

Sparkassenplatz 1
6010 Innsbruck
Österreich

Am 12. Februar 1822 nahm im Innsbrucker Stadtturm eine Sparkasse ihren Betrieb auf. Geldgeber waren der Landesgouverneur, der Innsbrucker Bürgermeister und das Stift Wilten, die einen Garantiefonds zusammenlegten, damit auch kleine Leute etwas zurücklegen konnten. Zwei Jahrhunderte später sitzt dieselbe Bank am Sparkassenplatz und betreut mehr als 150.000 Kundinnen und Kunden in und um Innsbruck.
Im Kern ist die Tiroler Sparkasse eine Regionalbank. Privatleute führen hier ihr Konto, legen Geld an, finanzieren die erste Wohnung oder sorgen für die Pension vor. Tiroler Betriebe holen sich Kredite, mal für eine neue Maschine, mal für ein Betriebsgebäude. Dazu kommt das Sparbuch, dem das Haus seinen Namen verdankt, und für alle, die nicht in die Filiale kommen wollen, Beratung per Video und Chat. Das Filialnetz ist überschaubar und doch dicht: neben der Zentrale rund 25 Standorte in der Stadt und im Umland, dazu etwa ebenso viele Bankomat- und SB-Stellen. Ende 2021 arbeiteten samt Töchtern und Verbundpartnern rund 400 Menschen für die Bank. In den Filialen sitzen Beraterinnen und Berater, die einer jungen Familie den ersten Wohnkredit durchrechnen oder mit einer Unternehmerin über eine Finanzierung sprechen. In der Zentrale arbeitet, wen man als Kunde nie zu Gesicht bekommt: Leute im Risikomanagement, in der IT, in der Verwaltung. Allein steht die Tiroler Sparkasse dabei nicht. Knapp drei Viertel der Anteile hält die Erste Bank der österreichischen Sparkassen, den Rest eine Tiroler Privatstiftung. Damit gehört das Haus zur Sparkassengruppe und zur Erste Group, einem der größten Bankhäuser in Mittel- und Osteuropa. Für Beschäftigte bringt das zwei Dinge zusammen: einen Arbeitgeber mit kurzen Wegen in Innsbruck und im Rücken einen großen Verbund mit eigenen Ausbildungs- und Aufstiegswegen. Ein Teil des Gewinns geht laut Satzung seit jeher an gemeinnützige Zwecke in der Region. Daran hat sich in über 200 Jahren wenig geändert.
Sparkassenplatz 1
6010 Innsbruck
Österreich