zusammen. Hier sitzt die Raiffeisenlandesbank Burgenland, Zentrale für zwölf eigenständige Raiffeisenbanken im Land und zugleich selbst eine Bank mit eigenen Schaltern. Rund 280 Menschen arbeiten in dem Haus, in der Beratung am Schalter ebenso wie in IT, Treasury oder Recht. Die Landesbank ist Bank, Prüfverband und Dienstleister in einem. Den selbstständigen Raiffeisenbanken im Burgenland nimmt sie vieles ab, das eine einzelne Ortsbank kaum stemmen könnte: die gesetzliche Revision, das Marketing, die IT, die Steuerung der Kreditrisiken, bis hinunter zur Personalverwaltung. Daneben betreibt sie eigene Bankstellen in den Bezirken rund um Eisenstadt sowie in Mattersburg und Neusiedl. Dort sitzen Privatkunden im Beratungsgespräch, und dort kommen Firmen vorbei, die eine Investition finanzieren wollen. Die Wurzeln reichen weit zurück. 1928 entstand in Sauerbrunn ein Landesverband der landwirtschaftlichen Genossenschaften, der Vorläufer des heutigen Hauses. Geblieben ist die genossenschaftliche Form. Geblieben ist auch die Verankerung im Land: Gemeinsam mit den Mitgliedsbanken bildet die Landesbank die größte Bankengruppe des Burgenlandes. Wirtschaftlich steht das Haus auf festem Grund. 2024 wuchs die Bilanzsumme auf 4,68 Milliarden Euro, der Jahresüberschuss lag bei 6,7 Millionen, das Eigenkapital von rund 440 Millionen Euro übertrifft die aufsichtsrechtlichen Vorgaben deutlich. Die Aufgaben reichen weit über den Bankschalter hinaus. In der Firmenkundenberatung begleitet man Unternehmen durch ihre Investitionen, im Treasury steuern Spezialistinnen und Spezialisten das Eigengeschäft der Bank, und weil die Landesbank ihre zwölf Mitgliedsinstitute mitversorgt, arbeiten hier auch Juristen, IT-Leute und Revisoren. Stillstand ist nicht das Thema. 2024 steckte die Bank 2,9 Millionen Euro in ihr Filialnetz und eröffnete neue Standorte in Bad Sauerbrunn und Wulkaprodersdorf. Geführt wird das Haus von einem vierköpfigen Vorstand, und die Nachfolge an der Spitze ist bereits entschieden: Anfang 2027 übernimmt Eva Fugger als Generaldirektorin von Rudolf Könighofer. Dass die fachliche Ausbildung der Beschäftigten in der eigenen Bilanz ausdrücklich als Erfolgsfaktor genannt wird, sagt einiges über den Stellenwert, den Qualifikation hier hat. Bei den eigenen Kunden kommt die Arbeit an. 2025 erhielt das Haus den FMVÖ-Recommender-Award für Kundenorientierung unter den Regionalbanken.

HYPO NOE Leasing finanziert, was die öffentliche Hand baut. Ein Uni-Campus, ein Krankenhaus, ein neues Bildungszentrum: Hinter solchen Vorhaben in Niederösterreich steht oft ein Leasingmodell dieses Unternehmens aus St. Pölten. Es ist Marktführerin beim Immobilienleasing für die öffentliche Hand und trägt eine Bilanzsumme von rund 2,7 Milliarden Euro. Auftraggeber sind Bund, Länder und Gemeinden. Das Kerngeschäft klingt komplizierter, als es ist. Statt einen Neubau selbst zu kaufen, least ihn die öffentliche Hand über viele Jahre; HYPO NOE Leasing errichtet oder finanziert das Gebäude und bleibt bis zum Vertragsende im Boot. Eine Spezialität sind sogenannte Maastricht-schonende Finanzierungsstrukturen, die es Ländern und dem Bund erlauben, große Investitionen zu stemmen, ohne die Haushaltsregeln zu sprengen. Dazu kommen Modelle für Public-Private-Partnership und das Leasing von Ausstattung, etwa medizintechnischer Geräte für Kliniken. Die Projekte sind groß. Ein Klinikneubau kann mehrere Hundert Millionen Euro kosten, der Ausbau eines Uni-Campus rund hundert. Wer hier arbeitet, betreut also keine Kleinkredite, sondern langlaufende Bauvorhaben mit öffentlichen Auftraggebern, österreichischen Baufirmen und Facility-Managern. Gefragt sind Fachleute für strukturierte Finanzierung, Vertrags- und Bilanzrecht, Projektsteuerung und Rechnungswesen. Rückhalt gibt die Gruppe. HYPO NOE Leasing gehört zur HYPO NOE Landesbank für Niederösterreich und Wien, einer der ältesten Regionalbanken des Landes, 1888 gegründet und zu 100 Prozent im Eigentum des Landes Niederösterreich. Die Bankgruppe beschäftigt rund 812 Menschen und betreut mehr als 80.000 Kundinnen und Kunden an 27 Standorten in Niederösterreich und Wien. Diese Eigentümerstruktur bringt eine Verlässlichkeit mit, die im Geschäft mit der öffentlichen Hand zählt. Wie viele Personen direkt bei der Leasing-Tochter arbeiten, ist öffentlich nicht ausgewiesen. Geführt wird das Unternehmen von der Hypogasse in St. Pölten aus, wo auch die Muttergesellschaft ihren Sitz hat.

Wer bei der Partner Bank AG anlegt, bekommt keinen hauseigenen Fonds verkauft. Das Linzer Institut legt selbst keine Fonds, Anleihen oder Zertifikate auf und muss deshalb auch keine eigenen Produkte empfehlen. Gegründet wurde die Bank 1992; seither arbeitet sie mit unabhängigen Finanzdienstleistern zusammen, die Menschen bei Vorsorge und Vermögensaufbau begleiten. Zwei Dinge prägen das Geschäft. Da sind die Wertpapiere, breit gestreute Aktienportfolios und Anleihen, mit denen Kunden über Jahre Vermögen aufbauen sollen. Und da ist physisches Gold, Feingold, das in österreichischen Tresoren lagert. Beraten werden die Kunden nicht von Bankangestellten, sondern von selbstständigen Finanzdienstleistern, mit denen die Partner Bank in Österreich, Deutschland und mehreren Nachbarländern zusammenarbeitet. Genau das steckt hinter dem Namen. Hinter den Kulissen sitzen Spezialisten. In der IT hält ein Team die Wertpapierabwicklung am Laufen, Analystinnen und Analysten bereiten Reportings auf, und im Risikomanagement achten Fachleute auf die Regeln, die für ein Kreditinstitut gelten. Dazu kommen das Wertpapiermanagement und das Kundenbackoffice. Viele Stellen lassen sich teils im Homeoffice erledigen, die ausgeschriebenen Gehälter liegen laut karriere.at zwischen rund 38.000 und 70.000 Euro im Jahr. Das Haus ist überschaubar geblieben; karriere.at gibt die Belegschaft mit 31 bis 50 Personen an. Eigentümerin ist eine Stiftung mit Sitz in Vaduz, die Foundation for Social and Economic Development. Weil weder die Stiftung noch die Bank an Fondsgesellschaften beteiligt sind, kann das Institut seine Produkte vergleichsweise frei auswählen, ein Punkt, den die Bank selbst in den Mittelpunkt rückt. Beaufsichtigt wird sie von der österreichischen Finanzmarktaufsicht. Ein eigenes Anliegen ist die Finanzbildung. Die Partner Bank bietet Kurse, Webinare und Workshops an, viele davon gezielt für Frauen. Seit 1992 sitzt das Unternehmen an der Goethestraße in Linz. Im Geschäftsjahr 2024 wies es einen Jahresgewinn von rund 736.000 Euro aus.

Über die Geldpolitik des gesamten Euroraums entscheidet der EZB-Rat in Frankfurt. Österreichs Stimme an diesem Tisch kommt von der Oesterreichischen Nationalbank, deren Gouverneur dort mit Sitz und Abstimmungsrecht vertreten ist. Gegründet wurde die Bank 1816, ihren Sitz hat sie am Otto-Wagner-Platz in Wien. Wer hier arbeitet, ist näher an den Entscheidungen über Geld und Finanzstabilität, als es von außen aussieht. Die OeNB ist eine Aktiengesellschaft im Eigentum der Republik Österreich und fester Bestandteil des Eurosystems sowie des Europäischen Systems der Zentralbanken. Was das im Alltag bedeutet, ist greifbarer, als der Name vermuten lässt. In der Bankenaufsicht prüfen Analystinnen und Analysten, ob die heimischen Kreditinstitute stabil aufgestellt sind und sich an die Aufsichtsregeln halten. Im Treasury verwalten Fachleute die Euro- und Währungsreserven des Landes und helfen, geldpolitische Beschlüsse in die Praxis umzusetzen. Und im Zahlungsverkehr sorgen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dafür, dass Bargeld in hoher Qualität dorthin gelangt, wo es gebraucht wird, und dass Überweisungen verlässlich laufen. Dazu kommen Ökonominnen, Statistiker und Forschende, die Konjunktur, Banken und Finanzmärkte beobachten und die Zahlen liefern, auf die sich Politik und Öffentlichkeit stützen. Mehr als tausend Menschen arbeiten für die OeNB. Der Großteil sitzt in Wien, ein weiterer Standort ist die OeNB West in Innsbruck. Hier arbeiten Juristinnen neben IT-Fachleuten, Volkswirten und Spezialistinnen für Sicherheit und Logistik. Die Bank bildet aus und investiert in Weiterbildung. Als unabhängige Zentralbank ist sie auf Dauer angelegt, ihre Wurzeln reichen bis 1816 zurück. Über das Geldmuseum macht sie Finanzwissen für die Öffentlichkeit zugänglich, und über ihren Jubiläumsfonds vergibt sie seit Jahrzehnten Fördermittel an die wissenschaftliche Forschung in Österreich.

Eine Zahnzusatzversicherung, der Rechtsschutz fürs Auto, die Lebensversicherung fürs Alter: Mit Policen wie diesen beschäftigen sich rund 896 Menschen, die in Österreich für ERGO arbeiten. Verteilt sind sie auf 31 Standorte in sieben Bundesländern. Über dem heimischen Geschäft steht ein internationaler Konzern. ERGO Austria International AG ist die österreichische Holding über dem operativen Versicherungsgeschäft, das unter dem Namen ERGO Versicherung AG läuft. Beide gehören zur deutschen ERGO Group, die in mehr als 20 Ländern tätig ist und rund 37.000 Menschen beschäftigt, und damit zu Munich Re, einem der weltweit größten Rückversicherer. Für Bewerberinnen und Bewerber bedeutet diese Konstruktion einen lokalen Arbeitgeber mit dem Rückhalt einer großen Gruppe. Das Angebot in Österreich ist breit. Wer Auto, Haushalt oder die eigene Gesundheit absichern will, findet hier eine Police; ebenso versichern Betriebe Gebäude, Fuhrparks oder ihre Rechtsfälle. 2025 nahm ERGO in Österreich rund 746 Millionen Euro an Prämien ein. Die Wurzeln im Land reichen weiter zurück, als das Gründungsjahr der Holding vermuten lässt: 2007 in Wien gegründet, vereint die Gruppe ältere Häuser unter ihrem Dach, darunter die D.A.S., die 1956 als erste Rechtsschutzversicherung Österreichs entstand. Die Aufgaben verteilen sich über sehr unterschiedliche Felder. Aktuare und Mathematiker kalkulieren Tarife, im Kundenservice laufen die Schadensmeldungen ein, Juristinnen entscheiden über Rechtsschutzfälle, und ein eigener IT-Bereich hält die Systeme am Laufen. Dazu kommen Vertrieb und Marketing, Finanzen und Risikomanagement. Geführt wird das Unternehmen seit 2019 von Philipp Wassenberg; der Vorstand zählt sechs Köpfe.
