
Wohnen kostet Geld, und in Oberösterreich finanziert die HYPO einen guten Teil davon. Im geförderten und gemeinnützigen Wohnbau des Landes ist sie Marktführerin und begleitet seit über 130 Jahren Menschen, die bauen, kaufen oder ihr Erspartes anlegen. Gegründet 1890 vom oberösterreichischen Landtag, nahm sie 1891 als Landes-Hypothekenanstalt ihren Betrieb auf. Seit 1997 ist sie eine Aktiengesellschaft mit Sitz an der Linzer Landstraße.
Im Kern ist die HYPO Oberösterreich eine Universal- und Hypothekenbank. Sie führt Konten und vergibt Kredite wie jede Hausbank, hat ihren Schwerpunkt aber im Wohnbau und in der Veranlagung. Als Pfandbriefbank refinanziert sie sich über gedeckte Anleihen und Wohnbauanleihen. Neben Privatkundinnen und -kunden betreut sie Ärztinnen und Ärzte, gemeinnützige Bauträger und die öffentliche Hand. In den Filialen beraten Mitarbeitende zu Finanzierung und Geldanlage, im Private Banking geht es um größere Vermögen, in den internen Abteilungen um Treasury, Risiko und die Abwicklung im Hintergrund.
Die Bank ist überschaubar und regional verankert. Rund 425 Menschen arbeiteten zuletzt für sie (Stand 2020), verteilt auf zwölf Standorte, die meisten davon in Linz, dazu Filialen in Städten wie Wels, Steyr und Ried sowie ein Büro in Wien. Die Bilanzsumme lag Ende 2020 bei knapp 7,8 Milliarden Euro. Eigentümer sind das Land Oberösterreich mit gut der Hälfte der Anteile sowie die HYPO Holding rund um die Raiffeisenlandesbank Oberösterreich und die Oberösterreichische Versicherung. Das Land im Rücken zu haben prägt das Geschäft. Vieles dreht sich um Wohnbau, Infrastruktur und öffentliche Projekte im eigenen Bundesland.
Als Arbeitgeberin tritt die HYPO selbstbewusst auf, und sie kann es belegen. Seit 2017 zeichnen das Wirtschaftsmagazin Trend und die Bewertungsplattform Kununu sie Jahr für Jahr als Top-Arbeitgeberin aus. 2007 war sie die erste Bank Oberösterreichs mit dem staatlichen Gütezeichen für familienfreundliche Betriebe. Sie bildet Lehrlinge aus und bietet neben der klassischen Führungslaufbahn auch Fachkarrieren. Wer gern vor Menschen spricht, kann das als interne Trainerin oder interner Trainer vertiefen. Der eigene Anspruch steht knapp im Leitbild: Menschlichkeit und Leistung sollen zusammengehören.
Landstraße 38
4010 Linz
Österreich