

Untere Donaulände 28
4020 Linz
Österreich

165 Filialen in fünf Ländern, und die Entscheidungen fallen in Linz. Von dort aus finanziert die Oberbank Betriebe und begleitet Privatkunden in Österreich, Deutschland, Tschechien, der Slowakei und Ungarn. Gegründet wurde das Haus 1869 als Bank für Oberösterreich und Salzburg. Heute arbeiten rund 2.160 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Bank.
Das Firmenkundengeschäft trägt die Bank. 21,6 Milliarden Euro an Krediten standen Ende 2025 aus, und das Firmenkreditvolumen wuchs im selben Jahr um 4,6 Prozent, während der österreichische Gesamtmarkt um 2,4 Prozent zulegte. Wer hier in der Firmenkundenbetreuung arbeitet, hat es mit Mittelständlern zu tun, die Hallen bauen, Maschinen anschaffen oder einen Standort im Nachbarland aufmachen. Im Privatkundengeschäft geht es um Konten, Wohnbaufinanzierung und Wertpapierdepots. Insgesamt betreut die Oberbank 43,6 Milliarden Euro an Kundengeldern.
Ausland heißt hier nicht Repräsentanz, sondern Filiale. Knapp 50 der 165 Standorte liegen in Deutschland, der Rest verteilt sich auf Österreich und die drei mitteleuropäischen Märkte. Über 1.500 Partnerbanken weltweit wickeln das Auslandsgeschäft der Kunden mit ab. Für Beschäftigte heißt das: grenzüberschreitende Finanzierungen sind Tagesgeschäft, nicht Ausnahme.
Die Zahlen dahinter sind solide. 477,1 Millionen Euro Gewinn vor Steuern im Jahr 2025, das dritte Rekordergebnis in Folge; die Bilanzsumme lag bei 29,4 Milliarden Euro, die Kernkapitalquote bei knapp 20 Prozent und die Cost-Income-Ratio bei 42,8 Prozent. Unabhängigkeit nennt die Bank ihr oberstes Unternehmensziel. Gemeinsam mit BKS Bank und BTV bildet sie die 3-Banken-Gruppe.
Einsteigen kann man auf mehreren Wegen. Das General Banking Program führt Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger in zwei Jahren zur Zertifizierung als General Banker, dahinter steht die hauseigene General Banking Akademie. Praktikumsplätze schreibt die Bank auch für Webentwicklung, für Data Modeling & Analytics und im Personalmanagement aus, nicht nur für klassische Bankberufe. Dazu kommen Lehre und der Quereinstieg für Berufserfahrene an allen Standorten. Welche Benefits und Sozialleistungen im Einzelnen dahinterstehen, führt die Karriereseite allerdings nicht im Detail aus.
Zum Jahreswechsel wechselt die Spitze. Generaldirektor Franz Gasselsberger scheidet mit 31. Dezember 2026 aus; Vorstandsdirektor Martin Seiter, seit 2006 im Haus und seit 2020 im Vorstand, übernimmt am 1. Jänner 2027.
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