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Am 15. Mai 1825 nahm in Graz eine Sparkasse den Betrieb auf, gegründet mit einer Spende von 100 Gulden für arme, aber tüchtige Kinder. Es ist das älteste Kreditinstitut der Steiermark. Zweihundert Jahre später führt dasselbe Haus eine Bilanzsumme von 23,8 Milliarden Euro. 2.981 Menschen arbeiten an 232 Standorten in Österreich und Südosteuropa für die Steiermärkische Sparkasse, über eine Million Kundinnen und Kunden vertrauen ihr ihr Geld an. Das Geschäft deckt die ganze Breite des Bankwesens ab. Im Filialnetz geht es um Gehaltskonten, Sparbücher und den Kredit fürs erste Eigenheim. Ein paar Stockwerke weiter betreuen Kommerzkundenberaterinnen steirische Betriebe, die nach Kroatien oder Serbien liefern, und im Private Banking verwalten Anlageberater Wertpapierdepots, die konzernweit auf 5,7 Milliarden Euro angewachsen sind. Auch Großkunden, institutionelle Anleger und die öffentliche Hand stehen auf der Kundenliste. Südosteuropa ist das zweite Standbein. Die Bank ist in sechs Ländern der Region vertreten, von Slowenien und Kroatien bis Nordmazedonien, und 2025 stammten rund 38 Prozent des Konzernergebnisses aus diesen Töchtern. Wer in Graz im Kommerzgeschäft oder im Risikomanagement sitzt, arbeitet deshalb regelmäßig über Staatsgrenzen hinweg. Beaufsichtigt wird das Haus von der Europäischen Zentralbank und der Finanzmarktaufsicht. Die Eigentümerstruktur sagt einiges über den Charakter des Hauses. Rund 73,8 Prozent hält die Steiermärkische Verwaltungssparkasse, die ihre Dividenden in gemeinnützige Projekte weitergibt. 25 Prozent und eine Aktie liegen seit dem Jahr 2000 bei der Erste Bank Österreich, gut ein Prozent bei der eigenen Belegschaft. Die Bank gehört also überwiegend sich selbst und ist zugleich Teil der österreichischen Sparkassengruppe. 2025 verdiente der Konzern 436 Millionen Euro nach Steuern, das Eigenkapital erreichte 3,9 Milliarden. Einstiegswege gibt es mehrere. Die Karriereseite spricht Schülerinnen und Studierende ebenso an wie Absolventen, Berufserfahrene und Quer- oder Wiedereinsteigerinnen; gefragt sind Freude am Umgang mit Menschen und Lernbereitschaft, ein fertiger Banklehrgang ist keine Bedingung. Zu Gehalt und einzelnen Benefits macht die Seite allerdings keine detaillierten Angaben, das klärt sich im Bewerbungsgespräch. Das gesellschaftliche Engagement ist keine Erfindung der letzten Jahre. 1899 finanzierte die Sparkasse den Bau der Grazer Oper, um die Jahrhundertwende kaufte sie Augarten und Leechwald, damit die Flächen Grünraum blieben. Heute fließen die Dividenden der Verwaltungssparkasse in soziale Projekte und Finanzbildung. 23 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben eine Ausbildung zur Hospizbegleitung absolviert, sieben von ihnen sind ehrenamtlich im Einsatz.

Bei Bitpanda lässt sich mit ein paar Klicks Bitcoin kaufen, ein Stück Gold dazulegen oder Geld in eine Aktie stecken. Genau damit ist das Wiener Unternehmen seit 2014 groß geworden: Investieren so einfach wie Online-Banking. Aus einem Start-up von drei Gründern ist eine Plattform geworden, über die heute mehr als sieben Millionen Menschen in Europa anlegen. Das Geschäft ist schnell erklärt. Bitpanda betreibt eine Handelsplattform für digitale Vermögenswerte. Neben rund 390 Kryptowährungen kann man dort auch Edelmetalle, Aktien und ETFs handeln, dazu kommt eine eigene Visa-Debitkarte. Der Hauptsitz liegt in der Leopoldstadt in Wien, hier arbeitet auch das größte Team. In Berlin, London, Madrid, Barcelona, Mailand und Bukarest sitzen weitere Büros. Insgesamt gehören über 700 Menschen zur Belegschaft. Bitpanda war 2021 das erste österreichische Start-up, das mit über einer Milliarde Euro bewertet wurde. 2025 kam die EU-weite MiCA-Lizenz dazu, die zentrale Zulassung für Krypto-Dienstleister in Europa, ergänzt um Lizenzen in Großbritannien und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Für das Geschäftsjahr 2025 weist das Unternehmen rund 371 Millionen Euro bereinigten Umsatz aus, ein Plus von 16 Prozent gegenüber dem Vorjahr (The Block, März 2026). Wer hier anfängt, arbeitet an einem regulierten Finanzprodukt mit echten Kundengeldern. Gefragt sind dabei längst nicht nur Entwicklerinnen und Entwickler. In den Teams sitzen genauso Compliance-Fachleute, die die neuen EU-Regeln in den Alltag übersetzen, Produktmanager und Leute aus Kundenservice und Marketing. Das Unternehmen beschreibt seine Belegschaft als international zusammengesetzt und bietet neuen Mitarbeitenden ein Onboarding-Programm samt Umzugsunterstützung. Eine harte Mitarbeiterzahl jenseits der rund 700 Köpfe veröffentlicht Bitpanda nicht laufend. Für 2026 bereitet das Unternehmen nach übereinstimmenden Presseberichten einen Börsengang in Frankfurt vor.

Über 300 Beschäftigte, eine Bilanzsumme von 6,3 Milliarden Euro und ein Geschäft, das weit über Österreich hinausreicht. Von Wien aus arbeitet die DenizBank AG, gehört aber zu einer der großen Bankengruppen der Golfregion. Gegründet wurde sie 1996. Den heutigen Namen trägt sie seit 2003. Im Alltag ist die DenizBank eine ganz normale Privatkundenbank. Wer sparen will, findet Tages- und Festgeldangebote; wer Geld in die Türkei überweisen möchte, erledigt das hier ebenso wie seine laufenden Bankgeschäfte über die DenizMobile-App. Daneben steht ein zweites Standbein, das den Charakter des Hauses prägt: die Finanzierung von internationalem Handel. Die Bank begleitet Unternehmen bei grenzüberschreitenden Geschäften und hat sich besonders in der Handels- und Rohstofffinanzierung einen Namen gemacht, oft entlang der Wirtschaftsbeziehungen zwischen Österreich und der Türkei. Die Geschichte erklärt einiges davon. 1996 als ESBANK gegründet, kam das Haus 2002 zur türkischen DenizBank-Gruppe und firmiert seit 2003 unter dem heutigen Namen. Seit Juli 2019 gehört die Muttergesellschaft zur Emirates NBD aus Dubai. Für die Belegschaft bedeutet das eine ungewöhnliche Konstellation: ein vergleichsweise kleines Institut in Wien, im Rücken ein international aufgestellter Eigentümer. Wie solide das Fundament ist, lässt sich an den Zahlen ablesen. 2024 wuchs die Bilanzsumme um knapp zwölf Prozent auf 6,3 Milliarden Euro, der Jahresüberschuss lag bei rund 161 Millionen Euro, die Eigenkapitalrendite bei 12,75 Prozent (DenizBank AG, Geschäftsjahr 2024). Bemerkenswert für ein Haus dieser Größe. Gearbeitet wird an mehreren Orten. Elf Filialen betreibt die DenizBank in Österreich, drei weitere in Deutschland, geführt wird das Ganze aus der Zentrale am Thomas-Klestil-Platz in Wien. Im Filialnetz und im Service-Center beraten Mitarbeitende ihre Kundschaft, häufig in mehr als einer Sprache. Die Zentrale lebt von anderen Berufen. Hier prüfen Kreditfachleute Finanzierungen, hier sitzen die Teams für Risiko und Compliance, und hier entsteht die Technik hinter App und Internetbanking. Geführt wird das Haus von einem vierköpfigen Vorstand. Wer aus dem Bankwesen kommt, findet ein breites Feld; und Mehrsprachigkeit ist hier kein Bonus im Lebenslauf, sondern oft Teil der täglichen Arbeit am Schalter.

Die BAWAG P.S.K. ist eine der größten und rentabelsten Banken Österreichs mit über 1,6 Millionen Privat- und Firmenkunden und einer landesweit sehr bekannten Marke. Unsere Geschäftsstrategie ist auf niedriges Risiko und hohe Effizienz ausgerichtet. Mehr als 70% unserer Kredite und Forderungen bestehen gegenüber Kunden in Österreich, während die restlichen auf westliche Industrieländer wie Deutschland, Großbritannien, Frankreich und die Vereinigten Staaten entfallen. In den letzten Jahren haben wir uns vermehrt auf unser Kerngeschäft konzentriert und uns aus Geschäftsbereichen zurückgezogen, in welchen wir über keinen oder einen geringen Wettbewerbsvorteil verfügten. Im Zuge dieses Veränderungsprozesses haben wir unsere Tochtergesellschaft für Vermögensverwaltung verkauft, den Eigenhandel eingestellt und die proaktive Entscheidung getroffen, uns aus Mittel- und Osteuropa zurückzuziehen. So haben wir unser Kreditengagement in Mittel- und Osteuropa auf mittlerweile weniger als 1% der Bilanzsumme reduziert. Wir sind stolz auf unser Kreditportfolio, welches wir mit geringem Risiko führen. Unsere Geschäftssegmente sind Retail Banking and Small Business, Corporate Lending and Investments und Treasury Services and Markets. Das Angebot leicht verständlicher, transparenter und erstklassiger Produkte und Dienstleistungen, die den Bedürfnissen unserer Kunden entsprechen, steht in allen Geschäftsbereichen im Zentrum unserer Strategie. Die Wurzeln der BAWAG P.S.K. – heute eine der führenden Banken in Österreich – reichen bis ins Jahr 1883 zurück, als unter Kaiser Franz Joseph I. das „k.k.Postsparcassen-Amt" eröffnet wurde. Die Fusion der Traditionsbanken BAWAG und P.S.K. per 1.1.2005 hat die größte Kundenbank Österreichs entstehen lassen, die neue „BAWAG P.S.K. Bank für Arbeit und Wirtschaft und Österreichische Postsparkasse AG“ ? kurz „BAWAG P.S.K.“. Die Bank steht zu 52% im Eigentum von Cerberus Capital Management LP und zu 40% im Eigentum von GoldenTree Asset Management LP.

Über die Geldpolitik des gesamten Euroraums entscheidet der EZB-Rat in Frankfurt. Österreichs Stimme an diesem Tisch kommt von der Oesterreichischen Nationalbank, deren Gouverneur dort mit Sitz und Abstimmungsrecht vertreten ist. Gegründet wurde die Bank 1816, ihren Sitz hat sie am Otto-Wagner-Platz in Wien. Wer hier arbeitet, ist näher an den Entscheidungen über Geld und Finanzstabilität, als es von außen aussieht. Die OeNB ist eine Aktiengesellschaft im Eigentum der Republik Österreich und fester Bestandteil des Eurosystems sowie des Europäischen Systems der Zentralbanken. Was das im Alltag bedeutet, ist greifbarer, als der Name vermuten lässt. In der Bankenaufsicht prüfen Analystinnen und Analysten, ob die heimischen Kreditinstitute stabil aufgestellt sind und sich an die Aufsichtsregeln halten. Im Treasury verwalten Fachleute die Euro- und Währungsreserven des Landes und helfen, geldpolitische Beschlüsse in die Praxis umzusetzen. Und im Zahlungsverkehr sorgen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dafür, dass Bargeld in hoher Qualität dorthin gelangt, wo es gebraucht wird, und dass Überweisungen verlässlich laufen. Dazu kommen Ökonominnen, Statistiker und Forschende, die Konjunktur, Banken und Finanzmärkte beobachten und die Zahlen liefern, auf die sich Politik und Öffentlichkeit stützen. Mehr als tausend Menschen arbeiten für die OeNB. Der Großteil sitzt in Wien, ein weiterer Standort ist die OeNB West in Innsbruck. Hier arbeiten Juristinnen neben IT-Fachleuten, Volkswirten und Spezialistinnen für Sicherheit und Logistik. Die Bank bildet aus und investiert in Weiterbildung. Als unabhängige Zentralbank ist sie auf Dauer angelegt, ihre Wurzeln reichen bis 1816 zurück. Über das Geldmuseum macht sie Finanzwissen für die Öffentlichkeit zugänglich, und über ihren Jubiläumsfonds vergibt sie seit Jahrzehnten Fördermittel an die wissenschaftliche Forschung in Österreich.

In Eisenstadt laufen die Fäden der burgenländischen Raiffeisen-Welt zusammen. Hier sitzt die Raiffeisenlandesbank Burgenland, Zentrale für zwölf eigenständige Raiffeisenbanken im Land und zugleich selbst eine Bank mit eigenen Schaltern. Rund 280 Menschen arbeiten in dem Haus, in der Beratung am Schalter ebenso wie in IT, Treasury oder Recht. Die Landesbank ist Bank, Prüfverband und Dienstleister in einem. Den selbstständigen Raiffeisenbanken im Burgenland nimmt sie vieles ab, das eine einzelne Ortsbank kaum stemmen könnte: die gesetzliche Revision, das Marketing, die IT, die Steuerung der Kreditrisiken, bis hinunter zur Personalverwaltung. Daneben betreibt sie eigene Bankstellen in den Bezirken rund um Eisenstadt sowie in Mattersburg und Neusiedl. Dort sitzen Privatkunden im Beratungsgespräch, und dort kommen Firmen vorbei, die eine Investition finanzieren wollen. Die Wurzeln reichen weit zurück. 1928 entstand in Sauerbrunn ein Landesverband der landwirtschaftlichen Genossenschaften, der Vorläufer des heutigen Hauses. Geblieben ist die genossenschaftliche Form. Geblieben ist auch die Verankerung im Land: Gemeinsam mit den Mitgliedsbanken bildet die Landesbank die größte Bankengruppe des Burgenlandes. Wirtschaftlich steht das Haus auf festem Grund. 2024 wuchs die Bilanzsumme auf 4,68 Milliarden Euro, der Jahresüberschuss lag bei 6,7 Millionen, das Eigenkapital von rund 440 Millionen Euro übertrifft die aufsichtsrechtlichen Vorgaben deutlich. Die Aufgaben reichen weit über den Bankschalter hinaus. In der Firmenkundenberatung begleitet man Unternehmen durch ihre Investitionen, im Treasury steuern Spezialistinnen und Spezialisten das Eigengeschäft der Bank, und weil die Landesbank ihre zwölf Mitgliedsinstitute mitversorgt, arbeiten hier auch Juristen, IT-Leute und Revisoren. Stillstand ist nicht das Thema. 2024 steckte die Bank 2,9 Millionen Euro in ihr Filialnetz und eröffnete neue Standorte in Bad Sauerbrunn und Wulkaprodersdorf. Geführt wird das Haus von einem vierköpfigen Vorstand, und die Nachfolge an der Spitze ist bereits entschieden: Anfang 2027 übernimmt Eva Fugger als Generaldirektorin von Rudolf Könighofer. Dass die fachliche Ausbildung der Beschäftigten in der eigenen Bilanz ausdrücklich als Erfolgsfaktor genannt wird, sagt einiges über den Stellenwert, den Qualifikation hier hat. Bei den eigenen Kunden kommt die Arbeit an. 2025 erhielt das Haus den FMVÖ-Recommender-Award für Kundenorientierung unter den Regionalbanken.

18,8 Millionen Kundinnen und Kunden führen ihr Konto bei einer Bank der RBI-Gruppe, die meisten davon nicht in Österreich, sondern in Zentral- und Osteuropa. Gesteuert wird dieses Netz aus einem Haus am Wiener Stadtpark, in dem über 3.700 Menschen aus mehr als 75 Nationen arbeiten. Wer hier anfängt, arbeitet fast zwangsläufig über Grenzen hinweg: elf eigene Tochterbanken in CEE, dazu Filialen und Repräsentanzen in insgesamt 23 Ländern. Das Geschäft hat zwei Seiten. In Österreich ist die Raiffeisen Bank International vor allem für Unternehmen da. Sie finanziert Exportgeschäfte, wickelt den Zahlungsverkehr großer Firmenkunden ab und begleitet sie bei Anleiheemissionen und Übernahmen. In Zentral- und Osteuropa gehören der Gruppe dagegen eigene Vollbanken, bei denen auch Privatpersonen ihr Gehaltskonto führen und den Kredit fürs Eigenheim aufnehmen. Rund 42.000 Mitarbeitende und etwa 1.300 Geschäftsstellen gehören zu diesem Verbund, die Bilanzsumme lag Ende Juni 2026 bei 205 Milliarden Euro. Die Geschichte in der Region beginnt 1986 in Ungarn, drei Jahre vor dem Fall des Eisernen Vorhangs. Aus dieser frühen Entscheidung sind rund vier Jahrzehnte Marktkenntnis in Ländern geworden, in denen westeuropäische Banken meist erst viel später Fuß gefasst haben. Seit 2005 notiert die Aktie an der Wiener Börse. Die Mehrheit von gut 61 Prozent halten weiterhin die österreichischen Raiffeisen-Landesbanken, der Rest ist Streubesitz. Als bedeutendes Institut steht das Haus unter Aufsicht der Europäischen Zentralbank und der österreichischen Finanzmarktaufsicht. Im ersten Halbjahr 2026 erzielte die Gruppe ohne Russland ein Konzernergebnis von 708 Millionen Euro, ein Viertel mehr als im Vorjahreszeitraum, und arbeitet parallel an der Integration zugekaufter Banken in Südosteuropa und Rumänien. Gesucht wird in Wien quer durch das Haus. Entwicklerinnen, Datenanalysten und Produktverantwortliche bauen an den Plattformen, über die Zahlungen und Wertpapiergeschäfte von 18,8 Millionen Kunden laufen. Daneben stehen die klassischen Bankberufe: Im Risikomanagement wird durchgerechnet, was ein Firmenkredit in Rumänien oder Kroatien kosten darf, in Compliance und Recht prüfen Spezialistinnen Regulatorik und Verdachtsfälle. Studierende steigen über Praktika und Teilzeitstellen ein und können Arbeit und Studium nebeneinander laufen lassen, Absolventinnen und Absolventen über Traineeprogramme und Junior-Positionen. Weil die Gruppe in zwölf Märkten gleichzeitig unterwegs ist, sind Projekte über Ländergrenzen hinweg Alltag statt Ausnahme, und Englisch ist im Haus ebenso gebräuchlich wie Deutsch. Gearbeitet wird mit flexiblen Zeiten und anteilig von zu Hause. Wer Kinder hat, bekommt einen Zuschuss zur Betreuung, dazu kommen Gesundheitsangebote und ein Zuschuss zum Öffi-Ticket. Wie sich die rund 42.000 Beschäftigten der Gruppe im Detail auf die einzelnen Länder verteilen, weist die Bank öffentlich nicht auf, für die Zentrale in Wien nennt sie über 3.700. An der Spitze steht seit 1. Juli 2026 Michael Höllerer, der zuvor Finanzvorstand des Hauses war und mehrere Tochterbanken in Osteuropa geführt hat.

Schreiben Sie mit uns Ihre Erfolgsgeschichte. Führende Spezialbank in Österreich Die Santander Consumer Bank ist seit 2009 in Österreich aktiv. Seitdem hat sich viel getan: Dank kontinuierlichem Wachstum zählen wir heute zu den führenden Spezialbanken am heimischen Markt. Mit über 390.000 Kundenverträgen sind wir die Nummer 1 bei Teilzahlungsfinanzierungen über den Handel (insb. Elektro-, Möbel- und Baumarkthandel) sowie der größte markenunabhängige Kfz- und Motorradfinanzierer. Darüber hinaus zählt unsere Bank zu den Top-Anbietern von Spar- und Kreditprodukten. Diesen Weg wollen wir in den nächsten Jahren weitergehen und unsere Marktposition in diesen Segmenten nicht nur halten, sondern ausbauen. Dazu brauchen wir die besten Köpfe. Denn der Erfolg unserer Bank ist ohne die Menschen dahinter nicht möglich. Sie sind unsere wichtigste Ressource. Tagtäglich arbeiten über 400 MitarbeiterInnen in unserer Wiener Firmenzentrale, im Kundenservice-Center in Eisenstadt sowie in unseren 30 Filialen in ganz Österreich für die Anliegen und Wünsche unserer Kunden. Weltweite Bankengruppe Die Santander Consumer Bank ist eine Tochtergesellschaft der 1857 gegründeten spanischen Banco Santander, die in über 40 Ländern vertreten ist und mit über 194.000 MitarbeiterInnen sowie 121 Millionen Kunden zu den bedeutendsten Finanzinstituten der Welt zählt. Mit einem Börsenwert von 88 Milliarden Euro ist die Bankengruppe die größte Bank der Eurozone und Nummer 11 weltweit. Arbeiten bei Santander – Was Sie bei uns erwartet. Aufgabengebiete & Einsatzbereiche Die Santander Consumer Bank bietet Positionen in den unterschiedlichsten Unternehmensbereichen. Die Tätigkeiten reichen von Kundenberatern in den Filialen über Call Center Agents im Kundenservice-Center bis hin zu Spezialisten in der Zentrale (z.B. IT, Risk, Legal, Kommunikation, Finance). Wenn Sie in einem wachsenden, dynamischen Unternehmen mitwirken möchten, sind Sie bei uns richtig. Qualifikationen Neben der fachlichen Qualifikation legen wir auch auf Ihre sozialen Kompetenzen sehr viel Wert. Eigenverantwortliches und lösungsorientiertes Arbeiten, out-of-the-box Denken sowie eine kommunikative und offene Art sind für uns Schlüsselqualifikationen. Uns ist es zudem wichtig, dass Sie gut ins Team passen und sich bei uns wohlfühlen. Weiterbildung & Karrierechancen Damit Sie Ihr Potential voll ausschöpfen können, bieten wir Ihnen interne und externe Weiterbildungsmöglichkeiten an. Diese reichen von Fachtrainings über Sprachkurse bis hinzu Persönlichkeits- und Führungskräftetrainings. Herausragenden MitarbeiterInnen stehen auch internationale High-Potential-Programme zur Verfügung. Engagement und Leistung zahlen sich bei uns aus: Spezialisten und Führungskräfte besetzen wir sehr gerne intern nach. Unternehmenskultur & Führungsstil Unsere Unternehmenskultur und Führungsstil ist geprägt durch eine positive Grundeinstellung, Kommunikation auf Augenhöhe, einen respektvollen Umgang und gegenseitige Unterstützung. Flache Hierarchien sowie kurze und schnelle Entscheidungswege geben Ihnen die Möglichkeit, sich einzubringen und kreativ zu entfalten. Gesundheit & Ausgeglichenheit Nur wer gesund und ausgeglichen ist, kann die volle Leistung erbringen. Mit flexiblen Arbeitszeiten ermöglichen wir es Ihnen Ihr Berufs- und Privatleben optimal miteinander zu vereinbaren. Darüber hinaus bieten wir eine Vielzahl von attraktiven Angeboten wie Gesundheitsförderungen, Sportaktivitäten und verschiedenen Zusatzleistungen. Wertschätzung Unsere Wertschätzung gilt der Leistung unserer MitarbeiterInnen, denn sie ist die Basis unseres Erfolgs. Das Engagement eines jeden Mitarbeiters wird mit einer leistungsgerechten Vergütung belohnt. Das Gehalt besteht neben einem Fixum auch aus einem leistungsbezogenen variablen Anteil. Ein transparentes Verfahren nach objektiven Kriterien ermöglicht es uns, den individuellen Beitrag eines jeden zu honorieren.

Über 300.000 Kundinnen und Kunden in Niederösterreich und Wien haben ihre Versicherung bei der NV. Ein Brand am Hof, ein Blechschaden, eine Hochwassernacht: Wenn etwas passiert, ist eines der 45 Kundenbüros meist gleich in der Nähe. Genau das ist der Anspruch. Nähe, ganz wörtlich gemeint. Begonnen hat alles 1923, mit Feuerversicherungen für die Landwirtschaft. Aus der damaligen Ersten n.oe. Brandschaden-Versicherungsaktiengesellschaft wurde über die Jahrzehnte ein Vollversicherer, der heute von der Wohnung über das Auto und die Rechtsschutzpolizze bis zur Lebens- und Pensionsvorsorge fast alles abdeckt. Eigentümerin ist eine Holding der Niederösterreichischen Landwirtschaftskammer. Das erklärt die enge Bindung an eine einzige Region: Versichert wird ausschließlich in Niederösterreich und Wien. Und dort ist die NV stark. Im Schaden-Unfall-Geschäft ist sie Marktführerin in Niederösterreich, mit rund 27 Prozent Marktanteil im Breitengeschäft (Stand Dezember 2025). 2025 verrechnete das Unternehmen Prämien von 458,9 Millionen Euro. Die Zentrale steht im Regierungsviertel von St. Pölten, an der Neuen Herrengasse. Dort sitzen Aktuarinnen und Aktuare, IT-Fachleute, Schadenexpertinnen sowie Mitarbeitende in Finanz und Rückversicherung. Draußen, in den 45 Kundenbüros mit angeschlossener Zulassungsstelle, beraten rund 440 Menschen die Versicherten vor Ort. Über 680 Beschäftigte sind es insgesamt. Viele bleiben lange. Die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit liegt bei 14 Jahren. Für den Nachwuchs gibt es eine Lehre, sowohl in den regionalen Büros als auch in der Zentrale. Wer schon mitten im Beruf steht, kann interne und externe Weiterbildungen nutzen; ein eigenes Talente-Programm lässt Mitarbeitende durch verschiedene Bereiche rotieren und früh eigene Projekte leiten. Dazu kommen ein Papamonat, ein Babypaket zur Geburt und Gesundheitsförderung während der Arbeitszeit. Das Geschäft ist regional, aber breit: vom Kundengespräch im Büro über die Schadenregulierung bis zur Bewertung von Risiken im Hintergrund. 2026 zeichnete der FMVÖ-Recommender-Award die NV für das beste Schadenmanagement aus.

Rund 16 Millionen Menschen in sieben Ländern führen ihre Konten bei einer Bank der Erste Group. Etwa zehn Millionen davon nutzen George, die digitale Banking-Plattform der Gruppe. Dahinter steht ein Haus mit langer Geschichte: Gegründet wurde die Erste 1819 in Wien als Sparkasse für Menschen mit kleinem Einkommen. Wer heute hier einsteigt, arbeitet für eine der größten Bankengruppen in Mittel- und Osteuropa. Die Erste Group ist eine Universalbank. Sie führt Konten und vergibt Kredite an Privatkundinnen und Privatkunden, begleitet kleine Betriebe ebenso wie große Unternehmen, verwaltet Vermögen und ist im Wertpapiergeschäft aktiv. Ihren Sitz hat die Erste Group Bank AG am Belvedere 1 in Wien. Gearbeitet wird aber längst nicht nur dort. Mit ihren Tochterbanken ist die Gruppe in Österreich, Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Rumänien, Kroatien und Serbien vertreten und betreibt dort rund 2.200 Filialen. In Österreich, Tschechien, der Slowakei und Rumänien zählt sie zu den Marktführern. Die rumänische Banca Comercială Română und die tschechische Česká spořitelna gehören zu den größten Banken ihrer Länder. Insgesamt beschäftigt die Gruppe über 45.000 Menschen (Stand 2023). Das macht das Arbeiten hier konkret: Eine Kundenberaterin in einer Filiale, ein Entwickler, der an der George-App baut, eine Risikomanagerin in der Zentrale, sie alle gehören zur selben Gruppe. Neben dem klassischen Bankgeschäft gibt es Fachbereiche in IT und Softwareentwicklung, im Finanz- und Risikobereich, im Private Banking und in der Vermögensverwaltung. Wer über Ländergrenzen hinweg arbeiten möchte, findet dafür ein großes Feld, denn die sieben Kernmärkte sind eng vernetzt. Die Aktie der Erste Group ist seit 1997 an der Wiener Börse notiert. Die Geschäftsfelder über alle Länder im Detail aufzuschlüsseln würde hier zu weit führen, die offiziellen Geschäftsberichte halten das vollständig fest.

Wer in Österreich ein größeres Vermögen anlegen will, stößt schnell auf eine Adresse am Wiener Schwarzenbergplatz. Dort betreut Bank Gutmann das Geld von Unternehmerfamilien, Stiftungen und vermögenden Privatpersonen, und das seit über hundert Jahren. Rund 30 Milliarden Euro liegen heute in der Verwaltung des Hauses. Im Kern macht Gutmann eine Sache: Es legt das Geld seiner Kunden an und berät sie dabei. Das klingt schlicht, verlangt aber viele Hände. Portfoliomanager verfolgen Tag für Tag die Märkte und entscheiden, wohin das Vermögen fließt. Anlageberaterinnen setzen sich mit den Kunden zusammen und machen daraus konkrete Empfehlungen. Im Hintergrund sorgen Fachleute für Recht und Compliance, für IT und für die Wertpapierabwicklung für den reibungslosen Ablauf, und ein eigenes Family-Office-Team begleitet große Vermögen über Generationen hinweg. Eine Tochtergesellschaft legt rund 130 Investmentfonds auf. Die Kundschaft reicht von Unternehmerfamilien über Stiftungen bis zu institutionellen Anlegern. Anders als viele Banken gehört Gutmann keinem großen Konzern. Die Mehrheit liegt bei der Familie Kahane, ein weiterer Teil bei den eigenen Leuten. 25 leitende Beschäftigte sind als Partner am Haus beteiligt. Das verändert die Perspektive. Wer Verantwortung übernimmt, kann am Ende mitbesitzen, und über die Strategie wird in Wien entschieden. Der Hauptsitz liegt am Schwarzenbergplatz, mitten im ersten Wiener Bezirk. Weitere Büros gibt es in Linz und Salzburg, dazu zwei im Ausland, in Budapest und Prag. Groß ist das Haus nicht: Rund 280 Menschen arbeiten hier, verwaltet werden etwa 30 Milliarden Euro. Dahinter steht eine lange Geschichte. Die Bank besteht seit 1922 und hat in dieser Zeit Kriege, Währungsreformen und mehrere Finanzkrisen überstanden, ohne ihr Geschäft zu wechseln. Entsprechend gemischt sind die Berufe. Neben Bankkaufleuten und Beraterinnen arbeiten hier Juristen, IT-Leute und Fachkräfte für die Wertpapierabwicklung; auch Berufseinsteiger finden über diesen Bereich einen Weg ins Haus. Beaufsichtigt wird Gutmann wie jede österreichische Bank von der Finanzmarktaufsicht.

Bei HDI in Wien arbeitet niemand im klassischen Versicherungsaußendienst. Verkauft wird über unabhängige Makler. Die rund 341 Beschäftigten sitzen stattdessen im Innendienst, im Marketing und in der IT, der Großteil davon an der Edelsinnstraße im zwölften Wiener Bezirk. Versichert wird auf zwei recht unterschiedlichen Seiten. Für Unternehmen zählt vor allem die Technik: eine Maschine, die ausfällt, ein Transport, der beschädigt ankommt, oder die Wochen, in denen nach einem Schaden die Produktion stillsteht. Privatleute sind mit Auto, Haushalt, Eigenheim oder Rechtsschutz dabei. Gewachsen ist das Haus aus dem Industriegeschäft. Das Geschäft mit Privatkunden kam Schritt für Schritt dazu, die Kfz-Sparte 1990, Haushalt und Rechtsschutz Mitte der Neunziger. Die Wurzeln reichen weiter zurück, als der heutige Name vermuten lässt. 1875 entstand in Österreich ein Versicherungsverein der Papierindustrie, aus dem die Linie führt; in seiner heutigen Form ist HDI seit 1983 am Markt. Über dem österreichischen Geschäft steht die Talanx-Gruppe, eine der großen Versicherungsgruppen Deutschlands. Konkret heißt das: ein regional aufgestelltes Haus mit Büros in mehreren Bundesländern, das seit 2007 auch Töchter in Tschechien, der Slowakei und Ungarn führt. 2023 lag das Prämienvolumen bei rund 272 Millionen Euro, ein Plus von 7,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Weil der Vertrieb bei den Maklern liegt, sieht die Arbeit anders aus als in vielen anderen Versicherungen. In der Schadenabteilung wird entschieden, ob und wie ein Fall reguliert wird. In der Industrieversicherung kalkulieren Underwriter Risiken, die kein Standardtarif abbildet. Wer dazulernen will, findet ein internes Lernportal, externe Kurse und Coachings, die das Unternehmen bezahlt. Auch der Arbeitstag hat hier seine eigenen Regeln. 37,5 Stunden in der Woche, Gleitzeit und bis zu drei Tage Homeoffice. Unter dem Stichwort TOGETHER bündelt HDI, was die Gruppe als ihre Stärke versteht: Menschen unterschiedlicher Herkunft an einem Tisch, ohne Dresscode.

Die NÖM-Milch aus dem Kühlregal, die Tageszeitung Kurier und ein gutes Stück der österreichischen Bankenlandschaft haben etwas gemeinsam: Dahinter steht die Raiffeisen-Holding Niederösterreich-Wien. Sie ist eine der größten privaten Beteiligungsholdings des Landes und verwaltet von Wien aus Anteile an Unternehmen quer durch die Wirtschaft. Eine klassische Filialbank, an die viele beim Namen Raiffeisen zuerst denken, ist sie also nicht. Das Geschäftsmodell ist schnell erklärt: Die Holding investiert in Unternehmen und begleitet sie über Jahre als Eigentümerin. Manche ihrer Beteiligungen kennt fast jeder. Im Bankgeschäft gehört ihr die Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien, über die sie rund ein Viertel an der börsennotierten Raiffeisen Bank International hält. Bei den Lebensmitteln reicht die Spanne vom Molkereibetrieb NÖM bis zum Zuckerkonzern Agrana. Dazu kommen Engagements in der Gesundheitswirtschaft, bei Infrastruktur und Energie sowie im Mediengeschäft, wo die Gruppe etwa am Kurier beteiligt ist. Die Zahlen zeigen die Dimension. In Summe kommt die Gruppe auf eine Bilanzsumme von 37,5 Milliarden Euro, das Konzernergebnis lag zuletzt bei 462,3 Millionen Euro (Stand 31. Dezember 2025). Der Sitz ist Wien, die Rechtsform eine registrierte Genossenschaft. Die Wurzeln reichen ins 19. Jahrhundert zurück, zur Selbsthilfe-Idee von Friedrich Wilhelm Raiffeisen. An der Spitze steht seit 2012 Obmann Erwin Hameseder. Für Bewerberinnen und Bewerber ist das Haus vor allem eine Adresse für kaufmännische und wirtschaftsnahe Berufe. Wer Beteiligungen betreut, arbeitet an der Schnittstelle von Finanzierung, Controlling und Strategie. Daneben sichern Fachleute aus Recht, Compliance und Risikomanagement die vielen Töchter ab. Das Unternehmen trägt das Zertifikat als familienfreundlicher Betrieb (berufundfamilie) und schreibt seine Stellen über raiffeisenbank.jobs aus. Wie viele Menschen die Holding selbst beschäftigt, weist sie öffentlich nicht gesondert aus. Ihren größten Eigentümeranteil halten die niederösterreichischen Raiffeisenbanken, die operative Bankarbeit vor Ort leistet die Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien.

Kauf auf offene Rechnung im Webshop, Leasingantrag bei der Bank, neuer Handyvertrag: Bevor ein Unternehmen zusagt, will es wissen, mit wem es zu tun hat. Diese Auskunft liefert CRIF, und zwar seit dem Jahr 2000 von Wien aus. Am Wiener Standort sind es 69 Mitarbeitende. Hinter ihnen steht eine Gruppe mit mehr als 6.600 Beschäftigten in 37 Ländern. Das Geschäft dreht sich um zwei Fragen. Ist jemand die Person, die er zu sein behauptet? Und wird die Rechnung am Ende bezahlt? Eine Bank, die über einen Leasingantrag entscheidet, und ein Webshop, der Kauf auf Rechnung anbietet, bekommen die Antwort in dem Moment, in dem der Antrag im System aufschlägt. Dazu kommen neuere Felder. Beim digitalen Onboarding von Neukunden zählen Sekunden. Bei ESG-Bewertungen geht es darum, wie nachhaltig ein Lieferant wirtschaftet. Und Privatpersonen können umgekehrt eine Selbstauskunft anfordern und nachsehen, was über sie gespeichert ist. Gegründet wurde CRIF 1988 in Bologna, dort sitzt die Gruppe bis heute. In Wien ist das Unternehmen seit 2000 am Markt, den Namen der Gruppe trägt es seit 2013. Weltweit nutzen rund 10.500 Banken und 90.000 Geschäftskunden die Dienste (crif.com, abgerufen 16.07.2026). Für Bewerberinnen und Bewerber heißt das: ein überschaubares Team in Wien, hinter dem ein Verbund mit über 85 Gesellschaften steht. Die überregionale Ausrichtung hat die Geschäftsführung ausdrücklich zu einer ihrer Prioritäten erklärt. Wer hier anfängt, arbeitet mit Daten und mit den Systemen, die daraus Entscheidungen machen; die Firma hält dafür neben der Berechtigung als Auskunftei über Kreditverhältnisse auch eine für Dienstleistungen in der automatischen Datenverarbeitung. Dass Wege intern weit führen können, zeigt die Spitze selbst. Anca Eisner-Schwarz leitet den Standort seit April 2025, davor verantwortete sie dort Client Success und Operations. Ihr Vorgänger hatte das Haus 17 Jahre lang geführt. Ein Urteil über das Klima kommt von außen: Great Place to Work zertifizierte CRIF im Jänner 2025, und diese Auszeichnung beruht allein auf den Antworten der Belegschaft. Auf kununu ist das Unternehmen 2025 als Top Company gelistet. Im eigenen Arbeitgeberprofil nennt CRIF ein Mentoringprogramm, Weiterbildung und die Möglichkeit, von zu Hause zu arbeiten, und gibt an, sechs bis zehn Stellen pro Jahr neu zu besetzen. Zahlen zum Umsatz des Standorts veröffentlicht die Firma nicht. Gearbeitet wird am Rothschildplatz im zweiten Wiener Bezirk.

1873 gründeten der Linzer Bischof Franz Joseph Rudigier und Graf Heinrich von Brandis eine Genossenschaft, die Bauern und Gewerbetreibenden nach dem Wiener Börsenkrach wieder Kredit geben sollte. Daraus wurde die Volkskreditbank AG, kurz VKB. Der Kundenkreis ist im Kern derselbe geblieben: Handwerksbetriebe, Unternehmerfamilien, Selbstständige und private Sparer. Rund 650 Menschen arbeiten heute dafür. Das Geschäft der VKB ist bodenständig. Sie sammelt Einlagen ein und gibt das Geld als Kredit weiter, vor allem an Betriebe und Familien in der eigenen Region. Ende 2025 lagen rund 3,4 Milliarden Euro an Kundeneinlagen bei der Bank, 2,75 Milliarden Euro standen als Finanzierungen aus. Im selben Jahr überschritt die Bilanzsumme mit 4,1 Milliarden Euro erstmals in der 153-jährigen Geschichte des Hauses die Vier-Milliarden-Marke, und das Betriebsergebnis lag bei 37,4 Millionen Euro. Was die VKB von den meisten österreichischen Banken unterscheidet, ist ihre Eigentümerstruktur. Sämtliche Aktien hält die Volkskredit Verwaltungsgenossenschaft, und deren über 13.000 Mitglieder sind ausschließlich Kunden und Mitarbeiter der Bank. Jede Stimme wiegt gleich viel, unabhängig vom eingezahlten Betrag. Einem Bankensektor oder einer Konzernmutter im Ausland gehört das Haus nicht an. Entschieden wird in Linz. Von der Zentrale in der Linzer Rudigierstraße aus betreibt die Bank 32 Filialen in Oberösterreich, Wien, Salzburg und der Steiermark. Ein Großteil der Stellen liegt in der Beratung. Firmenkundenbetreuer begleiten Betriebe bei Investitionen und Finanzierungen, im Private Banking und in der Veranlagung geht es um größere Vermögen. Dahinter arbeiten IT, Produktmanagement und Marketing. Die VKB stellt Schulabgängerinnen ebenso ein wie Quereinsteiger mit Berufserfahrung und vergibt Praktika an Studierende; Einsteiger durchlaufen eine strukturierte Einschulung, Aus- und Weiterbildung sowie Projektverantwortung nennt die Bank als Teil der Karrierewege. Home-Office ist möglich, dazu kommen Essenszuschuss, Gesundheitsangebote und eine Gewinnbeteiligung für Mitarbeiter. Wie viele Lehrlinge das Haus ausbildet, veröffentlicht es nicht. Wie solide die Bank dasteht, lässt sich dagegen an einer Zahl ablesen: Die harte Kernkapitalquote stieg 2025 auf 20,1 Prozent, nach 17,5 Prozent im Jahr davor.

In Kärnten kennt man die BKS Bank seit über hundert Jahren. 1922 in Klagenfurt gegründet, ist sie heute eine börsennotierte Universalbank mit rund 1.100 Beschäftigten in der Gruppe und Standorten in mehreren Ländern. Ein Haus, das in seiner Region verwurzelt ist und trotzdem über die Grenze reicht. Das Geschäft ist das einer klassischen Hausbank. Privatkunden sparen hier, eröffnen ein Konto, finanzieren die Wohnung. Betriebe lassen sich bei Investitionen begleiten und beim Schritt ins Ausland. Dazu kommen Vermögensanlage, Wertpapiergeschäft und Leasing, für das fünf eigene Gesellschaften zur Gruppe gehören. Klagenfurt ist und bleibt der Sitz. Von dort aus hat sich die Bank aber längst über Kärnten hinaus entwickelt. Rund 63 Geschäftsstellen betreibt sie, und neben Österreich ist sie mit eigenen Standorten in Slowenien, Kroatien und der Slowakei vertreten. Der Schritt über die Grenze begann schon in den 1990er-Jahren. An der Wiener Börse notiert die Aktie seit 1986. Allein steht die BKS dabei nicht. Gemeinsam mit der Oberbank und der BTV bildet sie die 3-Banken-Gruppe, einen Verbund aus drei regional verankerten, aber eigenständig geführten Instituten. Das gibt einem mittelgroßen Haus Rückhalt, ohne dass die Entscheidungen anderswo fallen. Die Berufe reichen weiter, als das Wort Bank vermuten lässt. Klar, in den Filialen sitzen die Beraterinnen und Berater, die beim Wohnkredit oder beim Wertpapierdepot weiterhelfen. Doch ein Institut dieser Größe beschäftigt ebenso IT-Leute, Risikoanalystinnen und Treasury-Fachkräfte in der Klagenfurter Zentrale, und im Firmenkundengeschäft betreuen Spezialisten mittelständische Unternehmen. Wer von Schule oder Uni kommt, findet Lehrstellen und Trainee-Plätze. Genaue Mitarbeiterzahlen schwanken je nach Stichtag; die Bank selbst nennt rund 1.100 Beschäftigte in der Gruppe. Verwurzelt ist sie geblieben. Gegründet in Klagenfurt, geführt aus Klagenfurt, und das seit 1922.

Eine Zahnzusatzversicherung, der Rechtsschutz fürs Auto, die Lebensversicherung fürs Alter: Mit Policen wie diesen beschäftigen sich rund 896 Menschen, die in Österreich für ERGO arbeiten. Verteilt sind sie auf 31 Standorte in sieben Bundesländern. Über dem heimischen Geschäft steht ein internationaler Konzern. ERGO Austria International AG ist die österreichische Holding über dem operativen Versicherungsgeschäft, das unter dem Namen ERGO Versicherung AG läuft. Beide gehören zur deutschen ERGO Group, die in mehr als 20 Ländern tätig ist und rund 37.000 Menschen beschäftigt, und damit zu Munich Re, einem der weltweit größten Rückversicherer. Für Bewerberinnen und Bewerber bedeutet diese Konstruktion einen lokalen Arbeitgeber mit dem Rückhalt einer großen Gruppe. Das Angebot in Österreich ist breit. Wer Auto, Haushalt oder die eigene Gesundheit absichern will, findet hier eine Police; ebenso versichern Betriebe Gebäude, Fuhrparks oder ihre Rechtsfälle. 2025 nahm ERGO in Österreich rund 746 Millionen Euro an Prämien ein. Die Wurzeln im Land reichen weiter zurück, als das Gründungsjahr der Holding vermuten lässt: 2007 in Wien gegründet, vereint die Gruppe ältere Häuser unter ihrem Dach, darunter die D.A.S., die 1956 als erste Rechtsschutzversicherung Österreichs entstand. Die Aufgaben verteilen sich über sehr unterschiedliche Felder. Aktuare und Mathematiker kalkulieren Tarife, im Kundenservice laufen die Schadensmeldungen ein, Juristinnen entscheiden über Rechtsschutzfälle, und ein eigener IT-Bereich hält die Systeme am Laufen. Dazu kommen Vertrieb und Marketing, Finanzen und Risikomanagement. Geführt wird das Unternehmen seit 2019 von Philipp Wassenberg; der Vorstand zählt sechs Köpfe.

1798 schlossen sich in Graz ein paar Handlungsgehilfen zusammen, um sich gegenseitig bei Krankheit, Arbeitslosigkeit und im Alter abzusichern. Aus dieser kleinen Solidarkasse wurde die Merkur Versicherung, heute die älteste Versicherung Österreichs. Versichert wird hier vor allem eines: Gesundheit. Genau das Geschäft, mit dem damals alles begann. Die Merkur ist in Österreich auf private Krankenversicherung spezialisiert, dazu kommen Lebens- und Sachversicherung. Der Sitz liegt seit jeher in Graz, an der Conrad-von-Hötzendorf-Straße. Rund 1.370 Menschen arbeiten in Österreich für das Unternehmen, im gesamten Konzern sind es etwa 1.800 (Stand 2025). Wer hier anfängt, landet je nach Beruf in ganz verschiedenen Welten. Im Außendienst beraten Kundenberaterinnen und -berater Familien und Selbstständige zu ihrem Schutz. In der Zentrale rechnen Aktuare an den Tarifen, und IT-Teams halten die Systeme am Laufen. Auffällig für einen Versicherer ist, wie früh hier auf Gesundheit gesetzt wurde, nicht erst auf den Schadenfall: Schon 1928 eröffnete der Verein ein eigenes Krankenhaus in Graz. 1992 ging die Merkur über die Grenze. Den Anfang machte Slowenien. Heute ist die Gruppe mit Tochtergesellschaften auch in Kroatien, Serbien und Südtirol vertreten, und Aufgaben enden nicht an der Staatsgrenze. Die Eigentümerstruktur ist ungewöhnlich. Die Aktien hält eine wechselseitige Versicherungsanstalt, kein börsennotierter Konzern. Quartalsdruck von Aktionären gibt es also nicht; das Unternehmen kann langfristig planen. An der Spitze der AG steht ein vierköpfiger Vorstand. 2023 ist die Merkur 225 Jahre alt geworden und versichert noch immer das, womit 1798 alles anfing.

