Praterstraße 31
1020 Wien
Österreich

Bankgeschäfte dort erledigen, wo man ohnehin ein Paket aufgibt: In rund 1.700 Postfilialen und bei Post-Partnern in ganz Österreich geht genau das. Dahinter steht die bank99, die Bank der Österreichischen Post. Rund 340 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betreuen von Wien aus mehr als 300.000 Kundinnen und Kunden. Losgegangen ist es am 1. April 2020.
Die bank99 gehört zu 90 Prozent der Österreichischen Post AG und zu zehn Prozent der Schelhammer Capital Bank AG. Das Geschäft ist Alltagsgeschäft: Konten und Zahlungsverkehr, Sparen und Veranlagen, Konsumkredite, Wohnbaufinanzierung, dazu die Vermittlung von Versicherungen. Das Filialnetz teilt sich die Bank mit der Post, also mit rund 350 Postfilialen und über 1.340 Postpartnern. Ende 2021 übernahm sie das österreichische Privatkundengeschäft der ING und integrierte es.
Seither ist das Haus stetig gewachsen. Die Bilanzsumme lag zum Jahresende 2025 bei 4,2 Milliarden Euro, das Kreditvolumen bei zwei Milliarden. Im Geschäftsjahr 2025 schrieb die bank99 erstmals einen Gewinn, 1,1 Millionen Euro nach Steuern, nach einem Minus von 5,6 Millionen im Jahr davor. Moody's bewertet die Bank mit Baa2 und stabilem Ausblick. Im September 2025 folgte der Kapitalmarkt-Debüt: eine Anleihe über 85 Millionen Euro, 2,2-fach überzeichnet. Für ein Institut, das es erst seit 2020 gibt, ist das ein zügiger Weg. Als Kreditinstitut nach dem Bankwesengesetz steht die bank99 unter Aufsicht der Europäischen Zentralbank und der Finanzmarktaufsicht.
Die Arbeit verteilt sich auf zwei Welten. In der Zentrale in der Praterstraße 31 in Wien, wenige Schritte von der U1-Station Nestroyplatz entfernt, sitzen Zentralbereiche wie Risiko, IT und Produktentwicklung. Draußen, in den Filialen, sprechen Bankbetreuerinnen und Bankbetreuer mit Kundinnen und Kunden über Konto, Kredit oder Wohnbaufinanzierung. 2025 hat die Bank ihr Kernbanksystem migriert, für 2026 stehen ein erweitertes Wertpapierangebot und ein eigener Geschäftsbereich für Klein- und Mittelbetriebe auf dem Programm. Beides sind Vorhaben, die über Jahre Projekt-, IT- und Fachleute binden. Eine Aufschlüsselung der Belegschaft nach Berufsgruppen veröffentlicht die bank99 allerdings nicht.
Beim Thema Vereinbarkeit ist das Haus konkret geworden: Seit 2024 trägt es das Gütezeichen berufundfamilie für familienfreundliche Personalpolitik. Flexible Voll- und Teilzeitmodelle, Gleitzeit und Homeoffice sind geregelt, dazu kommen Weiterbildungsangebote, Essensbons und ein kostenloses Mitarbeiterkonto. Wie gut die Beratung bei den Kundinnen und Kunden ankommt, zeigt eine Auszeichnung von außen: Bei den Branchen-Champions 2025 landete die bank99 im Kundenservice der Filialbanken auf Platz eins.
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