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CA Immo ist ein börsennotierter Immobilienkonzern mit Hauptsitz in Wien und Niederlassungen in weiteren Ländern Zentraleuropas. Schwerpunkt sind Vermietung und Management eigener Büroimmobilien sowie die Entwicklung von Bürogebäuden in innerstädtischen Lagen. Die Projektentwicklung erfolgt überwiegend im eigenen Haus.









































































































































































































Rund 500.000 Menschen betreten jeden Tag ein Gebäude der BIG, ohne den Namen unbedingt zu kennen. Es sind Schülerinnen in ihren Klassen, Studierende in Hörsälen, Richter in Verhandlungssälen, Beamtinnen in Polizeidienststellen. Die Bundesimmobiliengesellschaft m.b.H. gehört zu den größten Immobilieneigentümern Österreichs und kümmert sich genau um diese Häuser: planen, bauen, sanieren, verwalten.
Gegründet wurde die BIG 1992 per Gesetz, um die Liegenschaften der öffentlichen Hand zu bündeln. Heute umfasst das Portfolio rund 2.000 Liegenschaften mit einem Fair Value von annähernd 18 Milliarden Euro. Die Mieter sind großteils der Bund und seine Einrichtungen, etwa das Bildungsministerium, die österreichischen Universitäten sowie das Innen- und das Justizministerium. Eigentümerin der Gesellschaft ist die Österreichische Beteiligungs AG; der Firmensitz liegt in der Trabrennstraße in der Wiener Leopoldstadt. Über die Tochter ARE Austrian Real Estate kommen Büro- und Wohnimmobilien sowie Stadtentwicklungsprojekte dazu.
Die BIG begleitet ein Gebäude über seinen ganzen Lebenszyklus, vom Neubau über laufende Sanierungen bis zur Vermietung. Das macht die Aufgabenfelder breit. Im Asset Management verantworten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ganze Gebäudegruppen des Portfolios. Im Projektmanagement werden Schulneubauten und Universitätssanierungen eigenständig durch alle Bauphasen geführt, während in der Projekttechnik und im Facility Management Fachleute für Elektro- und HKLS-Anlagen die Technik der Häuser am Laufen halten. Dazu kommen kaufmännische Rollen in der Hausverwaltung und im Verwaltungsbetrieb.
Wer früh einsteigen will, kann das auch über eine Lehre tun, etwa als Immobilienkaufmann oder im Büromanagement, wahlweise als Lehre mit Matura. Standorte gibt es in ganz Österreich, nicht nur in Wien. Geführt wird das Unternehmen von Gerald Beck und Christine Dornaus. Mehr als 1.000 Menschen arbeiten für die BIG. Eine genaue Aufschlüsselung nach Berufsgruppen veröffentlicht das Unternehmen öffentlich nicht.

C&P Immobilien baut Wohnungen, die ihre Käufer nie selbst bewohnen werden. Private Anleger erwerben sie und vermieten sie weiter. Auf diese Nische hat sich das Grazer Unternehmen seit 2006 spezialisiert, und es begleitet sie vom Grundstück bis zur Übergabe an den Anleger. Gegründet haben es zwei Steirer, die die Firma bis heute führen.
Markus Ritter und Thomas Schober-Plankl gründeten die Firma 2006 in Unterpremstätten bei Graz, damals noch unter dem Namen C&P Consulting. Zwei Jahre später wandelten sie das Unternehmen in eine Aktiengesellschaft um und zählten damit zu den jüngsten Vorständen einer operativ tätigen AG in Österreich. Das Geschäftsmodell blieb seither stabil. C&P sichert sich Grundstücke, entwickelt darauf Wohnprojekte und verkauft die fertigen Einheiten einzeln an private Käufer. Nach eigenen Angaben ist das Unternehmen in diesem Segment seit 2011 österreichischer Marktführer. Die zweitausendste Anlegerwohnung wechselte 2015 den Besitzer.
Der Sitz liegt im Brauquartier in Puntigam, einem Grazer Stadtteil, an dessen Entwicklung C&P selbst beteiligt war. Dazu kommen Wien und, seit 2015, Berlin. Wer hier arbeitet, sitzt meist auf einer von zwei Seiten. Bautechniker und Projektleiterinnen bringen die Baustellen voran und koordinieren die ausführenden Firmen. Im Vertrieb begleiten Beraterinnen einen Käufer von der ersten Frage bis zur Schlüsselübergabe. Dahinter arbeiten Buchhaltung, Recht und Marketing.
Die vergangenen zwei Jahre haben das Unternehmen spürbar umgebaut. 2024 ging die Hausverwaltungstochter C&P Management an die Supernova-Gruppe, 2025 folgte der Auszug aus der selbst errichteten Zentrale. Seit September 2025 ist der Rechtsträger im Firmenbuch wieder als GmbH eingetragen und aktiv, geführt von den beiden Gründern. Die Beschäftigtenzahlen, die online kursieren, stammen noch aus der Zeit davor.
Gebaut wird weiter. Am Wiener Genochplatz übergibt C&P derzeit 131 Anlegerwohnungen an ihre Eigentümer, in der Süßenbrunner Straße läuft das nächste Projekt an. Offene Stellen veröffentlicht das Unternehmen auf cp-ag.at, Initiativbewerbungen gehen an karriere@cp-ag.at.


Rund 2,6 Millionen Quadratmeter Nutzfläche stehen in der Betreuung von IMV. Wohnhäuser, Büros, Geschäftsflächen: Für die Eigentümer erledigt die Firma die Abrechnung, sorgt für die Instandhaltung und ist erste Anlaufstelle für die Mieter. Gegründet wurde das Unternehmen 1993 in Wien. Heute arbeiten hier 178 Menschen an sechs Standorten.
Hausverwaltung ist der Kern des Geschäfts, doch dabei bleibt es nicht. IMV begleitet Sanierungen von der Planung bis zur Baustelle, übernimmt das technische Facility Management und bewertet und vermittelt Immobilien; über den hauseigenen Immofinder werden Wohnungen und Objekte angeboten. Nach eigenen Angaben ist IMV die größte private Hausverwaltung Österreichs. Der Sitz liegt zentral im vierten Wiener Bezirk an der Paulanergasse, weitere Büros gibt es in Niederösterreich, der Steiermark und über die Grenze hinweg in Deutschland.
Im Arbeitsalltag treffen mehrere Berufe aufeinander. Immobilienmanagerinnen und -manager betreuen die Objekte, halten den Draht zu Eigentümern und Mietern und beschäftigen sich zunehmend mit Digitalisierung und Nachhaltigkeit. In der Objektbuchhaltung laufen die Abrechnungen zusammen. Technikerinnen und Techniker entscheiden mit, was an den Gebäuden repariert oder erneuert wird.
Für ihre Arbeit hat sich die Firma nach Quality Austria zertifizieren lassen und gehört dem Österreichischen Verband der Immobilienwirtschaft an. Neue Kolleginnen und Kollegen bekommen einen Buddy, der durch die ersten Wochen hilft. Wer möchte, arbeitet zeitweise im Home-Office und teilt sich die Zeit flexibel ein. Dazu kommen Weiterbildung, Gesundheitsangebote von der Vorsorgeuntersuchung bis zur vergünstigten Fitnessmitgliedschaft und ein Zuschuss zum Essen. Auf kununu trägt IMV für 2026 das Top-Company-Siegel. Mehr als dreißig Jahre nach der Gründung wird von Wien aus weiter verwaltet, geplant und gebaut.

In der Gentzgasse in Wien-Währing schätzt ein kleines Team Wohnungen und Grundstücke ein, bevor sie überhaupt auf den Markt kommen. Diese Bewertung kostet nichts und verpflichtet zu nichts. Dahinter steht die Immobilien lifetime GmbH, die es seit 2011 gibt und die in Wien unter der Marke RE/MAX Real Experts auftritt. Ein Maklerbüro mit sieben Namen auf der Teamseite, angeschlossen an das größte Immobiliennetzwerk des Landes.
Vermittelt wird beides, Verkauf und Vermietung. Mal geht es um eine Altbauwohnung im 18. Bezirk, mal um eine Gewerbefläche oder ein Baugrundstück im Wiener Umland. Dazu kommen Marktwerteinschätzungen und die Beratung von Käuferinnen und Käufern, die eine Immobilie als Veranlagung sehen. Die Gewerbeberechtigung als Immobilienmakler und die Mitgliedschaft in der Fachgruppe der Immobilien- und Vermögenstreuhänder der Wirtschaftskammer Wien setzen den fachlichen Rahmen, in dem gearbeitet wird.
Geführt wird das Unternehmen von Hubert Koller, der als Broker und Eigentümer des Büros seit der Gründung an Bord ist; Patrick Lackinger verantwortet als Office Manager den Bürobetrieb. Beraten wird auf Deutsch, Englisch und Französisch, was in einem Bezirk mit vielen internationalen Zuzügen den Unterschied macht. Sieben Personen, ein Standort. Die Wege zwischen Bewertung, Vermarktung und Abschluss sind entsprechend kurz, und wer hier arbeitet, bleibt bei einem Objekt vom ersten Termin bis zum Ende dabei, statt nur ein Teilstück davon zu sehen.
Das Büro gehört zum Netzwerk von RE/MAX Austria, und das ist für Berufseinsteigerinnen und Quereinsteiger der handfeste Teil. Laut Maklerranking 2025 von immomedien arbeiten in Österreich rund 560 Maklerinnen und Makler in 110 Büros in allen neun Bundesländern unter dieser Marke, die seit 1999 im Land aktiv ist und seit 2006 eine eigene Akademie für die Ausbildung betreibt. Ein Sieben-Personen-Büro allein könnte ein solches Schulungsprogramm nicht stemmen. Wer den Zugang zum Beruf sucht, bekommt ihn hier über eine Struktur, die daneben steht.
Die Zahl der Beschäftigten veröffentlicht das Unternehmen nicht; die Teamseite des Büros ist der beste öffentliche Anhaltspunkt. Erreichbar ist die Gentzgasse 13 von Montag bis Donnerstag bis 17 Uhr, freitags bis 15 Uhr.

Wer in Wien eine Wohnung oder ein Zinshaus in fremde Hände gibt, will meist zweierlei: jemanden, der die Betriebskostenabrechnung sauber führt, und jemanden, der weiß, was das Mietrecht dazu sagt. Bei Mag. Alexander Paleczek sitzt beides unter einem Dach. Die Immobilienverwaltung im fünften Bezirk führt die Häuser, die angeschlossene Rechtsanwaltskanzlei klärt die juristischen Fragen dahinter. Das Büro in der Schönbrunner Straße gibt es in Familienhand seit über fünfzig Jahren.
Gegründet hat den Betrieb Franz Paleczek vor mehr als fünf Jahrzehnten. Sein Sohn, Mag. Alexander Paleczek, führt die Hausverwaltung seit 1994 als Einzelunternehmen weiter und eröffnete 2001 zusätzlich eine Rechtsanwaltskanzlei mit Schwerpunkt auf Miet-, Wohnungs- und Wohnungseigentumsrecht. Verwaltet werden Zinshäuser und Eigentumsobjekte für private Hauseigentümer. Der Arbeitsalltag reicht vom Aufsetzen der Mietverträge und dem Einzug der Mieten über die jährliche Betriebskosten- und Eigentümerabrechnung bis zur Abwicklung von Versicherungsschäden und der Koordination von Reparaturen. Manchmal ist Paleczek im selben Fall zweimal gefragt: einmal als Verwalter, einmal als Anwalt, wenn eine Streitfrage bei der Schlichtungsstelle oder vor Gericht landet.
Als Immobilienmakler und Immobilienverwalter ist der Betrieb seit Oktober 1994 bei der Wirtschaftskammer Wien eingetragen. Der Standort in der Schönbrunner Straße 112 liegt mitten in Margareten, mit festen Sprechzeiten von Montag bis Freitag. Wie viele Mitarbeiter das Haus genau zählt, ist öffentlich nicht ausgewiesen; die Struktur ist die eines inhabergeführten Kleinbetriebs, in dem Verwaltung und Kanzlei eng zusammenarbeiten. Genau darin liegt für die tägliche Arbeit ein Reiz: Man bleibt nicht in einem Teilschritt hängen, sondern begleitet ein Objekt von der Abrechnung bis zur rechtlichen Frage.
Gefragt sind hier Menschen, die eine Betriebskostenabrechnung lesen und führen können und am Telefon mit Mietern wie mit Eigentümern zurechtkommen. Auf der juristischen Seite braucht es solche, die im österreichischen Mietrecht und im Wohnungseigentumsrecht zu Hause sind. Wer die Immobilienbranche von zwei Seiten kennenlernen will, kaufmännisch verwaltend und rechtlich beratend, findet in dieser Verbindung ein ungewöhnlich breites Übungsfeld an einem einzigen Standort.

Rund 24.500 Wohnungen in Wien, Berlin, Leipzig, Dresden und Potsdam: Mit diesem Bestand wuchs conwert Immobilien Invest SE zu einer der größten Immobiliengesellschaften Österreichs. Gegründet 2001 von Günter Kerbler, notierte das Wiener Unternehmen ab 2002 an der Wiener Börse und ab 2011 im Leitindex ATX. Eines sollten Bewerberinnen und Bewerber allerdings wissen: conwert tritt heute nicht mehr als eigenständiger Arbeitgeber auf.
Das Geschäft drehte sich um Wohnen. conwert kaufte Zinshäuser und Wohnanlagen, sanierte und verwaltete sie und vermietete oder verkaufte die Einheiten, mit Schwerpunkt auf wachsenden Ballungsräumen in Österreich und Deutschland. In Wien galt das Unternehmen lange als einer der aktivsten Altbau-Entwickler. Eine solche Tätigkeit braucht viele Hände: Fachleute aus Immobilien- und Asset-Management, Hausverwaltung und Vermietung ebenso wie Projektentwickler und kaufmännische Profile aus Finanzierung, Controlling und Recht.
Entscheidend für die Einordnung ist die jüngere Geschichte. Ab September 2016 legte die deutsche Vonovia SE, Europas größtes Wohnungsunternehmen, ein Übernahmeangebot für conwert vor und sicherte sich bis Dezember 2016 rund 71,5 Prozent der Aktien. Der letzte Handelstag an der Wiener Börse war der 24. Oktober 2017. Danach ging conwert vollständig im Vonovia-Konzern auf. Die Wiener Gesellschaft mit der Firmenbuchnummer FN 212163 f besteht zwar bis heute fort, firmiert aber inzwischen als BUWOG Holding GmbH, steht zu 100 Prozent im Eigentum von Vonovia und ist Dachgesellschaft der BUWOG, die in Wien und Berlin Wohnungen baut und bewirtschaftet.
Für Interessierte heißt das konkret: Wer sich heute „bei conwert“ bewerben möchte, landet faktisch im Umfeld von BUWOG und Vonovia. Das ist nicht der kleinste Arbeitgeber. Allein in Deutschland bewirtschaftete Vonovia zum Zeitpunkt der conwert-Übernahme rund 333.000 Wohnungen, und der Konzern ist über mehrere Länder hinweg im Wohnimmobiliengeschäft aktiv. Die Berufsfelder rund um Bestandsbewirtschaftung, Wohnungsneubau und Immobilienverwaltung, die conwert prägten, gibt es dort weiterhin. Eine eigene, aktuelle Mitarbeiterzahl für conwert lässt sich öffentlich nicht mehr belegen; der frühere Wohnungsbestand und die Wiener Wurzeln des Unternehmens wirken heute im BUWOG- und Vonovia-Verbund weiter.




In Schwaz wächst direkt am Bahnhof ein ganzes Stadtquartier heran: rund 80 Wohnungen, Büroflächen, eine Skybar und Platz für Kinderbetreuung unter einem Dach. Hinter dem Projekt „Schwaz Urban" steht die EGLO Immobilien GmbH. Der Tiroler Bauträger begleitet Wohn- und Gewerbeimmobilien von der ersten Skizze bis zur Schlüsselübergabe.
EGLO Immobilien entwickelt Wohnanlagen und Gewerbeflächen in Tirol und darüber hinaus. Vom Grundstück über die Planung bis zum Verkauf liegt dabei vieles in eigener Hand. Das zeigt sich an den Tochtergesellschaften: Die COSMOBAU GmbH bündelt mit ihren Bereichen Hochbau, Fassade und Malerei das Handwerk auf der Baustelle, die Vesta Objektmanagement GmbH betreut die fertigen Häuser. So reichen die Tätigkeitsfelder von der Projektentwicklung und Bauplanung über klassische Bauberufe bis zur Immobilienvermarktung und Objektverwaltung.
Das Unternehmen gehört zur EGLO-Familie, die Ludwig Obwieser vor knapp 50 Jahren mit dem Leuchtenhersteller EGLO begründet hat. Aus dem Leuchtengeschäft ist ein weltweit tätiges Familienunternehmen mit rund 4.500 Beschäftigten und etwa 500 Millionen Euro Umsatz geworden (eglo-immobilien.at, abgerufen Juli 2026). Die Immobiliengesellschaft ist ein eigener Zweig davon, seit 2005 im Firmenbuch eingetragen und weiterhin in Familienbesitz. Gesteuert wird sie vom Sitz in der Schwazer Spornbergerstraße aus.
Gearbeitet wird an Standorten in ganz Tirol und in Wien. Wie viele Menschen genau bei EGLO Immobilien selbst angestellt sind, weist das Unternehmen öffentlich nicht aus. Sichtbar ist dafür, woran gearbeitet wird: an der fertiggestellten Wohnanlage am Reitherersee im Alpbachtal und am neuen Quartier direkt am Schwazer Bahnhof.

Ein Wasserschaden im Altbau wird hier genauso abgewickelt wie die Modernisierung eines Lifts. Zurich Immobilien verwaltet Wohnungen, Geschäftslokale, Büros und Garagen in Wien, mit Adressen vom ersten bis in den achtzehnten Bezirk. Das Büro dazu ist eines: Leopold-Ungar-Platz 2 in Döbling. Und hinter der Hausverwaltung steht ein Versicherer, denn die Gesellschaft gehört zu hundert Prozent der Zürich Versicherungs-Aktiengesellschaft.
Die Arbeit teilt sich in zwei Stränge. Kaufmännisch geht es um Mietabrechnung, Betriebskosten und Kautionen, dazu um die Vertretung der Eigentümer gegenüber Behörden, Gerichten, Schlichtungsstellen und Mietern. Technisch stehen regelmäßige Objektbegehungen an, die komplette Schadensabwicklung vor Ort samt Einreichung bei der Versicherung, außerdem Sanierungen und Liftmodernisierungen. Wer hier arbeitet, sieht die Häuser also nicht nur in der Abrechnung, sondern auch von innen. Genau diese Mischung macht die Hausverwaltung zu einem Beruf, in dem Buchhaltungswissen, Mietrecht und Baustellenpraxis in derselben Woche gebraucht werden.
Die Gewerbeberechtigung als Immobilientreuhänder, beschränkt auf die Immobilienverwaltung, führt das Unternehmen laut WKO-Firmen-A-Z seit Juni 1993. Über drei Jahrzehnte Liegenschaftsverwaltung in Wien, und das ohne Eigentümerwechsel. Die Zürich Versicherungs-Aktiengesellschaft beschäftigt in Österreich rund 1.300 Mitarbeitende in allen Bundesländern und betreut rund 847.000 Kundinnen und Kunden; die Immobilientochter ist ein spezialisierter Teil dieser Gruppe. Wie eng die Verbindung reicht, zeigt sich sogar im Gewerberegister: Seit Juni 2011 darf die Gesellschaft auch Interessenten an Versicherungsvermittler weiterleiten.
Der Arbeitsalltag findet trotzdem in einer kleinen Einheit statt. Auf karriere.at gibt das Unternehmen seine Größe mit 11 bis 30 Mitarbeitenden an und beschreibt seine Linie dort mit "Qualität vor Quantität"; Geschäftsführerin Petra Fröstl betont, dass Ziele nur mit gutem Teamgeist erreicht werden. Als Rahmen nennt das Profil flexible Arbeitszeiten, einen Essenszuschuss und Team-Events, dazu ein bis fünf Neueinstellungen pro Jahr, zuletzt etwa in der Assistenz der Hausverwaltung. Gesucht werden entsprechend Menschen für Objektbetreuung und Assistenz sowie für Abrechnung und Buchhaltung. Fachlich ist das Haus über die Wirtschaftskammer Wien und den Österreichischen Verband der Immobilienwirtschaft eingebunden.
Eine eigene Karriereseite betreibt das Unternehmen nicht, offene Stellen laufen über Jobportale. Die betreuten Häuser stehen quer über Wien verteilt, der Weg zum Objekt ist damit eine U-Bahn-Fahrt und keine Dienstreise.

Rund 50 Menschen bündeln bei Hypo Immobilien & Leasing das Immobilien- und Leasinggeschäft der Hypo Vorarlberg. Sie vermitteln Wohnungen und Gewerbeflächen, erstellen Gutachten über den Wert von Liegenschaften und finanzieren vom Firmenauto bis zur Produktionshalle. Der Sitz liegt in der Dornbirner Poststraße, gearbeitet wird aber auch in Wien und im schweizerischen St. Gallen. Dieses Geschäft betreibt die Gruppe seit über 50 Jahren.
Die Gesellschaft gehört zu hundert Prozent der Hypo Vorarlberg Bank AG und führt deren österreichisches und schweizerisches Leasing- und Immobiliengeschäft in einer Firma zusammen. Entstanden ist sie aus der Hypo Immobilien GmbH und der Hypo SüdLeasing GmbH, die zu einer Gesellschaft verschmolzen wurden. Die Mutter ist eine Landesbank mit dem Land Vorarlberg als Mehrheitseigentümer und einer Geschichte, die bis 1897 zurückreicht. Ein überschaubares Team also, mit dem Rückhalt eines Bankkonzerns.
Die Arbeit teilt sich in zwei Bereiche, die im selben Haus sitzen. Auf der Leasingseite beraten Firmenkundenbetreuer Unternehmen, Gemeinden und Vereine, wenn ein Fuhrpark, eine Maschine oder ein Betriebsgebäude finanziert werden soll; allein für die Leasingverwaltung führt die Mitarbeiterübersicht sieben Personen. Auf der Immobilienseite bewerten Sachverständige Liegenschaften, das Asset Management betreut den eigenen Bestand, und im Baumanagement werden Bauprojekte von der Planung bis zur Übergabe begleitet. Makler, Buchhaltung und Marketing arbeiten unter demselben Dach. Standorte gibt es neben Dornbirn in Bregenz, Feldkirch und Bludenz, dazu die Büros in Wien und St. Gallen.
Auf der Karriereseite beschreibt die Firma eine Du-Kultur bis hinauf zur Geschäftsführung. Geboten werden flexible Arbeitszeiten mit Zeitausgleich, Coaching und Mentoring, Unterstützung bei interner wie externer Weiterbildung sowie Laptop und Diensthandy. Ausdrücklich angesprochen werden Quereinsteigerinnen und Absolventen, nicht nur Leute mit Immobilien- oder Leasingvergangenheit. Wie sich die rund 50 Beschäftigten auf die einzelnen Standorte verteilen, gibt das Unternehmen nicht an. Anfang August 2026 waren drei Stellen ausgeschrieben: zwei in der Leasingberatung für Firmenkunden und eine Assistenz im Baumanagement.

Rund 120 Menschen sorgen bei IFM dafür, dass in Bürohäusern, Wohnanlagen und Einkaufszentren Heizung, Lüftung und Strom verlässlich laufen. Zu den betreuten Objekten zählen die ÖAMTC-Zentrale in Wien und ein Bauteil des Vienna Biocenter. Bricht dort nachts eine Leitung, rückt der eigene Störungsdienst aus. 24 Stunden, 365 Tage im Jahr.
Das Unternehmen wurde 1999 gegründet und hat sich auf das technisch anspruchsvolle Ende des Facility Managements verlegt. Der Schwerpunkt liegt auf der Haustechnik: IFM beschäftigt eigene Elektriker, Installateure und Gebäudetechniker und erbringt einen hohen Anteil der Leistungen mit eigenem Personal statt über Subunternehmer. Dazu kommen Energieberatung, Brandschutz und die Sanierung von Brand- und Wasserschäden. Die Bandbreite der Objekte ist groß. Das Team betreut das LEED-zertifizierte Bürohaus Greenworx ebenso wie eine Seniorenresidenz oder das Technologiezentrum in der Seestadt Aspern.
Eigentümerin ist die Rustler Gruppe, ein Wiener Familienunternehmen, das 1935 von Frieda Rustler gegründet wurde und IFM zur Gänze hält. In der Gruppe arbeiten nach eigenen Angaben über 700 Beschäftigte, die mehr als 3,5 Millionen Quadratmeter Nutzfläche betreuen. IFM selbst bleibt ein überschaubarer Betrieb mit kurzen Wegen, steht aber auf diesem breiten Fundament.
Gearbeitet wird nicht nur in Wien. Neben dem Sitz in der Lehnergasse in Rudolfsheim-Fünfhaus ist IFM an fünf weiteren Standorten vertreten, von Linz und Graz über Salzburg und Klagenfurt bis Thaur bei Innsbruck. Wer hier anfängt, landet je nach Beruf im Außen- oder Innendienst: Ausgeschrieben sind etwa ein Störungstechniker für die Instandhaltung in Linz und ein Elektriker für die technische Objektbetreuung in Graz, während in der Wiener Versicherungsabteilung Schadensfälle bearbeitet werden. Initiativbewerbungen nimmt das Unternehmen ausdrücklich entgegen.
Die Karriereseite nennt sechs Urlaubswochen, Gleitzeit ohne Kernzeit und die Möglichkeit einer Vier-Tage-Woche. Firmenauto, Smartphone und Werkzeug stellt der Betrieb, Weiterbildung an Fachinstituten wird unterstützt, Homeoffice ist je nach Position möglich. Umsatzzahlen veröffentlicht IFM nicht. Was öffentlich sichtbar ist, sind die Objekte: Allein das Goldene Quartier in der Wiener Innenstadt umfasst rund 46.400 Quadratmeter Handels- und Bürofläche.

Das größte Einkaufszentrum Niederösterreichs steht in Amstetten. Geführt wird es von einem Wiener Unternehmen, dessen Eigentümerin über mehrere Stufen die Oesterreichische Nationalbank ist. Die IG Immobilien Management GmbH entwickelt, verwaltet und betreibt Immobilien in ganz Österreich, von Wohnhäusern über Bürogebäude bis zu Hotels. Rund 130 Menschen arbeiten dafür.
Die IG Immobilien betreut Liegenschaften über ihre gesamte Lebensdauer. Am Anfang steht oft die Projektentwicklung, am Ende die laufende Verwaltung von Mietern und Haustechnik. Das Portfolio umfasst rund 50 Objekte mit etwa 280.000 Quadratmetern vermietbarer Fläche, der Großteil in Wien und Niederösterreich, einzelne Liegenschaften auch in Budapest und Brüssel. Dazu gehören Wohnungen, Büros, fünf Hotels und zwei innerstädtische Einkaufszentren, die Rosenarcade in Tulln und das City Center Amstetten. Der Marktwert der Bestände liegt bei rund 1,1 Milliarden Euro, die Auslastung bei 91 Prozent.
Eigentümerin ist über die Muttergesellschaft IG Immobilien Invest GmbH die Oesterreichische Nationalbank. Das merkt man an der Art zu wirtschaften: Die Häuser bleiben im Bestand, statt rasch weiterverkauft zu werden. Auch beim Bauen wird genau hingesehen. Das Bürogebäude Greenity Gate in Guntramsdorf trägt das DGNB-Zertifikat in Platin, der höchsten Stufe.
Die Berufsfelder sind breit. Im Asset Management wird über das Portfolio entschieden, in der Projektentwicklung planen Bauingenieurinnen und Techniker Neubauten und Sanierungen. Die Hausverwaltung kümmert sich um Mieter und Gebäude, im Center Management läuft der Betrieb der beiden Shoppingcenter zusammen. Dazu kommen kaufmännische Aufgaben, Buchhaltung und Vermietung.
Als Arbeitgeber nennt das Unternehmen Weiterbildung, flexible Arbeitszeiten und eine leistungsbezogene Vergütung. Die Belegschaft ist mit rund 130 Personen überschaubar, und in dieser einen Gesellschaft sind alle Immobiliendienstleistungen der IG-Gruppe samt ihren Mitarbeitern zusammengefasst. Am Markt ist die Gruppe seit über 30 Jahren.
