

Bahnhofstraße 2
6850 Dornbirn
Österreich

1867 taten sich Dornbirner Bürger zusammen und gründeten ihre eigene Sparkasse. Aus dem kleinen Geldinstitut von damals ist die siebtgrößte Sparkasse Österreichs geworden. Geführt wird sie nach wie vor aus Dornbirn, ihre Filialen ziehen sich durchs Vorarlberger Rheintal, eine steht in Wien.
Das Geschäft ist bodenständig. Privatkundinnen und Privatkunden sparen hier, finanzieren ihr erstes Eigenheim oder legen Geld an; daneben betreut die Bank Firmenkunden vom Handwerksbetrieb bis zum größeren Industrieunternehmen im Tal. An der Spitze stehen zwei Vorstände, das Privat- und das Firmenkundengeschäft führen je eigene Bereichsleiter. Etwa 350 Menschen arbeiten an 13 Standorten; eine genauere Zahl nennt die Bank nicht.
Wem die Bank gehört, lässt sich genau benennen. Die Mehrheit liegt bei der Privatstiftung Dornbirner Sparkasse, der übrige Teil bei einer Gesellschaft, hinter der die Stadt Dornbirn steht. Einen anonymen Großaktionär gibt es also nicht. Dazu kommt der Haftungsverbund der österreichischen Sparkassen rund um die Erste Group: Gerät ein Mitglied in Not, springen die anderen ein. Für die Beschäftigten bedeutet das beides zugleich, die kurzen Wege einer regionalen Bank und den Rückhalt einer großen Gruppe.
Dass die Arbeit etwas taugt, lässt sich an der Außensicht ablesen. 2026 kürte das Institut für Management und Wirtschaftsforschung die Sparkasse zur Regionalbank mit der besten Servicequalität, und ihre Filialen gelten gemessen am internen Benchmark von Erste Bank und Sparkassen als die erfolgreichsten des Landes. Wer eine Banklehre beginnt, in der Kundenberatung einsteigt oder später ins Firmenkundengeschäft, ins Treasury oder ins Risikomanagement wechseln möchte, findet diese Wege unter einem Dach. Gegründet 1867, ist die Sparkasse eines der ältesten noch tätigen Geldinstitute Vorarlbergs.
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