Private Banker:in Salzburg

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LLB Österreich AG

Heßgasse 1
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LLB Österreich AG

Wien

In Wien und Salzburg betreuen mehr als 311 Mitarbeitende ein Geschäftsvolumen von 42,5 Milliarden Euro. Die Bank legt Vermögen für Privatkundinnen und Privatkunden, Stiftungen und Unternehmen an und verwahrt Fonds für institutionelle Investoren und externe Vermögensverwalter. Zwei große Zukäufe haben das Haus in wenigen Jahren geprägt: 2018 kam die Wiener Semper Constantia Privatbank dazu, Anfang 2025 das Österreich-Geschäft der Zürcher Kantonalbank. Wer sich heute bewirbt, kommt in ein Haus, das gerade zusammenwächst.

Das Geschäft lässt sich an zwei Tischen erklären. Am einen bespricht eine Kundin mit ihrer Betreuerin, wie ihr Vermögen über die nächsten Jahre angelegt wird. Am anderen kümmern sich Spezialistinnen und Spezialisten um Fonds, die professionelle Investoren und externe Vermögensverwalter bei der Bank verwahren lassen. Die offizielle Bezeichnung dafür lautet Private Banking und Institutional Banking, und beides zusammen ergibt jene 42,5 Milliarden Euro, mit denen sich das Haus als führende Vermögensverwaltungsbank Österreichs beschreibt.

Dahinter steht die LLB-Gruppe mit Sitz in Vaduz. Gegründet 1861 als Zins- und Credit-Landes-Anstalt, ist sie das älteste Finanzinstitut Liechtensteins. Per 31. Dezember 2025 beschäftigte die Gruppe 1.523 Menschen, führte ein Geschäftsvolumen von 125,9 Milliarden Franken und erzielte einen Konzerngewinn von 166,5 Millionen Franken. Präsent ist sie in Liechtenstein, der Schweiz, Österreich und Deutschland sowie in Dubai und Abu Dhabi. Österreich zählt seit 2009 als eigener Heimmarkt, und die Wiener Gesellschaft gehört zu hundert Prozent der Muttergesellschaft in Vaduz.

Gewachsen ist der Standort Wien durch Übernahmen. Die Semper Constantia Privatbank ging im September 2018 in der österreichischen LLB-Tochter auf; wer damals die alte Website ansteuerte, landet heute bei der LLB. Im Jänner 2025 übernahm die Gruppe dann das Österreich-Geschäft der Zürcher Kantonalbank mit rund 3,4 Milliarden Euro an Kundenvermögen. Am 2. August 2025 fusionierten die beiden Häuser, im Jänner 2026 wanderten die IT-Systeme auf eine gemeinsame Plattform. Christian Nemeth, zuvor Vorstandsvorsitzender der übernommenen Bank, verantwortet seither das Asset Management im vierköpfigen Vorstand unter Robert Löw.

Die Aufgaben reichen weit über die Beratung hinaus. Ausgeschrieben sind derzeit etwa eine Stelle als Private Banker:in in Salzburg und eine als Senior Business Compliance Officer in Wien, dazu Rollen in Investment Advisory, im Chief Investment Office, in Finance und Operations. Für den Berufseinstieg gibt es ein Bachelor Graduate Programm und ein Traineeprogramm für Masterabsolventinnen und -absolventen, das aktuell im Institutional Banking in Wien offen ist. Kundinnen und Kunden kommen nicht nur aus Österreich, sondern auch aus Zentral- und Osteuropa, Italien und Deutschland, was Sprachkenntnisse und grenzüberschreitende Themen zum Alltag macht. Wie sich die mehr als 311 Stellen auf die beiden Städte verteilen, veröffentlicht die Bank nicht.

Gearbeitet wird an drei Adressen: Heßgasse 1 im ersten Wiener Gemeindebezirk sowie Getreidegasse 10 und Rainerstraße 2 in Salzburg.

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