

Thomas-Klestil-Platz 1
1030 Wien
Österreich

Über 300 Beschäftigte, eine Bilanzsumme von 6,3 Milliarden Euro und ein Geschäft, das weit über Österreich hinausreicht. Von Wien aus arbeitet die DenizBank AG, gehört aber zu einer der großen Bankengruppen der Golfregion. Gegründet wurde sie 1996. Den heutigen Namen trägt sie seit 2003.
Im Alltag ist die DenizBank eine ganz normale Privatkundenbank. Wer sparen will, findet Tages- und Festgeldangebote; wer Geld in die Türkei überweisen möchte, erledigt das hier ebenso wie seine laufenden Bankgeschäfte über die DenizMobile-App. Daneben steht ein zweites Standbein, das den Charakter des Hauses prägt: die Finanzierung von internationalem Handel. Die Bank begleitet Unternehmen bei grenzüberschreitenden Geschäften und hat sich besonders in der Handels- und Rohstofffinanzierung einen Namen gemacht, oft entlang der Wirtschaftsbeziehungen zwischen Österreich und der Türkei.
Die Geschichte erklärt einiges davon. 1996 als ESBANK gegründet, kam das Haus 2002 zur türkischen DenizBank-Gruppe und firmiert seit 2003 unter dem heutigen Namen. Seit Juli 2019 gehört die Muttergesellschaft zur Emirates NBD aus Dubai. Für die Belegschaft bedeutet das eine ungewöhnliche Konstellation: ein vergleichsweise kleines Institut in Wien, im Rücken ein international aufgestellter Eigentümer.
Wie solide das Fundament ist, lässt sich an den Zahlen ablesen. 2024 wuchs die Bilanzsumme um knapp zwölf Prozent auf 6,3 Milliarden Euro, der Jahresüberschuss lag bei rund 161 Millionen Euro, die Eigenkapitalrendite bei 12,75 Prozent (DenizBank AG, Geschäftsjahr 2024). Bemerkenswert für ein Haus dieser Größe.
Gearbeitet wird an mehreren Orten. Elf Filialen betreibt die DenizBank in Österreich, drei weitere in Deutschland, geführt wird das Ganze aus der Zentrale am Thomas-Klestil-Platz in Wien. Im Filialnetz und im Service-Center beraten Mitarbeitende ihre Kundschaft, häufig in mehr als einer Sprache. Die Zentrale lebt von anderen Berufen. Hier prüfen Kreditfachleute Finanzierungen, hier sitzen die Teams für Risiko und Compliance, und hier entsteht die Technik hinter App und Internetbanking. Geführt wird das Haus von einem vierköpfigen Vorstand. Wer aus dem Bankwesen kommt, findet ein breites Feld; und Mehrsprachigkeit ist hier kein Bonus im Lebenslauf, sondern oft Teil der täglichen Arbeit am Schalter.
Thomas-Klestil-Platz 1
1030 Wien
Österreich