
In Kärnten kennt man die BKS Bank seit über hundert Jahren. 1922 in Klagenfurt gegründet, ist sie heute eine börsennotierte Universalbank mit rund 1.100 Beschäftigten in der Gruppe und Standorten in mehreren Ländern. Ein Haus, das in seiner Region verwurzelt ist und trotzdem über die Grenze reicht.
Das Geschäft ist das einer klassischen Hausbank. Privatkunden sparen hier, eröffnen ein Konto, finanzieren die Wohnung. Betriebe lassen sich bei Investitionen begleiten und beim Schritt ins Ausland. Dazu kommen Vermögensanlage, Wertpapiergeschäft und Leasing, für das fünf eigene Gesellschaften zur Gruppe gehören.
Klagenfurt ist und bleibt der Sitz. Von dort aus hat sich die Bank aber längst über Kärnten hinaus entwickelt. Rund 63 Geschäftsstellen betreibt sie, und neben Österreich ist sie mit eigenen Standorten in Slowenien, Kroatien und der Slowakei vertreten. Der Schritt über die Grenze begann schon in den 1990er-Jahren. An der Wiener Börse notiert die Aktie seit 1986.
Allein steht die BKS dabei nicht. Gemeinsam mit der Oberbank und der BTV bildet sie die 3-Banken-Gruppe, einen Verbund aus drei regional verankerten, aber eigenständig geführten Instituten. Das gibt einem mittelgroßen Haus Rückhalt, ohne dass die Entscheidungen anderswo fallen.
Die Berufe reichen weiter, als das Wort Bank vermuten lässt. Klar, in den Filialen sitzen die Beraterinnen und Berater, die beim Wohnkredit oder beim Wertpapierdepot weiterhelfen. Doch ein Institut dieser Größe beschäftigt ebenso IT-Leute, Risikoanalystinnen und Treasury-Fachkräfte in der Klagenfurter Zentrale, und im Firmenkundengeschäft betreuen Spezialisten mittelständische Unternehmen. Wer von Schule oder Uni kommt, findet Lehrstellen und Trainee-Plätze.
Genaue Mitarbeiterzahlen schwanken je nach Stichtag; die Bank selbst nennt rund 1.100 Beschäftigte in der Gruppe. Verwurzelt ist sie geblieben. Gegründet in Klagenfurt, geführt aus Klagenfurt, und das seit 1922.
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Österreich