Goethestraße 1a
4020 Linz
Österreich

Wer bei der Partner Bank AG anlegt, bekommt keinen hauseigenen Fonds verkauft. Das Linzer Institut legt selbst keine Fonds, Anleihen oder Zertifikate auf und muss deshalb auch keine eigenen Produkte empfehlen. Gegründet wurde die Bank 1992; seither arbeitet sie mit unabhängigen Finanzdienstleistern zusammen, die Menschen bei Vorsorge und Vermögensaufbau begleiten.
Zwei Dinge prägen das Geschäft. Da sind die Wertpapiere, breit gestreute Aktienportfolios und Anleihen, mit denen Kunden über Jahre Vermögen aufbauen sollen. Und da ist physisches Gold, Feingold, das in österreichischen Tresoren lagert. Beraten werden die Kunden nicht von Bankangestellten, sondern von selbstständigen Finanzdienstleistern, mit denen die Partner Bank in Österreich, Deutschland und mehreren Nachbarländern zusammenarbeitet. Genau das steckt hinter dem Namen.
Hinter den Kulissen sitzen Spezialisten. In der IT hält ein Team die Wertpapierabwicklung am Laufen, Analystinnen und Analysten bereiten Reportings auf, und im Risikomanagement achten Fachleute auf die Regeln, die für ein Kreditinstitut gelten. Dazu kommen das Wertpapiermanagement und das Kundenbackoffice. Viele Stellen lassen sich teils im Homeoffice erledigen, die ausgeschriebenen Gehälter liegen laut karriere.at zwischen rund 38.000 und 70.000 Euro im Jahr.
Das Haus ist überschaubar geblieben; karriere.at gibt die Belegschaft mit 31 bis 50 Personen an. Eigentümerin ist eine Stiftung mit Sitz in Vaduz, die Foundation for Social and Economic Development. Weil weder die Stiftung noch die Bank an Fondsgesellschaften beteiligt sind, kann das Institut seine Produkte vergleichsweise frei auswählen, ein Punkt, den die Bank selbst in den Mittelpunkt rückt. Beaufsichtigt wird sie von der österreichischen Finanzmarktaufsicht.
Ein eigenes Anliegen ist die Finanzbildung. Die Partner Bank bietet Kurse, Webinare und Workshops an, viele davon gezielt für Frauen. Seit 1992 sitzt das Unternehmen an der Goethestraße in Linz. Im Geschäftsjahr 2024 wies es einen Jahresgewinn von rund 736.000 Euro aus.
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