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Über 550 Menschen arbeiten bei der Hypo Tirol Bank, verteilt auf 19 Geschäftsstellen im Land und eine Niederlassung in Wien. Das Haus gehört zu hundert Prozent dem Land Tirol und vergibt seit 1901 Kredite in der Region. Gegründet wurde es, um Tiroler Bäuerinnen und Bauern in einer wirtschaftlich harten Zeit wieder auf die Beine zu helfen. Heute ist daraus eine Universalbank geworden. Wer ein Konto eröffnet, einen Wohnkredit aufnimmt oder sein Vermögen anlegt, wird hier ebenso betreut wie ein Tiroler Handwerksbetrieb, der eine neue Halle finanziert, oder eine Gemeinde, die in Infrastruktur investiert. Privatkunden gehören dazu, kleine und mittlere Unternehmen, Gründerinnen und Freiberufler und die öffentliche Hand. Die Bilanzsumme lag Ende 2024 bei rund acht Milliarden Euro. Dass mit dem Land Tirol ein alleiniger Eigentümer hinter der Bank steht, gibt dem Arbeitsplatz eine spürbare Beständigkeit; am Bozner Platz in Innsbruck wird seit den 1920er-Jahren Bankgeschäft betrieben. Die Arbeitsfelder reichen weit über den Schalter hinaus. In den Geschäftsstellen in Innsbruck, Kitzbühel oder Landeck beraten Kundenbetreuerinnen, in der Zentrale halten IT-Fachleute den laufenden Betrieb am Laufen, Juristinnen kümmern sich um Personalfragen, Treasury-Spezialisten um die Refinanzierung. Einsteigen lässt sich über eine Lehre, ein Traineeprogramm quer durch die Abteilungen oder die hauseigene Hypo Tirol Akademie zur Weiterbildung. Als Lehrbetrieb ist die Bank vom Land Tirol ausgezeichnet, auf kununu trägt sie das Siegel Top Company 2026.

Vier neue Filialen hat die Sparkasse Oberösterreich 2025 eröffnet, unter anderem in Sattledt und im Linzer High-Five-Tower. Sieben weitere sind für 2026 geplant. Damit kommt das Haus auf 115 Standorte in Oberösterreich und im westlichen Mostviertel. Rund 440.000 Kundinnen und Kunden betreut die Bank, nach eigenen Angaben mehr als jede andere Regionalbank des Bundeslandes. Das Geschäft ist das einer Universalbank. In den Filialen geht es um Gehaltskonto, Sparbuch und den Kredit fürs Eigenheim, in der Firmenkundenbetreuung um Investitionen: Deren Volumen stieg 2025 um acht Prozent auf 4,3 Milliarden Euro, das Neugeschäft im privaten Wohnbau zog um 85,4 Prozent an. Ein eigenes Team betreut Bäuerinnen und Bauern und schloss im selben Jahr 130 Finanzierungen über zusammen 40 Millionen Euro ab. Die Bilanzsumme lag Ende 2025 bei 15,8 Milliarden Euro, die Kernkapitalquote bei 19,6 Prozent. Gegründet wurde die Sparkasse 1849 in der Linzer Innenstadt, ursprünglich als Einrichtung gegen Armut. Der Sitz liegt bis heute an der Promenade. Heute ist sie eine Aktiengesellschaft und firmiert seit Juli 2023 als Sparkasse Oberösterreich Bank AG; der frühere Name Allgemeine Sparkasse Oberösterreich Bankaktiengesellschaft steht für dieselbe Gesellschaft. Seit Juni 2024 liegt sie wieder überwiegend in oberösterreichischer Hand: Gut 85 Prozent hält die Anteilsverwaltung, zehn Prozent die Erste Bank, 3,15 Prozent eine Stiftung der eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Über die Sparkassengruppe gehört die Bank zu einem Verbund, der weit über Österreich hinausreicht. Beaufsichtigt wird sie von der Europäischen Zentralbank und der Finanzmarktaufsicht. Rund 1.660 Menschen arbeiten für die Bank. Die meisten von ihnen in den Filialen. Andere analysieren Kreditrisiken, arbeiten im Controlling oder entwickeln in der IT das digitale Banking weiter. An der Spitze steht Stefanie Christina Huber als Generaldirektorin, gemeinsam mit den Vorstandsdirektoren Manuel Molnar und Martin Punzenberger. Eine tagesaktuelle Beschäftigtenzahl veröffentlicht das Haus nicht selbst; die Angabe stammt aus dem Firmenverzeichnis der Wirtschaftskammer. Im trend-Ranking der besten Arbeitgeber 2025, das auf Urteilen von Beschäftigten beruht, sieht sich die Bank nach eigenen Angaben auf Platz eins unter den oberösterreichischen Banken und auf Platz drei österreichweit in der Kategorie Banken und Finanzdienstleistungen. Der Einstieg beginnt oft direkt nach der Pflichtschule. Die Lehre zum Bankkaufmann oder zur Bankkauffrau dauert drei Jahre und führt durch alle Bereiche einer Filiale, auf Wunsch mit Schwerpunkt Digitalisierung. Wer will, hängt die Matura an und bekommt dafür fünf zusätzliche bezahlte Lerntage im Jahr. Jedem Lehrling wird ein Buddy zur Seite gestellt. Laptop und iPhone gibt es dazu, beides auch zur privaten Nutzung.

Bei der BENDURA BANK AG arbeiten Menschen aus mehr als zwanzig Nationen zusammen. Die Privatbank sitzt in Gamprin-Bendern im Norden Liechtensteins, wenige Kilometer von der Schweizer und der österreichischen Grenze. Sie kümmert sich um vermögende Privatkunden und Unternehmerfamilien aus aller Welt, und sie tut das bewusst in überschaubarer Größe, mit persönlichem Kontakt statt Schalterbetrieb. Gegründet wurde das Haus 1998 als Hypo Investment Bank (Liechtenstein), eine Tochter der Vorarlberger Hypo. 2009 ging es an die Schweizer Valartis-Gruppe, und seit der Übernahme durch die börsennotierte Citychamp Watch & Jewellery Group aus Hongkong trägt es seinen heutigen Namen. Der leitet sich vom Ortsteil Bendern und dem keltischen Wort „Dura" für Turm ab. Hinter der Bank steht heute also eine internationale Gruppe, und Repräsentanzen unterhält BENDURA in Wien und in Hongkong. Das erleichtert Neugeschäft in Europa wie in Asien. Das Tagesgeschäft dreht sich um Vermögen. Beraterinnen und Berater verwalten Depots, legen mit den Kunden Anlagestrategien fest und begleiten Familien oft über Generationen. Daneben legt die Bank Investmentfonds auf und administriert sie, gibt Wertpapiere für Emittenten heraus und finanziert über Lombard- und Hypothekarkredite. Laut eigenen Angaben betreut sie Kundenvermögen von rund 3,5 Milliarden Schweizer Franken. Eine tagesaktuelle, offiziell bestätigte Mitarbeiterzahl weist die Bank auf ihrer Website nicht aus; der Geschäftsbericht 2023 nennt gut 130 Beschäftigte. Wer einsteigt, landet selten nur an einem einzigen Schreibtisch. Das Private Banking ist nach Regionen geordnet, mit eigenen Teams für Zentraleuropa und für Asien, dazu kommen Bereiche wie die Wertpapierabwicklung, die Fondsadministration und der Bereich Client Data Services. Berufseinsteiger nimmt die Bank über ein zwölfmonatiges Trainee-Programm im Private Banking auf, das mehrere Abteilungen durchläuft und von Tag eins an einen unbefristeten Vertrag vorsieht. Weiterbildung trägt das Haus finanziell mit und ergänzt sie durch interne Programme. Flexible Arbeitszeiten gehören dazu, ebenso eine Beteiligung der Mitarbeitenden am eigenen Institut. Die Größe ist hier Programm. Rund 130 Menschen, ein Standort, kurze Wege. Reguliert wird BENDURA von der liechtensteinischen Finanzmarktaufsicht. Ihren ersten Geschäftstag hatte die Bank am 14. Juli 1998.

Über die Geldpolitik des gesamten Euroraums entscheidet der EZB-Rat in Frankfurt. Österreichs Stimme an diesem Tisch kommt von der Oesterreichischen Nationalbank, deren Gouverneur dort mit Sitz und Abstimmungsrecht vertreten ist. Gegründet wurde die Bank 1816, ihren Sitz hat sie am Otto-Wagner-Platz in Wien. Wer hier arbeitet, ist näher an den Entscheidungen über Geld und Finanzstabilität, als es von außen aussieht. Die OeNB ist eine Aktiengesellschaft im Eigentum der Republik Österreich und fester Bestandteil des Eurosystems sowie des Europäischen Systems der Zentralbanken. Was das im Alltag bedeutet, ist greifbarer, als der Name vermuten lässt. In der Bankenaufsicht prüfen Analystinnen und Analysten, ob die heimischen Kreditinstitute stabil aufgestellt sind und sich an die Aufsichtsregeln halten. Im Treasury verwalten Fachleute die Euro- und Währungsreserven des Landes und helfen, geldpolitische Beschlüsse in die Praxis umzusetzen. Und im Zahlungsverkehr sorgen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dafür, dass Bargeld in hoher Qualität dorthin gelangt, wo es gebraucht wird, und dass Überweisungen verlässlich laufen. Dazu kommen Ökonominnen, Statistiker und Forschende, die Konjunktur, Banken und Finanzmärkte beobachten und die Zahlen liefern, auf die sich Politik und Öffentlichkeit stützen. Mehr als tausend Menschen arbeiten für die OeNB. Der Großteil sitzt in Wien, ein weiterer Standort ist die OeNB West in Innsbruck. Hier arbeiten Juristinnen neben IT-Fachleuten, Volkswirten und Spezialistinnen für Sicherheit und Logistik. Die Bank bildet aus und investiert in Weiterbildung. Als unabhängige Zentralbank ist sie auf Dauer angelegt, ihre Wurzeln reichen bis 1816 zurück. Über das Geldmuseum macht sie Finanzwissen für die Öffentlichkeit zugänglich, und über ihren Jubiläumsfonds vergibt sie seit Jahrzehnten Fördermittel an die wissenschaftliche Forschung in Österreich.

Am Hohen Markt in Wien sammelt sich jeden Mittag eine kleine Menschentraube. Über die denkmalgeschützte Ankeruhr, ein Jugendstilwerk aus dem Jahr 1914, zieht dann eine Reihe historischer Figuren vorbei. Erbaut hat das Wahrzeichen die frühere Anker-Versicherung, aus der die heutige Helvetia Versicherungen AG hervorgegangen ist. Das Unternehmen sitzt bis heute im selben Haus, Hoher Markt 10–11. Gegründet wurde das Haus am 2. Dezember 1858 als „Der Anker, Gesellschaft für Lebens- und Rentenversicherung". Damit gehört Helvetia zu den ältesten Versicherern Österreichs. Den Namen Helvetia trägt das Unternehmen seit 2006; dahinter steht die schweizerische Helvetia Gruppe aus St. Gallen, mit der die Verbindung bis in die 1960er-Jahre zurückreicht. Was hier versichert wird, betrifft fast jeden Lebensbereich. Helvetia ist im Lebens- und Vorsorgegeschäft ebenso tätig wie in der Schaden- und Unfallversicherung: Das reicht von der Pensionsvorsorge über die Haushalts- und Kfz-Versicherung bis zur Absicherung ganzer Betriebe. Über 630.000 Kundinnen und Kunden in Österreich vertrauen dem Unternehmen ihre Risiken an. Betreut werden sie von mehr als 950 Mitarbeitenden an österreichweit 39 Standorten. Entsprechend breit ist die Palette der Berufe. Im Außendienst beraten Kundenbetreuerinnen und -betreuer in den Regionen zu Vorsorge und Schadenschutz, in der Generaldirektion am Hohen Markt kalkulieren Aktuare die Tarife, prüfen Underwriter die Risiken und bearbeiten Spezialistinnen die Schadenfälle. Dazu kommen Bereiche wie IT, Recht, Finanzen und Kundenservice. Auf Aus- und Weiterbildung legt das Unternehmen erkennbaren Wert: Mitarbeitende werden bei der Auswahl passender Seminare unterstützt und über ein eigenes Weiterbildungsprogramm begleitet. Seit dem 5. Dezember 2025 gehört Helvetia zur Helvetia Baloise Gruppe, dem Zusammenschluss der beiden Schweizer Versicherer Helvetia und Baloise. In der Schweiz ist daraus der größte Allbranchenversicherer geworden. Die Gruppe beschäftigt rund 22.000 Menschen in acht europäischen Märkten und betreut etwa 13 Millionen Kundinnen und Kunden. Für die österreichische Gesellschaft heißt das: ein finanzstarker Konzern im Rücken, die Arbeit aber weiterhin dort, wo schon 1914 die Ankeruhr aufgezogen wurde.

1867 taten sich Dornbirner Bürger zusammen und gründeten ihre eigene Sparkasse. Aus dem kleinen Geldinstitut von damals ist die siebtgrößte Sparkasse Österreichs geworden. Geführt wird sie nach wie vor aus Dornbirn, ihre Filialen ziehen sich durchs Vorarlberger Rheintal, eine steht in Wien. Das Geschäft ist bodenständig. Privatkundinnen und Privatkunden sparen hier, finanzieren ihr erstes Eigenheim oder legen Geld an; daneben betreut die Bank Firmenkunden vom Handwerksbetrieb bis zum größeren Industrieunternehmen im Tal. An der Spitze stehen zwei Vorstände, das Privat- und das Firmenkundengeschäft führen je eigene Bereichsleiter. Etwa 350 Menschen arbeiten an 13 Standorten; eine genauere Zahl nennt die Bank nicht. Wem die Bank gehört, lässt sich genau benennen. Die Mehrheit liegt bei der Privatstiftung Dornbirner Sparkasse, der übrige Teil bei einer Gesellschaft, hinter der die Stadt Dornbirn steht. Einen anonymen Großaktionär gibt es also nicht. Dazu kommt der Haftungsverbund der österreichischen Sparkassen rund um die Erste Group: Gerät ein Mitglied in Not, springen die anderen ein. Für die Beschäftigten bedeutet das beides zugleich, die kurzen Wege einer regionalen Bank und den Rückhalt einer großen Gruppe. Dass die Arbeit etwas taugt, lässt sich an der Außensicht ablesen. 2026 kürte das Institut für Management und Wirtschaftsforschung die Sparkasse zur Regionalbank mit der besten Servicequalität, und ihre Filialen gelten gemessen am internen Benchmark von Erste Bank und Sparkassen als die erfolgreichsten des Landes. Wer eine Banklehre beginnt, in der Kundenberatung einsteigt oder später ins Firmenkundengeschäft, ins Treasury oder ins Risikomanagement wechseln möchte, findet diese Wege unter einem Dach. Gegründet 1867, ist die Sparkasse eines der ältesten noch tätigen Geldinstitute Vorarlbergs.

HYPO NOE Leasing finanziert, was die öffentliche Hand baut. Ein Uni-Campus, ein Krankenhaus, ein neues Bildungszentrum: Hinter solchen Vorhaben in Niederösterreich steht oft ein Leasingmodell dieses Unternehmens aus St. Pölten. Es ist Marktführerin beim Immobilienleasing für die öffentliche Hand und trägt eine Bilanzsumme von rund 2,7 Milliarden Euro. Auftraggeber sind Bund, Länder und Gemeinden. Das Kerngeschäft klingt komplizierter, als es ist. Statt einen Neubau selbst zu kaufen, least ihn die öffentliche Hand über viele Jahre; HYPO NOE Leasing errichtet oder finanziert das Gebäude und bleibt bis zum Vertragsende im Boot. Eine Spezialität sind sogenannte Maastricht-schonende Finanzierungsstrukturen, die es Ländern und dem Bund erlauben, große Investitionen zu stemmen, ohne die Haushaltsregeln zu sprengen. Dazu kommen Modelle für Public-Private-Partnership und das Leasing von Ausstattung, etwa medizintechnischer Geräte für Kliniken. Die Projekte sind groß. Ein Klinikneubau kann mehrere Hundert Millionen Euro kosten, der Ausbau eines Uni-Campus rund hundert. Wer hier arbeitet, betreut also keine Kleinkredite, sondern langlaufende Bauvorhaben mit öffentlichen Auftraggebern, österreichischen Baufirmen und Facility-Managern. Gefragt sind Fachleute für strukturierte Finanzierung, Vertrags- und Bilanzrecht, Projektsteuerung und Rechnungswesen. Rückhalt gibt die Gruppe. HYPO NOE Leasing gehört zur HYPO NOE Landesbank für Niederösterreich und Wien, einer der ältesten Regionalbanken des Landes, 1888 gegründet und zu 100 Prozent im Eigentum des Landes Niederösterreich. Die Bankgruppe beschäftigt rund 812 Menschen und betreut mehr als 80.000 Kundinnen und Kunden an 27 Standorten in Niederösterreich und Wien. Diese Eigentümerstruktur bringt eine Verlässlichkeit mit, die im Geschäft mit der öffentlichen Hand zählt. Wie viele Personen direkt bei der Leasing-Tochter arbeiten, ist öffentlich nicht ausgewiesen. Geführt wird das Unternehmen von der Hypogasse in St. Pölten aus, wo auch die Muttergesellschaft ihren Sitz hat.

Ein Wasserkraftwerk in Honduras versorgt fünf Dörfer mit Strom, in Ecuador vergibt eine Partnerbank Kleinkredite an Unternehmerinnen. Finanziert hat beides ein Institut aus der Wiener Innenstadt, in dem etwas mehr als 70 Menschen arbeiten. Die Oesterreichische Entwicklungsbank AG, kurz OeEB, stellt privaten Unternehmen in Entwicklungs- und Schwellenländern langfristiges Kapital bereit, dort, wo der lokale Markt es nicht hergibt. Ende 2025 umfasste ihr Portfolio 1,688 Milliarden Euro und 195 Projekte. Den Auftrag dafür gibt die Republik. Die OeEB entstand im März 2008 als Entwicklungsbank Österreichs, damals mit fünf Beschäftigten und einer gesetzlichen Grundlage im Ausfuhrförderungsgesetz. Sie gehört zur Gänze der Oesterreichischen Kontrollbank und arbeitet im Auftrag des Finanzministeriums; ihre Investitionsfinanzierungen deckt der Bund mit Haftungen gegen politische und wirtschaftliche Risiken ab. Standard & Poor's bestätigte im Juni 2026 ein Rating von AA+, dasselbe, das die Republik Österreich trägt. Die Aufsicht führt die FMA. Die Zahl der Geschäfte ist überschaubar, ihre Reichweite nicht. 2024 sagte die Bank 305,2 Millionen Euro an neuen Krediten und Beteiligungen zu. In den finanzierten Unternehmen und Projekten arbeiten laut Impact Report 2025 mehr als 295.000 Menschen, und über 351.000 Kleinst-, Klein- und Mittelbetriebe kamen an Kredite, meist über lokale Partnerbanken vor Ort. Rund 435.000 Menschen wurden mit sauberer Energie versorgt. Ein Viertel des Portfolios liegt in Afrika, gut die Hälfte gilt als klimarelevant. Innerhalb der EDFI, dem Verband von 15 europäischen Entwicklungsbanken, ist die OeEB nach Portfolio die siebtgrößte. Was das für die Arbeit bedeutet, zeigt der Zuschnitt der beiden Vorstandsressorts. Sabine Gaber, seit 2009 im Haus, verantwortet Investments, Beteiligungen und die Beratung zu ESG und Klima. Steffen Suhany kam 2024 von der deutschen DEG und führt Risiko, Recht, Compliance, IT und Finanzen. Entsprechend sitzen hier Investmentmanagerinnen, die Kredite und Fondsbeteiligungen strukturieren, neben Fachleuten, die vor jeder Zusage prüfen, welche Umwelt- und Sozialfolgen ein Vorhaben in Uganda oder Bangladesch auslöst. Die Gegenüber sind lokale Banken, Fonds und Industriebetriebe auf mehreren Kontinenten. Personal und Recruiting laufen über die OeKB Gruppe, in der über 500 Menschen arbeiten. Von dort kommen auch die Rahmenbedingungen. Gearbeitet wird in Gleitzeit ohne Kernzeit, Telearbeit ist möglich, ebenso ein Sabbatical. Für die Weiterbildung gibt es ein jährliches Seminarprogramm und eine e-academy zum Lernen nach Bedarf, dazu einen Zuschuss zur Kinderbetreuung. Das Audit berufundfamilie trägt die OeKB seit 2006, die OeEB führt zusätzlich das staatliche Gütesiegel equalitA für Frauenförderung. Wie sich die Belegschaft im Detail zusammensetzt, veröffentlicht das Haus allerdings nicht. Die Strategie bis 2028 nennt klare Zielmarken. Mindestens die Hälfte des Neugeschäfts soll auf Klimaziele einzahlen, mindestens ein Fünftel in die ärmsten Länder der Welt fließen und ein Viertel nach Afrika.

Mehr als 1,25 Millionen Kundinnen und Kunden vertrauen ihr Geld der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien an. Vom ersten Sparbuch bis zur Finanzierung eines mittelständischen Betriebs läuft vieles über das Haus am Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Platz im 2. Wiener Gemeindebezirk. Es ist eine Universalbank und zugleich das Spitzeninstitut der niederösterreichischen Raiffeisenbanken. Privatkundinnen, kleine Betriebe und große Firmen werden im selben Haus betreut. In mehr als 20 Filialen und Standorten in Wien geht es um Konten, Kredite und Veranlagung. Hinter dem Schalter wird das Geschäft schnell spezieller. Wer ein Unternehmen finanziert, sitzt mit Firmenkundenbetreuern am Tisch. Im Treasury dreht sich alles um Wertpapiere und darum, dass jederzeit genug Geld flüssig ist. Und ohne die eigene IT stünde der Zahlungsverkehr still. Rund 1.200 Menschen arbeiten in Wien für die Bank, die Bilanzsumme lag Ende 2025 bei etwa 35,5 Milliarden Euro. Für Bewerberinnen und Bewerber öffnet das viele Türen. Neben der klassischen Beratung gibt es Plätze im Risikomanagement, in Recht und Compliance oder in der IT. Aus- und Weiterbildung gehören bei einer Bank dieser Größe dazu. Wie viele Stellen jährlich neu besetzt werden, macht das Haus allerdings nicht öffentlich. Die Wurzeln reichen weit zurück. Erste Raiffeisenkassen entstanden in Niederösterreich schon im 19. Jahrhundert, ihre heutige Form als Aktiengesellschaft hat die Raiffeisenlandesbank seit 2001. Sie gehört zur Raiffeisen-Holding Niederösterreich-Wien, und über diese Holding hängt die Bank an einem Stück österreichischer Wirtschaft, das man kennt: am Baukonzern STRABAG, am Zuckerkonzern AGRANA, an der Molkerei NÖM.

1835 eröffnete in Klagenfurt die siebte Sparkasse Österreichs. Daraus ist die Kärntner Sparkasse AG geworden, ein Bankhaus mit Sitz am Neuen Platz und knapp 600 Beschäftigten (Stand März 2024). Sie betreuen Privatkunden am Schalter ebenso wie Betriebe bei größeren Finanzierungen, in ganz Kärnten und über die Grenze bis nach Slowenien. Das Kerngeschäft ist bodenständiges Bankgeschäft: Konto und Sparen, Wohnbaufinanzierung, Veranlagung, dazu die Begleitung von Unternehmen bei Krediten und Investitionen. 51 Standorte betreibt die Bank in Kärnten, elf weitere in Slowenien, wohin sie ihr Geschäft seit den 1990er-Jahren ausgeweitet hat. In den Filialen sitzt man den Kundinnen und Kunden direkt gegenüber. Andere prüfen Risiken, werten Zahlen aus oder halten das Filialnetz technisch am Laufen. 2024 flossen mehr als 16 Millionen Euro in die Modernisierung dieser Standorte, sichtbar etwa am neuen Kompetenzzentrum in Villach. Allein steht das Haus dabei nicht. Es gehört zur österreichischen Sparkassengruppe rund um die Erste Bank; die Anteile liegen zu rund drei Vierteln bei der Privatstiftung Kärntner Sparkasse und zu einem Viertel bei der Erste Bank. Das heißt für die Belegschaft: ein überschaubares regionales Haus mit kurzen Entscheidungswegen, das zugleich an einem Verbund mit mehr als tausend Filialen und über 13.000 Kolleginnen und Kollegen hängt. Weiterbildung und ein Wechsel innerhalb der Gruppe werden damit greifbar. Wie man hereinkommt, ist ganz verschieden. Manche fangen mit einer Lehre direkt nach der Schule an, andere kommen als Studierende oder mit Berufserfahrung aus einer anderen Bank. Ausgebildet wird im eigenen Haus, von der Kundenberatung über die Betreuung von Firmenkunden bis zu den Fachfunktionen im Hintergrund. Gearbeitet wird bis heute dort, wo 1835 alles begann: am Neuen Platz in Klagenfurt.

Die Raiffeisen Bank International AG & RZB-Gruppe beschäftigt alleine im Bereich IT in Wien rund 500 MitarbeiterInnen. IT ist Ihre Disziplin? Wir bieten Ihnen ein breites Aufgabenspektrum: Entwicklung und Betreuung von Bankensoftware, technischer Support der Fachabteilungen, projektübergreifende Tätigkeit im Rahmen von IT- , Security- und Business-Projekten. Die Raiffeisen Bank International AG (RBI) ist eine vollkonsolidierte Tochter der Raiffeisen Zentralbank Österreich AG (RZB). Die RBI betrachtet Österreich und Zentral- und Osteuropa (CEE) als ihren Heimmarkt. 14 Märkte der Region werden durch Tochterbanken abgedeckt, darüber hinaus umfasst die Gruppe zahlreiche andere Finanzdienstleistungsunternehmen beispielsweise in den Bereichen Leasing, Vermögensverwaltung und Mergers and Acquisitions. Insgesamt betreuen rund 51.000 Mitarbeiter 14,2 Millionen Kunden in rund 2.600 Geschäftsstellen, der überwiegende Teil davon in CEE. Unsere Firmenkultur gewährleistet, dass für unser geschäftliches und ethisches Verhalten höchste Standards eingehalten werden, die auf den folgenden Wertvorstellungen basieren: Kundenorientierung Professionalität Qualität Gegenseitiger Respekt Initiative Teamwork Integrität Eigenschaften, die BewerberInnen mitbringen sollten: * Analytisches Denken * Selbständige und strukturierte Arbeitsweise * Fachliches Interesse * Freude an der Arbeit im Team Aufnahmeverfahren: Interview mit Fachabteilung und Human Resources Joblink: https://jobs.rbinternational.com/

Knapp 2.000 Beraterinnen und Berater sind für die Wiener Städtische in ganz Österreich unterwegs. Sie sitzen in Landesdirektionen und Geschäftsstellen vom Bodensee bis an die ungarische Grenze und sind oft die erste Adresse, wenn Kundinnen und Kunden eine Versicherung abschließen oder einen Schaden melden wollen. Gegründet wurde das Unternehmen 1824 in Wien. Heute ist es die größte Einzelgesellschaft der Vienna Insurance Group. Die einen schließen eine Lebens- oder Krankenversicherung ab, die anderen melden einen Blechschaden oder den Wasserrohrbruch im Keller. Beides läuft bei der Wiener Städtischen zusammen. Mit einem Marktanteil von rund 17 Prozent zählt sie zu den größten Versicherern Österreichs. Rund 4.000 Menschen arbeiten hier, knapp die Hälfte davon im Außendienst, verteilt auf neun Landesdirektionen und etwa 130 Geschäftsstellen im ganzen Land. Im Innendienst sieht die Arbeit anders aus. Aktuare kalkulieren Tarife, Sachbearbeiterinnen prüfen Schadensfälle, andere veranlagen das Kapital der Versicherten oder halten im Kundenservice den Kontakt. Wer eine Lehre beginnen will, findet hier einen Platz, genauso wie Absolventinnen und Absolventen aus Wirtschaft, Mathematik, Recht oder IT. Ausgebildet wird im eigenen Haus, und das Unternehmen verweist gern auf Laufbahnen, die beim Einstieg begannen und bis in die Führung reichten. Hinter der Wiener Städtischen steht die Vienna Insurance Group, einer der größten Versicherungskonzerne Zentral- und Osteuropas. Ihr Sitz ist seit den 1950er-Jahren der Ringturm am Wiener Schottenring, ein Hochhaus, das viele Wienerinnen und Wiener vom Vorbeigehen kennen. Fast 200 Jahre nach der Gründung verkauft das Haus noch immer Versicherungen, aus demselben Gebäude.

64 selbstständige Raiffeisenbanken mit zusammen rund 344 Filialen prägen das Bankgeschäft in Oberösterreich. Ihr gemeinsames Spitzeninstitut steht am Europaplatz in Linz: die Raiffeisenlandesbank Oberösterreich AG. Sie übernimmt dort die Geschäfte, die für eine einzelne Regionalbank zu groß sind, vom Firmenkundengeschäft bis zur Beteiligung an Industrieunternehmen. Wer hier arbeitet, sitzt an einer der zentralen Schaltstellen der österreichischen Raiffeisen-Gruppe. Das Tagesgeschäft reicht weit über den Bankschalter hinaus. Privatkunden führen hier ihr Konto, oberösterreichische Betriebe finanzieren ihre Investitionen, und große Unternehmen holen sich Kapital für den nächsten Schritt. Daneben verwaltet die Bank ein umfangreiches Beteiligungsportfolio. Sie ist Kernaktionärin des Linzer Stahlkonzerns voestalpine und hält Anteile an der Raiffeisen Bank International sowie an der tschechischen Raiffeisenbank a.s. Allein diese drei Beteiligungen trugen 2025 jeweils über 90 Millionen Euro zum Konzernergebnis bei. Die Zahlen zeigen die Größenordnung. Die Konzernbilanzsumme lag Ende 2025 bei 48,7 Milliarden Euro, der Jahresüberschuss vor Steuern bei 748,3 Millionen Euro. Rund 7.800 Menschen arbeiten im Konzern, der 154 vollkonsolidierte Gesellschaften umfasst. Beraten wird dabei nicht nur in Österreich. Neben Linz, Salzburg und Wien ist die Bank an neun Standorten in Deutschland und in Prag vertreten. Entsprechend breit sind die Tätigkeitsfelder. In der Kundenberatung begleiten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Privat- und Firmenkunden durch ihre Finanzierungen, im Beteiligungsmanagement analysieren Spezialisten Industrie- und Bankbeteiligungen, dazu kommen Aufgaben in Risikomanagement, IT und Treasury. Die Bank geht auf das Genossenschaftsmodell Friedrich Wilhelm Raiffeisens zurück und arbeitet nach dessen Grundsätzen von Solidarität und Subsidiarität. Als Spitzeninstitut der oberösterreichischen Raiffeisenbanken verbindet sie regionale Verankerung mit internationaler Reichweite. Geführt wird die Aktiengesellschaft seit Mai 2025 von Generaldirektor Reinhard Schwendtbauer.

Schreiben Sie mit uns Ihre Erfolgsgeschichte. Führende Spezialbank in Österreich Die Santander Consumer Bank ist seit 2009 in Österreich aktiv. Seitdem hat sich viel getan: Dank kontinuierlichem Wachstum zählen wir heute zu den führenden Spezialbanken am heimischen Markt. Mit über 390.000 Kundenverträgen sind wir die Nummer 1 bei Teilzahlungsfinanzierungen über den Handel (insb. Elektro-, Möbel- und Baumarkthandel) sowie der größte markenunabhängige Kfz- und Motorradfinanzierer. Darüber hinaus zählt unsere Bank zu den Top-Anbietern von Spar- und Kreditprodukten. Diesen Weg wollen wir in den nächsten Jahren weitergehen und unsere Marktposition in diesen Segmenten nicht nur halten, sondern ausbauen. Dazu brauchen wir die besten Köpfe. Denn der Erfolg unserer Bank ist ohne die Menschen dahinter nicht möglich. Sie sind unsere wichtigste Ressource. Tagtäglich arbeiten über 400 MitarbeiterInnen in unserer Wiener Firmenzentrale, im Kundenservice-Center in Eisenstadt sowie in unseren 30 Filialen in ganz Österreich für die Anliegen und Wünsche unserer Kunden. Weltweite Bankengruppe Die Santander Consumer Bank ist eine Tochtergesellschaft der 1857 gegründeten spanischen Banco Santander, die in über 40 Ländern vertreten ist und mit über 194.000 MitarbeiterInnen sowie 121 Millionen Kunden zu den bedeutendsten Finanzinstituten der Welt zählt. Mit einem Börsenwert von 88 Milliarden Euro ist die Bankengruppe die größte Bank der Eurozone und Nummer 11 weltweit. Arbeiten bei Santander – Was Sie bei uns erwartet. Aufgabengebiete & Einsatzbereiche Die Santander Consumer Bank bietet Positionen in den unterschiedlichsten Unternehmensbereichen. Die Tätigkeiten reichen von Kundenberatern in den Filialen über Call Center Agents im Kundenservice-Center bis hin zu Spezialisten in der Zentrale (z.B. IT, Risk, Legal, Kommunikation, Finance). Wenn Sie in einem wachsenden, dynamischen Unternehmen mitwirken möchten, sind Sie bei uns richtig. Qualifikationen Neben der fachlichen Qualifikation legen wir auch auf Ihre sozialen Kompetenzen sehr viel Wert. Eigenverantwortliches und lösungsorientiertes Arbeiten, out-of-the-box Denken sowie eine kommunikative und offene Art sind für uns Schlüsselqualifikationen. Uns ist es zudem wichtig, dass Sie gut ins Team passen und sich bei uns wohlfühlen. Weiterbildung & Karrierechancen Damit Sie Ihr Potential voll ausschöpfen können, bieten wir Ihnen interne und externe Weiterbildungsmöglichkeiten an. Diese reichen von Fachtrainings über Sprachkurse bis hinzu Persönlichkeits- und Führungskräftetrainings. Herausragenden MitarbeiterInnen stehen auch internationale High-Potential-Programme zur Verfügung. Engagement und Leistung zahlen sich bei uns aus: Spezialisten und Führungskräfte besetzen wir sehr gerne intern nach. Unternehmenskultur & Führungsstil Unsere Unternehmenskultur und Führungsstil ist geprägt durch eine positive Grundeinstellung, Kommunikation auf Augenhöhe, einen respektvollen Umgang und gegenseitige Unterstützung. Flache Hierarchien sowie kurze und schnelle Entscheidungswege geben Ihnen die Möglichkeit, sich einzubringen und kreativ zu entfalten. Gesundheit & Ausgeglichenheit Nur wer gesund und ausgeglichen ist, kann die volle Leistung erbringen. Mit flexiblen Arbeitszeiten ermöglichen wir es Ihnen Ihr Berufs- und Privatleben optimal miteinander zu vereinbaren. Darüber hinaus bieten wir eine Vielzahl von attraktiven Angeboten wie Gesundheitsförderungen, Sportaktivitäten und verschiedenen Zusatzleistungen. Wertschätzung Unsere Wertschätzung gilt der Leistung unserer MitarbeiterInnen, denn sie ist die Basis unseres Erfolgs. Das Engagement eines jeden Mitarbeiters wird mit einer leistungsgerechten Vergütung belohnt. Das Gehalt besteht neben einem Fixum auch aus einem leistungsbezogenen variablen Anteil. Ein transparentes Verfahren nach objektiven Kriterien ermöglicht es uns, den individuellen Beitrag eines jeden zu honorieren.

Über 300 Beschäftigte, eine Bilanzsumme von 6,3 Milliarden Euro und ein Geschäft, das weit über Österreich hinausreicht. Von Wien aus arbeitet die DenizBank AG, gehört aber zu einer der großen Bankengruppen der Golfregion. Gegründet wurde sie 1996. Den heutigen Namen trägt sie seit 2003. Im Alltag ist die DenizBank eine ganz normale Privatkundenbank. Wer sparen will, findet Tages- und Festgeldangebote; wer Geld in die Türkei überweisen möchte, erledigt das hier ebenso wie seine laufenden Bankgeschäfte über die DenizMobile-App. Daneben steht ein zweites Standbein, das den Charakter des Hauses prägt: die Finanzierung von internationalem Handel. Die Bank begleitet Unternehmen bei grenzüberschreitenden Geschäften und hat sich besonders in der Handels- und Rohstofffinanzierung einen Namen gemacht, oft entlang der Wirtschaftsbeziehungen zwischen Österreich und der Türkei. Die Geschichte erklärt einiges davon. 1996 als ESBANK gegründet, kam das Haus 2002 zur türkischen DenizBank-Gruppe und firmiert seit 2003 unter dem heutigen Namen. Seit Juli 2019 gehört die Muttergesellschaft zur Emirates NBD aus Dubai. Für die Belegschaft bedeutet das eine ungewöhnliche Konstellation: ein vergleichsweise kleines Institut in Wien, im Rücken ein international aufgestellter Eigentümer. Wie solide das Fundament ist, lässt sich an den Zahlen ablesen. 2024 wuchs die Bilanzsumme um knapp zwölf Prozent auf 6,3 Milliarden Euro, der Jahresüberschuss lag bei rund 161 Millionen Euro, die Eigenkapitalrendite bei 12,75 Prozent (DenizBank AG, Geschäftsjahr 2024). Bemerkenswert für ein Haus dieser Größe. Gearbeitet wird an mehreren Orten. Elf Filialen betreibt die DenizBank in Österreich, drei weitere in Deutschland, geführt wird das Ganze aus der Zentrale am Thomas-Klestil-Platz in Wien. Im Filialnetz und im Service-Center beraten Mitarbeitende ihre Kundschaft, häufig in mehr als einer Sprache. Die Zentrale lebt von anderen Berufen. Hier prüfen Kreditfachleute Finanzierungen, hier sitzen die Teams für Risiko und Compliance, und hier entsteht die Technik hinter App und Internetbanking. Geführt wird das Haus von einem vierköpfigen Vorstand. Wer aus dem Bankwesen kommt, findet ein breites Feld; und Mehrsprachigkeit ist hier kein Bonus im Lebenslauf, sondern oft Teil der täglichen Arbeit am Schalter.

Bei Bitpanda lässt sich mit ein paar Klicks Bitcoin kaufen, ein Stück Gold dazulegen oder Geld in eine Aktie stecken. Genau damit ist das Wiener Unternehmen seit 2014 groß geworden: Investieren so einfach wie Online-Banking. Aus einem Start-up von drei Gründern ist eine Plattform geworden, über die heute mehr als sieben Millionen Menschen in Europa anlegen. Das Geschäft ist schnell erklärt. Bitpanda betreibt eine Handelsplattform für digitale Vermögenswerte. Neben rund 390 Kryptowährungen kann man dort auch Edelmetalle, Aktien und ETFs handeln, dazu kommt eine eigene Visa-Debitkarte. Der Hauptsitz liegt in der Leopoldstadt in Wien, hier arbeitet auch das größte Team. In Berlin, London, Madrid, Barcelona, Mailand und Bukarest sitzen weitere Büros. Insgesamt gehören über 700 Menschen zur Belegschaft. Bitpanda war 2021 das erste österreichische Start-up, das mit über einer Milliarde Euro bewertet wurde. 2025 kam die EU-weite MiCA-Lizenz dazu, die zentrale Zulassung für Krypto-Dienstleister in Europa, ergänzt um Lizenzen in Großbritannien und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Für das Geschäftsjahr 2025 weist das Unternehmen rund 371 Millionen Euro bereinigten Umsatz aus, ein Plus von 16 Prozent gegenüber dem Vorjahr (The Block, März 2026). Wer hier anfängt, arbeitet an einem regulierten Finanzprodukt mit echten Kundengeldern. Gefragt sind dabei längst nicht nur Entwicklerinnen und Entwickler. In den Teams sitzen genauso Compliance-Fachleute, die die neuen EU-Regeln in den Alltag übersetzen, Produktmanager und Leute aus Kundenservice und Marketing. Das Unternehmen beschreibt seine Belegschaft als international zusammengesetzt und bietet neuen Mitarbeitenden ein Onboarding-Programm samt Umzugsunterstützung. Eine harte Mitarbeiterzahl jenseits der rund 700 Köpfe veröffentlicht Bitpanda nicht laufend. Für 2026 bereitet das Unternehmen nach übereinstimmenden Presseberichten einen Börsengang in Frankfurt vor.
